Mit 2,5 Promille am Steuer auf der B12

Aufgrund einer Zeugenmitteilung am gestrigen Montag, dass ein Opel Corsa auf der B12 gerade den Kreisverkehr nach Hohenlinden in Richtung Mühldorf passiert habe und die Fahrzeuglenkerin sehr unsicher fahre, machte sich die Polizei umgehend auf den Weg. Eine Streife konnte den Pkw aus dem Altlandkreis stoppen. Bei der 49-jährigen Fahrerin bemerkten die Polizisten sofort Alkoholgeruch. Ein freiwillig durchgeführter Alkotest ergab 2,5 Promille! Es wurde eine Blutentnahme veranlasst. Die Frau musste den Führerschein und die Fahrzeug-Schlüssel abgeben …

 

 




In Haag: Wut auf Großraum-Limousine?

Die Polizei fahndet in Haag wegen zweier Fälle einer Sachbeschädigung: Am vergangenen Freitag schon zwischen 18.45 und 21.30 Uhr hat ein bisher unbekannter Täter das hintere, linke Ausstellfenster einer in Haag in der Wasserburger Straße geparkten Großraum-Limousine eingeschlagen. Der Sachschaden beträgt mal eben 800 Euro. Und ab dem gleichen Abend, gegen 22 Uhr bis zum Sonntag, gegen 10.15 Uhr wurde in Haag in der Rainbachstraße Höhe Hausnummer 12 an einem Opel Astra der linke Außenspiegel beschädigt.

Ein bislang unbekannter Fahrer stieß wohl beim Vorbeifahren mit seinem Fahrzeug an den Außenspiegel des Opel und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl am geparkten Pkw ein Sachschaden von 300 Euro entstanden war.

Zeugen zu beiden Fällen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Haag unter der 08072/9182-0 zu melden.




Auch Sankt Wolfgang im Einsatz

Der starke Schneefall am Jahresanfang hat im südlichen Oberbayern in mehreren Landkreisen Katastrophenalarm ausgelöst (wir berichteten). Die Feuerwehren aus dem Gemeindebereich Sankt Wolfgang beteiligten sich an den vom Landkreis Erding gestellten Hilfskontingent.

Es war der Abend des 11 Januar, als die Verantwortlichen des Landkreises Erding das Hilfegesuch aus Berchtesgaden erreichte. Ein Hilfskontingent für die von massiven Schneefällen geplagte Region sollte gestellt werden.

 

Innerhalb kürzester Zeit erklärten sich mehrere Kameraden der Gemeindefeuerwehren bereit, ihr wohlverdientes Wochenende zu opfern, um in die betroffene Region zu fahren.

 

Bereits am Samstagmorgen um 5 Uhr machte sich der Verband von Sankt Wolfgang aus auf den Weg. Bürgermeister Uli Gaigl ließ es sich nicht nehmen, an jedem Einsatztag morgens bei der Abfahrt dabei zu sein.

 

In Berchtesgaden angekommen, wurden den rund 200 Feuerwehrkameraden aus dem gesamten Landkreis Erding ihre Einsätze zugewiesen.

 

Am späten Abend wurde dann wieder, erschöpft vom Dächerabräumen, nach Hause gefahren. Es sollten dann noch weitere zwei Einsatztage folgen.

 

Die Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren war hervorragend. Es ging ein großer Dank an alle Helfer, die sich so kurzfristig bereit erklärt hatten.

 

Ein weiterer Dank galt der Bäckerei Gruber und Edeka Eichner. Diese hatten an allen Einsatztagen die Feuerwehrkameraden mit Verpflegung unterstützt.




Sattelzug rutscht in Straßengraben

Am heutigen Freitag um 2.35 Uhr bat ein 25-jähriger Berufskraftfahrer die Einsatzzentrale der Polizei um Hilfe. Er war mit seiner Sattelzugmaschine auf der B15 nahe Haag beim Einschleifer auf die B12 in den Straßengraben gerutscht. Ursache: Straßenglätte. Der 40-Tonner-Lkw blockierte mit vollbeladen die komplette Straße. Mit zwei schweren Abschleppfahrzeugen konnte der Sattelzug schließlich aus seiner misslichen Lage befreit werden. Es entstand kein Schaden.




