Bilder des Glücks: Zum Weltcup-Sieg!

Und hier, weil’s sooooo schön war! Und weil’s morgen ja schon wieder weitergeht in Südtirol – im so spannenden Biathlon-Weltcup mit der erstmaligen Weltcup-Siegerin Franzi Preuß aus Albaching: Unsere Foto-Nachlese exklusiv vom Fanclub der 24-Jährigen, der bei ihrem Wahnsinns-Coup in Ruhpolding (wir berichteten ausführlich) an der Strecke live dabei war. Vui Spaß beim Buidl-Oschaugn …

Warm eipackelt und noch gespannt abwartend – eine der Fan-Gruppen …

Im Gedränge am Start mit der Nummer elf …

Oh mei, und do hinten einetreffa …

Und dann wenige Meter vor dem Ziel – Gänsehaut-Feeling, schiab o, Franzi – schiab o!

Ohne Worte …

Auf dem Weg zur Siegerehrung …

Strahlende Geschwister: Franzi Preuß und ihre Schwester Sophia Bubb aus Edling …

Mit Freundin und Zimmer-Kollegin und Team-Kameradin Vanessa Hinz …

Und mit den jüngsten Fans …

 

 

 

 




Neuwahlen auf dem Programm

Die Jahreshauptversammlung der Sektion Haag des Alpenvereins findet  am Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, im Bürgerheim St Kunigund in Haag statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Neuwahlen zur Vorstandschaft und eine Satzungsänderung. Die Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2. Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder

3. Bericht des 1. Vorsitzenden

4. Tätigkeitsberichte der Tourenwarte

5. Kassenbericht des Kassierers

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Entlastung der Vorstandschaft

8. Neuwahlen

9. Satzungsänderung (Die Änderungen der Satzung sind hier einsehbar: http://www.alpenverein-haag.de/sektion/satzung/)

10. Wünsche und Anträge

Ab 19 Uhr findet in der Cafeteria ein gemütliches Beisammensein mit Brotzeit und Getränken statt.




Michi Rimbeck ist zurück!

Weiter, immer weiter: Am kommenden Freitag tritt der EHC Waldkraiburg um 20 Uhr beim EHC Königsbrunn an, am Sonntag kommen dann die Gladiators aus Erding in die Raiffeisen Arena. Spielbeginn ist um 17.15 Uhr. Personell wird es für die Mannschaft von Alexei und Sergej Piskunov an diesem Wochenende etwas besser, weil Michael Rimbeck (Foto rechts) wohl wieder mit dabei sein kann. Für zwei andere Spieler ist die Saison aber vorzeitig beendet.

Wie es um die Eishockey-Fähigkeiten vom Torschützen im WM-Finale 1990 gegen Argentinien, Andreas Brehme, bestellt ist, wurde bisher nicht überliefert, sein Spruch „Hast Du Sch… am Fuß, hast Du Sch… am Fuß“ passt aber aktuell auch gut für den EHC Waldkraiburg. Denn der aus bekannten Gründen in den vergangenen Wochen geschrumpfte Kader der Löwen muss nun zwei weitere verletzungsbedingte Ausfälle verkraften.

Lucas Wimmer musste an der Schulter operiert werden, Patrick Zimmermann hat einen eingegipsten Arm – für beide ist die Saison damit vorzeitig zu Ende. Beide fehlten bereits am letzten Wochenende, doch hatte man zumindest bei Zimmermann davor noch Hoffnung, dass es noch etwas würde, mit einer Rückkehr in dieser Spielzeit.

Positiv allerdings ist die Rückkehr von Michael Rimbeck, der die vergangenen Spiele krankheitsbedingt pausieren musste. Überhaupt darf in diesen hektischen und chaotischen Tagen der im Sommer vom SC Riessersee gekommene Angreifer hervorgehoben werden. Denn Rimbeck blieb beim EHC Waldkraiburg, als viele andere das Weite suchten und nicht zuletzt dafür, sollte ihm ein besonderer Dank zuteil werden.

