Erste Ergebnisse zum Pfarrgemeinderat

Die ersten Ergebnisse der heutigen Pfarrgemeinderatswahl im Altlandkreis liegen vor. Sehr gut war im Verhältnis die Wahlbeteiligung bislang im Dekanat Wasserburg wieder in der Pfarrei Ramerberg St. Leonhard. Dort gaben über 36 Prozent ihren Stimmzettel ab. In Albaching waren es dagegen nur gut zehn Prozent aller Wahlberechtigten. Besonders stark aber war die Beteiligung in Kirchdorf bei Haag mit über 55 Prozent! Und auch in Grünthal (über 53 Prozent) – beide im Dekanat Waldkraiburg. Die Ergebnisse …

Dekanat Wasserburg

Dekanat Waldkraiburg

 

 




Azubi vergaß seinen Beifahrer

Am heutigen, frühen Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr hat ein junger Mann aus Haag in seinem Pkw seinen Beifahrer vergessen! Den braucht der 17-Jährige aber, um überhaupt mit dem Auto fahren zu dürfen. Und zwar nur genau den Beifahrer, der dazu befugt sei, meldet die Polizei. Zufällig war der Jugendliche mit dem Pkw in eine Polizeikontrolle geraten. Den Azubi erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren und vermutlich Ärger mit der Fahrerlaubnisbehörde. 

So meldet es die Polizei am heutigen Sonntagvormittag.




Unsere Bilder ohne Worte …

Winter is – und richtig kalt! Deshalb am heutigen Sonntagmorgen eigens für unsere Leser romantische Bilder, die das Herz erwärmen! Entstanden am gestrigen Winterabend am Chiemsee bei wunderschönstem Sonnenuntergang! Wenn klare Luft das Fotografieren und die Farbenspiele begünstigen …

… fotografiert er ganz besonders gern: Toni Hötzelsperger!

Chiemsee-Impressionen – ohne Worte

 

 




Abschied von Alois „Boysi“ Gugg

Groß war die Trauergemeinde, die heute in Albaching Abschied von Alois Gugg nahm. Der weithin bekannte Laienschauspieler, der in den vergangenen fünf Jahrzehnten bei zahllosen Aufführungen in Albaching, Rechtmehring, Attel und beim Bürgerspiel in Wasserburg mit dabei war, war am 31. Januar, nur ein paar Tage vor seinem 70.Geburtstag, verstorben. Er hatte sich von einer schweren Herzoperation nicht mehr erholt. Bekannt war Alois Gugg den meisten unter seinem Spitznamen „Boysi“.  

 

Den Trauergottesdienst in der Albachinger Pfarrkirche hielt Pfarrer Josef Huber, musikalisch begleitet von der Gruppe „Neues Leben“.

Gemeinsam ging es nach der Messe auf den Gottesacker, über den sich ein strahlend-blauer bayerischer Himmel zeigte. Ein eisiger Ostwind begleitete die Angehörigen, Freunde und die Albachinger Vereine ans offene Grab. Dort senkten sich zum letzten Gruß die Fahnen der Männerkongregation, der Schützengesellschaft 1887 Albaching, des Sportvereins und der Albachinger Feuerwehr.

Berührende Worte fanden die Vorsitzenden des Sportvereins, Günter Ganslmeier, und des Theatervereins Albaching, Herbert Binsteiner, für den Verstorbenen.

Beim Theaterverein war „Boysi“ Gugg nicht nur über Jahrzehnte eine tragende Säule als weithin bekannter Laiendarsteller, sondern auch Gründungsmitglied.

Herbert Binsteiner: „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken. Das trifft auf unseren Boysi am allerbesten zu. Boysi, wir werden Dich nie vergessen.“ HC

 




EHC holt sich Heimrecht zurück

Am Freitagabend starteten die Löwen vom EHC Waldkraiburg mit einem Sieg ins Playoff-Viertelfinale. Beim TSV Peißenberg gewann das Team von Trainer Rainer Zerwesz abgezockt mit 2:1 und hat damit den Heimvorteil jetzt wieder auf seiner Seite. In der „Best-of-7“-Serie führen die Industriestädter, die in Peißenberg den fünften Sieg in den letzten fünf Spielen der Saison feiern konnten, jetzt mit 1:0.