Vom Navi abgelenkt!

Er war durch sein Navigationsgerät abgelenkt, was zu einem Auffahrunfall mit drei Leichtverletzten und einem hohen Sachschaden führte: Auf Höhe Birkach bei Hohenlinden war ein 43-Jähriger gestern mit seinem Ford auf der B12 unterwegs. Als er sein Navi bediente, übersah der Mann den vor ihm anhaltenden Verkehr. Sein Pkw prallte ins Fahrzeugheck eines Audi. Durch die Wucht wurde dieser noch auf einen davor stehenden VW Polo geschoben.

Zwei Mitfahrer im Audi wurden leicht verletzt und klagten über Schmerzen im Hals und Rückenbereich – ebenso der Fahrer des VW Polo.

Der gesamte Schaden an den drei Fahrzeugen wird auf 25.000 Euro geschätzt.

 




Elf Ponys liefen auf die B12!

Aufregung am gestrigen Mittwochnachmittag bei Maitenbeth: Von einer Weide in Maitenbeth sind elf Ponys ausgebüxt und auf die B12 gelaufen. Einig waren sie sich nicht im Ziel ihres Abenteuers: Ein Teil der Tiere lief in Richtung Großhaager Forst und drei Tiere liefen in Richtung Haag. Eine Streifenbesatzung der Polizei konnte drei Ponys von der B12 heruntertreiben. Das Trio wurde dann von helfenden Passanten und Angehörigen der Besitzerin eingefangen. Weitere Ponys wurden in Oed von freiwilligen Helfer festgehalten. Auch die anderen Tiere konnten zum Glück mit Hilfe des Jagdpächters, mehrerer Helfer sowie der Besitzerin in Pfaffenberg eingefangen werden …




Wenn der Betrüger dreimal klingelt …

Aus aktuellem Anlass bittet die Polizei, stets genau zu prüfen, welche Personen in die Wohnung gelassen werden. Bestehen Zweifel oder Unsicherheiten solle man die Personen zunächst warten lassen und die Polizei verständigen. Keine Scheu vor der Notrufnummer 110, die Polizei sei immer erreichbar. Eine 89-jährige Rentnerin wurde nämlich am gestrigen Mittwochnachmittag in Rosenheim um mehrere Tausend Euro bestohlen …

Gegen 16.30 Uhr hatte ein Mann an der Wohnungstür der Rentnerin in der Rosenheimer Herderstraße geklingelt und gab an, dass er die Wasserleitungen prüfen müsse. Im Haus sei der Wasserdruck abgefallen, bei allen anderen Mietparteien sei er schon gewesen, der Fehler könne nur in ihrer Wohnung ursächlich sein.

Die Dame ließ den Mann bereitwillig in die Wohnung. Er bat sie, ins Bad zu gehen und die Spülung mehrere Male hintereinander zu drücken.

Diese Zeit nutzte der Täter und durchwühlte die Wohnung nach Bargeld und Wertgegenständen.

Der Täter entwendete Schmuck und Bargeld von mehreren tausend Euro.

Vom Täter liegt nur eine vage Beschreibung vor, der Mann war etwa 175 cm groß, dick und wird auf 30 Jahre geschätzt.

Hinweise an jede Polizeidienststelle.

 

 




Grafing bis Maitenbeth: Mit 2,5 Promille!

Eine Trunkenheitsfahrt mit erheblichen Schlangenlinien – gleich mal von Grafing bis zur B12 bei Hohenlinden/Maitenbeth: Die meldet die Polizei heute vom gestrigen Sonntagabend gegen 21 Uhr. Einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer war ein grauer Golf mit der seltsamen Fahrweise aufgefallen, er alarmierte die Polizei und fuhr mit seinem Pkw dem Golf hinterher …

Der Golffahrer setzte mit seinem Auto seine unsichere Fahrt über Steinhöring – Abersdorf bis zur B12 in Richtung Maitenbeth fort. Hier kam er teilweise aufgrund seiner Fahrweise auf die Gegenfahrspur, so der Zeugenbericht.