Der Titel des Geheimfavoriten wurde dem Freitagsgegner Königsbrunn im Sommer zuteil. Nach mehreren namhaften Verstärkungen vor und während der Saison, wie Verteidiger Dominic Auger vom Zweitligisten Bietigheim, Ralf Rinke aus Sonthofen oder Aleksander Polaczek von den Augsburger Panthern aus der DEL, hatte man die Pinguine auf dem Zettel.

Die Bayernliga-Vorrunde schloss das Team von Ex-DEL-Torwart Sven Rampf auf Platz sechs ab, mit 15 Siegen und elf Niederlagen. Mit 115 erzielten Treffern hatte der Landesliga-Aufsteiger die viertbeste Offensive, mit 105 Gegentoren aber auch die anfälligste Defensive der ersten neun Teams im Tableau. In der Verzahnungsrunde hat Königsbrunn erst drei Partien absolviert, weil am ersten Spieltag das Duell beim TEV Miesbach witterungsbedingt nicht stattfinden konnte. In den drei Spielen wurden bislang vier Punkte geholt: Einem 3:5 gegen den SC Riessersee folgten ein 5:4-Sieg gegen Erding und ein Punktgewinn beim 1:2 nach Verlängerung zuletzt in Landsberg.

Noch keinen Punkt konnten bisher die Gladiators vom TSV Erding holen. Die Mannschaft von Topias Dollhofer, die sich vor der Saison die Dienste der Stürmer Tobias Feilmeier, Florian Fischer und Daniel Rossi aus Germering sicherten und während der Spielzeit noch Verteidiger Andreas Schmelcher aus Landsberg holten, hat in den vier Spielen der Verzahnungsrunde nur Niederlagen kassiert. In Füssen gab es zum Auftakt ein 3:6, gefolgt von einem 4:7 gegen Miesbach. Am vergangenen Wochenende unterlag man in Königsbrunn 4:5 und verlor im Heimspiel gegen den SC Riessersee 2:8. Die Vorrunde beendete Erding, wo immer noch die Bayernliga- und Waldkraiburg-Legende Pipo Spindler ihre Runden dreht, auf dem dritten Platz, mit dem zweitbesten Angriff und der viertbesten Defensive.

Die Löwen vom EHC sollten also gewarnt sein, vor den Gladiatoren, die mit ihrer Erfahrung immer noch jedem Team ein Bein stellen können.

Außerdem muss der EHC mit seinen Kräften haushalten, damit man am Sonntag im Heimspiel nicht, wie zuletzt beim kraftlosen 0:5 gegen Miesbach, baden geht.

mg

Noch mal zur Info:

Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd
Einfachrunde, 18 Spiele – Platz 1 bis 8 der Vorrunde, Platz 11 und 12 der Oberliga Süd Vorrunde in einer Gruppe
Ende: 10.03.2019

Platz 1 und 2 der Verzahnungsrunde sind für die Oberliga Süd 2019/20 qualifiziert. Nachrücker erfolgen nach Platzierung.

Foto: Paolo de Grosso




Ganz Albaching aus dem Häuschen!

Ganz oben angekommen: Franzi Preuß! Und alle gönnen es ihr von Herzen: Er ist das Gesprächsthema und ganz Albaching ist noch aus dem Häuschen und hat ein Lächeln auf dem Gesicht – der Weltcup-Sieg von Franzi hat in ihrer Heimat für größte Freude gesorgt. Ein Traum ist für die so talentierte Sportlerin (unser Foto) und für ihre Fans in Erfüllung gegangen – und vor allem WIE – mit dem fantastischen Massenstart-Rennen ausgerechnet in Ruhpolding (wir berichteten). Egal, ob zur besten Sendezeit in der ARD-Tagesschau oder den ZDF-Heute-Nachrichten:

Ganz Deutschland wurde am Sonntagabend über den Erfolg der Top-Biathletin aus dem Altlandkreis informiert. Am kommenden Donnerstag nun im südtirolerischen Antholz geht es für die 24-Jährige mit einem Sprint-Wettkampf im Weltcup-Alltag weiter. Durch den Sieg hat sich Franzi wieder auf den achten Platz im Gesamt-Weltcup nach oben gearbeitet. Beste Deutsche ist sie seit Saison-Beginn …

Riesig auch die Freude beim SC Haag, ihrem Verein, für den Franzi Preuß im Weltcup am Start ist!