Die erste gute Nachricht gab es auf Seiten des EHC Waldkraiburg für die Fans bereits beim Aufwärmen, denn Kapitän Max Kaltenhauser biss auf die Zähne und konnte nach mehreren Wochen Verletzungspause wieder das Trikot der Industriestädter überziehen und aufs Eis gehen. Ebenso lief es bei Michail Sokolov und Lukas Wagner, die beide wieder in den Sturm der Löwen zurückkehrten. Bis auf Jung-Verteidiger Daniel Schmidt hatte Rainer Zerwesz damit seinen ohnehin eher spärlichen Kader beisammen und konnte in die erwartet schwere „Best-of-7“-Serie gegen den Bayernliga-Vierten und Zwischenrunden-Zweiten aus Peißenberg starten.

 

Die Partie begann schwungvoll und die Gastgeber starteten so, wie man sie erwartet hatte: Selbstbewusst, schnell, technisch stark und mit gutem Körpereinsatz. EHC-Keeper Korbinian Sertl jedoch, der einen guten Tag erwischen sollte, machte alle Chancen der „Eishackler“ zunichte und so ging es torlos in die erste Drittelpause, wobei die Peißenberger nah dran waren, an der Führung. Die Löwen ihrerseits arbeiteten defensiv gut, lauerten auf ihre Chancen und wollten erst einmal ankommen im Spiel, das in Peißenberg erfahrungsgemäß schon immer schwer für Auswärtsmannschaften war.

 

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Waldkraiburger Löwen dann das Kommando im Spiel und angefeuert von rund 50 Fans der Industriestädter- die sich zwischenzeitig auch auf der Tribüne von einer Handvoll Unbelehrbarer einiges anhören durften- kippte die Begegnung in Richtung der Gäste. Und nachdem der EHC sein drittes Unterzahlspiel gut und ohne Gegentor überstanden hatte, schlugen  die Löwen zu. Tomas Rousek überwand Jakob Goll im Tor der Eishackler und stellte auf 1:0 (28:26)

 

Dass man die wenigen Powerplays, die man traditionell in Peißenberg bekommt, nutzen muss, hatte Rainer Zerwesz seiner Mannschaft im Vorfeld mehrfach gesagt und kurz nach Beginn des Schlussabschnitts, taten seine Mannen, wie ihnen geheißen. Ihr zweites Powerplay des Spiels- mehr sollten es in 60 Minuten nämlich nicht werden, bei 16 Strafminuten auf dem Löwen-Konto- nutzten die Waldkraiburger durch Lukas Wagner auf Zuspiel von Brent Norris und Florian Ullmann (42:45) zum 2:0 und damit war eine erste Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Denn obwohl Maximilian Malzatzki rund sieben Minuten vor dem Ende (52:52) doch noch den starken Korbinian Sertl im Löwen-Gehäuse überwinden konnte und die Peißenberger damit eine gewaltige Schlussoffensive einläuteten, wurde es nichts mehr, mit dem erhofften Ausgleich der Hausherren und so entführten die Löwen das Heimrecht nach Waldkraiburg und feierten den ersten Sieg in der „Best-of-7“-Serie. GM

 

Eishockey Bayernliga 2017/ 2018, BEV-Playoff-Viertelfinale, Spiel 1. TSV Peißenberg – EHC Waldkraiburg 1:2 (0:0/ 0:1/ 1:1). Tore: 0:1 28:26 Rousek T. (Trox M., Thalhammer T.), 0:2 42:45 Wagner L. (Norris B., Ullmann F. PP1), 1:2 52:52 Malzatzki M. (Barth F., Barth M.). Strafen: TSV Peißenberg 4 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 16 Strafminuten. Zuschauer: 786. Stand der Serie Best-of-7: 0:1.