Auf der B12 zwischen Hohenlinden und Maitenbeth konnte der Golffahrer um 21.18 Uhr durch die eingesetzte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ebersberg angehalten werden.

Bei der anschließenden Kontrolle fiel den Beamten sofort erheblicher Alkoholgeruch bei dem 45-jährigen, serbischen Fahrer aus der Gemeinde Sankt Wolfgang auf. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von knapp 2,5 Promille.

Daraufhin wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ihn erwartet ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Sollten auf der angegebenen Wegstrecke im genannten Tatzeitraum Verkehrsteilnehmer durch die Fahrweise des 45-Jährigen gefährdet worden sein, bittet die Polizeiinspektion Ebersberg um Hinweise unter der Telefonnummer 08092/8268-0




Auch Haager Wehr im Schnee-Einsatz

Zahlreiche Feuerwehren im Landkreis Mühldorf wurden am Samstag zur Unterstützung bei der Räumung gefährdeter Dächer von Schneemassen ins Krisengebiet Berchtesgaden gerufen. In den führen Morgenstunden brach auch ein Team aus den Feuerwehren der Marktgemeinde Haag zur Sammelstelle nach Mühldorf auf, von wo aus es dann weiter im Konvoi nach Martkschellenberg ging.

Dort wurde den Haagern ein Koordinator zugewiesen, der die Einsatzkräfte zu den gefährdeten Häusern führte, welche dann von der Schneelast befreit werden mussten.

Die betroffenen Bewohner waren sehr dankbar und hielten die Haager mit Kaffee und Kuchen bei Kräften. Im Laufe des Vormittags hörte man von einem medizinischen Notfall eines älteren Herren in der Nachbarschaft. Glücklicherweise hatten die Haager zwei Kollegen dabei, die sich auch beim BRKengagieren. Diese konnten den Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes professionell betreuen.

Am Ende des Tages waren alle erschöpft und traten bei Einbruch der Dunkelheit die Heimreise nach Haag an. Man dankte Kollegen der Malteser und der Feuerwehr Marktschellenberg für die gute Organisation und Verpflegung.




Was geschah in dieser Nacht?

Was ist genau passiert, als am vergangenen Sonntag, 6. Januar, gegen 3.45 Uhr eine junge Frau (23) aus Albaching auf einer Straße mitten in Aschau im Chiemgau so schwer verletzt wurde, dass sie wenig später in einer Klinik verstarb (wir berichteten)? Das fragt die Kripo seit gestern und hofft dringend auf weitere Zeugen. Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug hat sich der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes nicht erhärtet. In der Folge wurde am gestrigen Freitag der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs, ein 27-Jähriger, aus der Untersuchungshaft wieder entlassen. Die Kripo ermittelt nun weiter mit Hochdruck …

Das Polizeipräsidium meldet:

Nach der Festnahme des Tatverdächtigen am 7. Januar wurde unmittelbar damit begonnen, das mutmaßliche Tatfahrzeug durch Spezialisten der Spurensicherung sowie durch Gutachter zu untersuchen. Dabei konnten keine Spuren festgestellt werden, die darauf hinweisen, dass der Fahrer einen möglicherweise stattgefundenen Verkehrsunfall bemerkt haben müsste.

Der Gutachter konnte weiterhin keine Beschädigungen an dem VW Golf festgestellen, die einen sicheren Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zulassen.

Da sich mit diesen Feststellungen die Tatvorwürfe unter anderem der fahrlässigen Tötung und des versuchten Totschlags durch Unterlassen zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufrechterhalten lassen, wurde der beschuldigte 27-Jährige noch am gestrigen Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die bei der Kripo Rosenheim eingerichtete Ermittlungsgruppe „Schneefall“ führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein nun mit Hochdruck weiter. Es gelte noch eine Vielzahl anderer Spuren auszuwerten und Zeugen zu vernehmen, so das Polizeipräsidium.

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.