Am Samstag ist der Verfolger von Antholz – am Sonntagmittag dann tritt Franzi erneut im Massenstart an …

Im Februar geht’s erst nach Kanada und dann nach Amerika. Im März wartet im schwedischen Östersund die WM!

Foto: NordicFocus über Sponsor Huber&Sohn Bachmehring

Siehe auch:

Wahnsinn, Franzi: Sieg im Weltcup!

 

 

 




Ein gebrauchter Abend …

Es jubelten die anderen: Einen mehr als nur gebrauchten Abend erwischten die Waldkraiburger Eishockey-Cracks am gestrigen Sonntag in der Raiffeisen Arena. Gegen den TEV Miesbach unterlag man deutlich mit 0:5, zwei Tage nach dem noch starken 7:5 beim EV Füssen. Der EHC trat erneut stark ersatzgeschwächt an, der Tank schien nach der Aufholjagd in Füssen noch nicht wieder gefüllt zu sein.

Mit wenigen Spielern anstrengende Partien zu absolvieren geht auf Dauer nicht gut. So in etwa die Meinung von EHC-Coach Alexei Piskunov nach der herben Klatsche gegen den TEV Miesbach.

„Das Füssen-Spiel, das hat man gleich gesehen, hat uns viel Kraft gekostet. Da waren wir 1:4 hinten, dann hat die Mannschaft Moral und Charakter bewiesen und noch 7:5 gewonnen. Dann heute mit so einem jungen Kader, nur fünf Verteidigern zu spielen – das ist nicht“ erklärte Alexei Piskunov auf der Pressekonferenz. „Miesbach ist kompakt, steht hinten gut, da haben wir uns sehr, sehr schwer getan. Aber wir müssen jetzt keine Ausreden suchen, oder Jammern“ so Piskunov weiter. „Wir müssen den Kopf frei kriegen, die Woche hart trainieren und dann greifen wir wieder an“, gab sich der 35-Jährige realistisch.

Gegen den TEV Miesbach stand erneut Kevin Yeingst im Tor, der beim Spiel in Füssen zum Teil starke Paraden zeigte. Außerdem war es der exakt gleiche 14-Mann-Kader plus zwei Torhüter, die am Freitag den Sieg eingefahren hatten, dafür aber auch an ihre Grenzen gegangen waren.

Die Löwen taten sich gegen die gut stehenden Gäste sichtlich schwer, fanden nur selten ein Durchkommen. Gleichzeitig war aber das Überzahlspiel etwas, was es noch zu trainieren gibt. Nach knapp 12 Minuten brachte Bohumil Slavicek, im letzten Jahr 43-facher Torschütze in 38 Spielen für den HC Landsberg, den TEV in Führung (11:54). Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Christian Czaika, der den meisten Waldkraiburgern noch aus seiner Zeit in Germering ein Begriff sein dürfte, auf 2:0 für die Gäste (18:00).

Im zweiten Drittel gingen den Löwen dann sichtlich die Körner aus. Das Powerplay verdiente diese Bezeichnung nicht mehr, eine wirkliche Torchance verzeichneten die Industriestädter nicht. Wer einen Schritt zu spät kommt, macht gerne eine Foul, so war es nicht weiter verwunderlich, dass alle EHC-Strafzeiten in den letzten beiden Dritteln verhängt wurden. Athanassios Fissekis traf im ersten Powerplay des TEV zum 3:0 (31:39), Michael Grabmaier nutzte das zweite Überzahlspiel der Miesbacher dann bereits zum 4:0 (35:57).

Im Schlussabschnitt änderte sich am kraftlosen Waldkraiburger Spiel nicht mehr viel, allerdings kam auch der TEV Miesbach nur mehr zu einem Treffer. Filip Kokoska war der Torschütze und sorgte für den 5:0-Endstand. Am kommenden Freitag geht es für den EHC Waldkraiburg, aktuell Achter der Verzahnungsrunde zum Tabellennachbarn nach Königsbrunn. Am nächsten Sonntag sind die Gladiators aus Erding zu Gast in der Raiffeisen Arena, die am Sonntag zuhause mit 2:8 gegen den SC Riessersee unterlagen.

mg

Foto: Paolo de Grosso

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 4.Spieltag

EHC Waldkraiburg – TEV Miesbach 0:5 (0:1/ 0:2/ 0:2)

Tore: 0:1 11:54 Slavicek B. (Stiebinger St., Kokoska F.), 0:2 18:00 Czaika Ch. (Gottwald Ch., Fissekis A.), 0:3 31:39 Fissekis A. (Grabmaier M., Slavicek B. PP1), 0:4 35:57 Grabmaier M. (Fissekis A., Stiebinger St. PP1), 0:5 48:12 Kokoska F. (Slavicek B., Bacher J.)

Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, TEV Miesbach 10 Strafminuten

Zuschauer: 616.

 

 

 

 

 




Edlinger Herren weiter an der Spitze

Nur die Herren I der Edlinger Kegler hatten am 13. Spieltag der Kegelkreisrunde Ebersberg/Erding einen Erfolg. Das Beck-Team gewann beim KC Isen II mit 2093 : 2041 Holz und behauptet damit die Tabellenführung in der Bezirksliga! Die Einzelresultate: Wolfgang Frantz 423 : 465 Holz, Sepp Kindlein 412 : 369 Holz, Martin Jansen 413 : 393 Holz, Bernhard Beck 404 : 445 Holz und Michael Huber 441 : 369 Holz. Die Siegesserie der Herren II ist im Bezirksligaspiel beim KC Grafing gerissen.

Mit 1915 : 2037 Holz gab man sich dem Gastgeber geschlagen. Gute Ergebnisse für Edling gelangen nur Tobias Furtner mit 407 Holz und Helmut Maier mit 400 Holz. 

Auch die Damen verloren ihr Heimspiel in der Bezirksoberliga gegen den KC Poing deutlich mit 1985 : 2137 Holz. Die besten Holzzahlen für Edling erreichten Monika Furtner und Tanja Sterzig mit jeweils 409 Holz.

Trotz starker Leistung unterlag das A-Klassen-Team zu Hause dem KC Kirchseeon mit 1180 : 1256 Holz. Die besten Einzelergebnisse für Edling gelangen Tobias Furtner mit 269 Holz, Traudl Dobler mit 257 Holz und Kerstin Seidinger mit 258 Holz.

wf




Wahnsinn, Franzi: Sieg im Weltcup!

Zehntausende sangen, lagen sich jubelnd in den Armen und ganz Albaching tanzte vor den Bildschirmen: Franzi hat es geschafft! Unglaublich und mehr als verdient! Was für ein Gänsehaut-Feeling, was für ein Kampf im Zieleinlauf – wie sie sich gewehrt hat gegen die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold! Ein Wahnsinns-Rennen lag im Weltcup-Massenstart von Ruhpolding am heutigen Nachmittag hinter ihr: Biathletin Franzi Preuß aus Albaching hat den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere vor heimischem Publikum geholt! Über 12,5 Kilometer triumphierte die 24-Jährige vom SC Haag nach einer absolut fehlerfreien Vorstellung knapp vor Tandrevold – mit einem sensationellen Zielspurt …

Sie schoss schnell, sie schoss perfekt – 20mal, 20 Treffer!

Es passte alles: Zug um Zug ging sie weiter nach vorne – auch läuferisch ein Hammer-Rennen von Franzi Preuß am heutigen Sonntagnachmittag. Der Kampf in der letzten Runde – Ski an Ski mit der Norwegerin – er wird allen Biathlon-Fans vom Team Deutschland unvergesslich bleiben … Und allen, die so zahlreich live dabei waren aus dem Altlandkreis in Ruhpolding und an den TV-Geräten!

Herzlichste Gratulation, liebe Franzi, von der Wasserburger Stimme!

Foto: Sponsor Huber&Sohn Bachmehring




EHC: Löwen geben niemals auf!