 




Auf dem letzten Erdenweg

In den vergangenen Tagen sind in Stadt und Altlandkreis Wasserburg verstorben:  

Thekla Baader (27. 9. 1929 – 20. 2. 2018) aus Edling. Der Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung findet am Dienstag, 27. Februar, um 14 Uhr in Edling statt.

Wilhelmine Grundke (25. 3. 1924 – 20. 2. 2018) aus Rott. Der Trauergottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Dienstag, 27. Februar, um 14 Uhr in Rott.

Martin Neuhofer (21. 9. 1943 – 22. 2. 2018) aus Reichertsheim. Der Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung findet am Montag, 26. Februar, um 10 Uhr in Reichertsheim statt.

Frieda Holzgassner (31. 7. 1940 – 18. 2. 2018) aus Gars. Der Seelengottesdienst mit anschließender Urnenbeisetzung ist am Mittwoch, 28. Februar, um 14 Uhr in Gars.

 

 

 

 

 

 

 




Landrat: „Freude ist enorm groß!“

Strahlende Gesichter bei Landrat Georg Huber und Elfriede Geisberger, Leiterin des Amtes für Jugend und Familie am Landratsamt Mühldorf: 1.200 Euro mehr stehen nach einer großzügigen Spende der Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsschule 1 den bedürftigen Kindern und Jugendlichen im Landkreis zur Verfügung.

Schulleiter Wolfgang Gaigl, stellvertretender Schulleiter Bartholomäus Gisser, Religionslehrer Günther Gerauer und Johann Plötz, Tagessprecher der Schülermitverantwortung, überreichten den Spendenscheck. „Die Freude ist enorm groß, das Geld kommt wieder vielen Familien zu Gute“, so Landrat Georg Huber. Eine Unterstützung sei erst kürzlich der Kauf eines Tablets für den Schulunterricht gewesen.

Die „Mehr Licht für Kinder-Stiftung“ fördert und unterstützt im Landkreis Mühldorf bedürftige Minderjährige und deren Familien, die aus sozialen, gesellschaftlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, ihre geistigen oder körperlichen Fähigkeiten größtmöglich zur Entfaltung zu bringen.

Gefördert werden medizinische und therapeutische Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen. Außerdem gibt es Hilfestellungen bei Erziehung, Ausbildung und Weiterbildung sowie der Begabtenförderung und der Verein unterstützt Freizeiteinrichtungen und Spielmöglichkeiten. Des weiteren werden entsprechende Veranstaltungen und Projekte initiiert und gefördert.




… go for GOLD zum Frühstück!

Die Sensation – sie ist perfekt: Deutschland steht im Eishockey-Finale der Olympischen Spiele von PyeongChang! Mit 4:3 wurden die Kanadier soeben vom Eis katapultiert. Das hat es im deutschen Eishockey-Sport noch nicht gegeben, dass ‚WIR‘ um Gold spielen! Deshalb, liebe Sportsfreunde: Es wird eine kurze Nacht vom morgigen Samstag auf den Sonntag! Denn um 5 Uhr am Morgen geht der ultimative Kampf los. Man kann sich nun überlegen …

… ob man die Nacht nicht gleich am besten durchmacht. Party-Motto: Go for Gold! Hoch die Kaffee-Tassen …

Denn es ist einmalig und Team Deutschland hat nichts zu verlieren! Der Gegner – das sind die ‚Olympischen Athleten aus Russland‘.

Und für die, die sich hier wundern über so viel Euphorie: Sensationell – so lauteten schon die Schlagzeilen für Team Deutschland zum Viertelfinale, erst recht zum Halbfinale. Und nun? FINALEEEE … gfreid se d’Renate.




Liebesgrüße aus Rechtmehring

„Wer Liebe mit Eifer sucht“ – so heißt das neue Werk des Rechtmehringer Autors Frank Merlin. „Liebe und Eifersucht sind die beiden konträren Seiten einer Medaille. Auf der einen die Liebe, die positivste Emotion, die einem das Gefühl des Schwebens vermittelt. Und auf der anderen Seite die Eifersucht, diese negative Emotion, die einem brachial den Boden wegreißt, aber im Gegensatz zur Liebe uns nicht zum Schweben bringt, sondern unsanft auf die Erde fallen lässt“, so der Autor.

Auch er machte selbst in seiner Jugend diese unschöne Erfahrung, als die Beziehung mit seiner ersten großen Liebe, nicht so wie erhofft endete: Die Partnerin sich emotional aus der Beziehung verabschiedete und sich nicht eingestand, diese zu beenden – aus welchen Gründen auch immer woanders Erfüllung suchte. Zurück blieb der in seinen Grundfesten erschütterte Partner, der nun zumindest für ein paar kürzere Beziehungen mit dem Thema Vertrauen zu kämpfen hatte. Mit einem Abstand von 30 Jahren und (wie er hofft) einer gewissen emotionalen Reife, wollte Frank Merlin die Themen Liebe, Freundschaft und Eifersucht im Nachhinein genauer beleuchten.

Im Roman „Wer Liebe mit Eifer sucht“ droht Marius Ambach alles zu verlieren, was ihm bisher wichtig war: Haus, Geld, Frauen. Doch in diesem Moment schickt ihm das Leben zwei neue Weggefährten: Richard und Sybille. Ab da läuft alles in geregelten Bahnen. Eigentlich …, denn es zieht ein unheilvoller Schatten auf, ein schleichendes Gift, was jedwede Liebe zerstören kann: Eifersucht!

„Eifersucht“, so Frank Merlin, „ist im Prinzip eine Reflexreaktion aus unserer evolutionären Vorgeschichte. Die Gruppe und die Zugehörigkeit dazu waren für jeden Einzelnen überlebenswichtig. Obwohl wir heutzutage nicht mehr von Höhlenbären bedroht werden, stellt sich Eifersucht bei uns trotzdem ein, zum Beispiel wenn wir Angst haben, jemanden zu verlieren. Und bei manchen Menschen kann das krankhafte Züge annehmen.“

Marius Ambach hatte mit 17 beide Eltern bei einem Verkehrsunfall verloren. Durch diesen großen Verlust nahmen sein Vertrauen und sein Selbstwertgefühl großen Schaden. Dies ist erst durch die emotionale Nähe zu seiner großen Liebe Sybille Fahrenholz an die Oberfläche gekommen und bricht nun schlagartig raus. Bekommt die Liebe eine zweite Chance oder siegt die Eifersucht?

Das Taschenbuch ist für 9,99 Euro im Buchhandel oder über den Madrigenum Verlag https:madrigenum.dworak.name erhältlich. Das E-Book ist im Online-Buchhandel (Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel usw.) für 2,99 Euro zu kaufen.

 

Madrigenum Verlag Inh. Alfred Franz Dworak, Pappelstraße 1, 83562 Rechtmehring – Telefon 08076-8872471 || Fax. 08076-8874435 || Email: madrigenum@dworak.name

Web: https://madrigenum.dworak.name




Mit Panda überschlagen

Wegen einer plötzlich auftretenden Schneeverwehung überschlug sich am gestrigen Donnerstag auf der Gemeindestraße von Anfelden nach Haag ein Fiat-Panda. Der 18-jährige Fahrer des Wagens war dort in Richtung Haag unterwegs und kam in einer Rechtskurve auf plötzlich schneeglatter Fahrbahn mit seinem Fiat-Panda ins Schleudern.  Der Wagen kam von der Straße ab, überschlug sich im angrenzenden Feld und landete …

… wieder auf den Rädern. Der Fahrer und sein 18-jähriger Beifahrer aus Haag zogen sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und begaben sich selbst in ärztliche Behandlung.