Ein Ausrufezeichen in einer spielerisch wie finanziell brisanten Situation: Der EHC Waldkraiburg hat den ersten Sieg in der Verzahnungsrunde feiern können! Und der hatte es in sich: Ausgerechnet beim Bayernliga-Vorrunden-Meister EV Füssen wurde mit 7:5 gewonnen – und dabei ein 1:4-Rückstand aufgeholt. Christof Hradek, Bobby Chaumont und Povilas Verenis trafen doppelt, außerdem erzielte Philipp Seifert ein Tor- und kurios wurde es auch. Hier unser Spielbericht und eine Stellungnahme des Vereins …

 Unser Foto: Diese Ansage an die Fans zum heutigen Spiel des EHC Waldkraiburg gegen Miesbach:

Heute begrüßen wir am 4. Spieltag der Verzahnungsrunde den TEV Miesbach. Spielbeginn in der Raiffeisen Arena Waldkraiburg ist wie gewohnt um 17.15 Uhr. Unsere Jungs haben am Freitag gezeigt, dass man sie nicht abschreiben sollte. Deshalb packt alles und jeden ein und unterstützt uns heute beim Spiel. Die Abendkassen öffnen um 15.45 Uhr.

Wir freuen uns auf Euch.

Der Spielbericht zum Füssen-Sieg des EHC

Alex und Sergej Piskunov dürften jetzt auch vollends wissen, was es bedeutet, aktuell Trainer des EHC Waldkraiburg zu sein. Denn mit gerade einmal 14 Feldspielern und zwei Torhütern ging es am Freitag zum Auswärtsspiel beim e.V. Füssen. Genauso wissen Sie nun aber auch, mit welcher charakterstarken Mannschaft sie es zu tun haben. Denn obwohl mit Patrick Zimmermann, Lucas Wimmer und Michael Rimbeck drei Spieler verletzt bzw. erkrankt fehlten, zeigten die Löwen was in ihnen steckt.

Zunächst ging es aber los wie fast immer für den EHC in diesem Jahr und Eric Nadeau traf nach 46 Sekunden zur Führung für den EVF, der in seiner glorreichen Vergangenheit 16 Mal Deutscher Meister geworden war. Marc Besl legte wenig später dann bereits nach und erhöhte auf 2:0 vor 790 Zuschauern (03:02). Bobby Chaumont konnte mit seinem ersten Tor des Spiels dann zwar schnell verkürzen (05:54), doch keine sieben Minuten später stellte Besl den alten Abstand wieder her (12:03). Dann traf Tobias Meier zum 4:1 gegen EHC-Schlussmann Kevin Yeingst, doch um diesen Treffer wurde es kurios:

Denn erst hatte Meier getroffen, doch das Tor wurde nicht gegeben. Im Gegenzug fuhren die Löwen einen Konter, den Bobby Chaumont erfolgreich abschloss. Dann folgten aber längere Diskussionen der Schiedsrichter und so was hatten die wenigsten wohl erlebt: Chaumonts Treffer wurde aberkannt, das zuvor nicht gegeben Tor von Meier gegeben (17:47). Die Löwen aber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, schlugen nochmals zurück und gingen mit einem nicht ganz so schlechten Gefühl in die Pause, da Christof Hradek auf 2:4 noch verkürzen konnte (19:57).

Nach 50 Sekunden im zweiten Drittel war es erneut Hradek und traf zum dritten Mal für den EHC (20:50) der nun zunehmend besser wurde und immer mehr die Kontrolle im Spiel übernahm. Bei doppelter Überzahl glich Philipp Seifert mit einer Direktabnahme von der blauen Linie dann aus (27:16) und die Karten wurden neu gemischt. Povials Verenis brachte den EHC Waldkraiburg dann erstmals in Führung (34:38) und mit dieser ging es auch zum zweiten Pausentee.

Den EV Füssen, der die Vorrunde der Bayernliga auf Platz 1 abgeschlossen hatte, darf man aber nicht abschreiben, wie in den letzten 20 Minuten zeigen sollte. Mit seinem dritten Tor des Spiels stellte Besl auf 5:5 (46:00).

Die Löwen aber blieben stärker, agierten geduldig und nutzten ihre Chancen. Chaumont sorgte mit seinem zweiten Treffer des Spiels für das 6:5 (48:20), 50 Sekunden vor dem Ende erzielte Verenis in Überzahl den 7:5-Endstand und setzte damit nicht den Schlusspunkt sondern ein großes Ausrufezeichen (59:10).

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 3.Spieltag 

EV Füssen – EHC Waldkraiburg 5:7 (4:2/ 0:3/ 1:2)

Tore: 1:0 00:46 Nadeau E. (Besl M., Payeur S.), 2:0 03:02 Besl M. (Simon F., Payeur S.), 2:1 05:54 Chaumont R. (Thalhammer T.), 3:1 12:03 Besl M.  (Nadeau E., Payeur S.), 4:1 17:47 Meier T. (Wiedemann V.), 4:2 19:57 Hradek C. (Guft-Sokolov M.), 4:3 20:50 Hradek C. (Guft-Sokolov M.), 4:4 27:16 Seifert P. (Thalhammer T. PP2), 4:5 34:38 Povilas V. (Chaumont R.), 5:5 46:00 Besl M. (Nadeau E.,  Payeur S.), 5:6 48:20 Chaumont R. (Seifert P., Rott T.), 5:7 59:10 Povilas V. (Chaumont R., Seifert P. PP1)

Strafen: EV Füssen 10 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten.

Zuschauer: 790.

STELLUNGNAHME DES EHC WALDKRAIBURG ZUR AKTUELLEN SITUATION

Da die aktuelle Eishockeysaison im Winter 2018/ 2019 nicht so verlaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat und nun auch der Druck von der Mannschaft des EHC Waldkraiburg genommen werden soll, die sich zum Teil mit Beschimpfungen in der Freizeit und den sozialen Netzwerken beschäftigen muss, möchten Vorstandschaft und Mannschaftsrat den Anhängern, Sponsoren und Freunden des Waldkraiburger Eishockeys eine Stellungnahme abgeben.

Der Mannschaft ist wichtig, dass klargestellt wird, dass ihnen Ende November 2018, als sich alle an einem Tisch einfanden, mitgeteilt wurde, dass es finanziell so nicht mehr zu stemmen sei. In diesem Zuge wurde den Auswärtigen und den Kontingentspielern erklärt, dass man ihre Verträge auflösen müsse, da sie nicht mehr finanzierbar seien. Gewisse Teile des Teamrates hatten sich damals ebenfalls bereiterklärt, ihre Verträge aufzulösen um nicht den gesamten Verein komplett in Schieflage zu bringen. Niemand habe nämlich gewollt, dass man irgendwann ganz unten in der Bezirksliga wieder anfangen müsse.

Dadurch sei aber eine erhebliche Unruhe in die Mannschaft gekommen. Externe und Kontingentspieler mussten sich neue Vereine suchen, für alle Akteure wurde die Situation so schwieriger. Das Team musste gleichzeitig aber versuchen, die Stimmung aufrecht zu erhalten, obwohl dies aufgrund des sportlichen Saisonverlaufs ohnehin schwer war. Ein weiterer Punkt, der klargemacht werden solle, ist, dass kein Spieler, der den Verein in den letzten Monaten verlassen hat, ersetzt wurde. Durch die begrenzten finanziellen Mittel sei dies natürlich nicht leicht gewesen. Den aktuellen Kader mit einem Oberligakader von Saisonbeginn zu vergleichen gehe aber nicht.

Deshalb müsse man den externen Spielern Tribut zollen. Alle haben bis zum Schluss bedingungslos durchgezogen und wirklich versucht, die Ziele noch zu erreichen. Die Mannschaft und natürlich auch der Verein hätten lieber die Meisterrunde und den Klassenerhalt erreicht. Denn natürlich würde man den Fans lieber erfolgreiches Oberliga-Eishockey bieten, allerdings nur unter der Prämisse, dass es finanzierbar ist. Denn auch die Spieler wissen, dass es um den gesamten Verein geht. Am Schluss war das Team tatsächlich dran, nur irgendwann war es nicht mehr möglich. Bis dahin habe aber Jeder alles gegeben.

Auch die auswärtigen Spieler, denen es eigentlich hätte egal sein können. Das ist eine Frage des Charakters und das darf nicht unerwähnt bleiben. Damian Martin und Petr Gulda haben sogar noch beide Spiele der Verzahnungsrunde absolviert und sie haben ihre Verträge mit Bravour erfüllt. Die Mannschaft des EHC will klarstellen: Die Gesamtsituation ist schwierig. Die Unruhe die herrscht, ist nachvollziehbar, hilft aber nicht.

Wir müssen uns bemühen, dass Ruhe in den Verein kommt und auch sagen, dass die Bayernligisten in der Verzahnung sehr gut sind, die Teams Ambitionen haben und mit Freude in diese Duelle gehen. Sie hatten das ganze Jahr Erfolg, die Löwen hatten das ganze Jahr eigentlich nur Misserfolg. Dass die Bayernligisten Hockeyspielen können ist klar und dass sich die Löwen extrem hart gegen sie tun und nicht mit Absicht verlieren, ebenfalls. Unruhe und Ungewissheit wollen wir mit diesem Statement klären und wieder vernünftiges, erfolgreiches Eishockey spielen.

Unsere Trainer Alex und Sergej Piskunov muss man in Schutz nehmen; das sind gute Jungs, die immer ihr Bestes geben. Dass so viele Spieler jetzt überhaupt noch da sind und dem Verein helfen, ist aller Ehren wert. Es ist nicht leicht gerade, aber wir ziehen alle an einem Strang und hoffen, dass alle Fans, Sponsoren und Freunde des EHC Waldkraiburg mit uns gemeinsam in die anstehenden Aufgaben gehen.

Die Vorstandschaft erklärt, man war im Sommer 2018 zu dem Entschluss gekommen, dass man in der Oberliga Süd nicht mehr wie in den beiden Vorjahren abschneiden möchte, sondern mit den Fans und Sponsoren mehr Erfolge feiern möchte. Darum ist man im Sommer 2018 ein gewisses Risiko eingegangen bei der Kalkulation des Zuschauerschnitts und hat zudem mehrere externe Spieler verpflichtet. Mangels des fehlenden Erfolges ging der Zuschauerschnitt leider zurück und somit ist dieses Risiko leider nicht belohnt worden.

Man hat es gut gemeint und auch wenn man nicht selbst auf dem Eis stand, so ist sich die Vorstandschaft des EHC Waldkraiburg der Lage und auch der Mitverantwortung bewusst, da sie schließlich die Mannschaft zusammengestellt hat. Allerdings hat man rechtzeitig intern die Zeichen erkannt und den externen Spielern wie erwähnt mitgeteilt, dass man ihnen die Chance gibt, sich nach einem neuen Verein umzusehen, um entsprechend Kosten zu senken.

Die nun erfolgten Abgänge sind bitter, aber man muss diese akzeptieren, schließlich geht es um den gesamten EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ e.V. Die Saison samt Spielbetrieb ist aber gesichert und die Planungen für eine hoffentlich erfolgreiche nächste Saison laufen bereits.

Durch die vielen Abgänge wird man in den kommenden 15 Spielen der Verzahnungsrunde nicht als Favorit in die Partien gehen, doch haben die aktuellen Spieler im Kader ihre Bereitschaft signalisiert, zu bleiben und sich voll in den Dienst der Mannschaft und des Kubs zu stellen und für Fans, Freunde und Sponsoren des gesamten EHC Waldkraiburg ihr Bestes zu geben. Dafür dankt die Vorstandschaft allen Spielern um Kapitän Daniel Hämmerle und seinen Assistenten um Michael Rimbeck.

mg

Foto: EHC Waldkraiburg

 




Neuer Anlauf der Löwen

Am dritten und vierten Spieltag der Verzahnungsrunde geht es für den EHC Waldkraiburg gegen den EV Füssen und den TEV Miesbach. Dabei reist die Mannschaft der Piskunov-Brüder am heutigen Freitag zum Spiel um 19.30 Uhr ins Ostallgäu, am Sonntag gastiert der TEV Miesbach um 17.15 Uhr in der Raiffeisen-Arena. Nach den Auftaktniederlagen gegen den EHC Klostersee und Bad Kissingen gibt es einen Appell aus der Mannschaft an die Fans der Löwen …

Der EV Füssen wurde Meister der Bayernliga-Vorrunde und gewann dabei 18 der 26 Vorrunden-Spiele. Mit 79 Gegentoren verfügte man dabei über die zweitbeste Defensive nach Klostersee (76) und die 124 erzielten Treffer waren der drittbeste Wert der Liga, den nur Erdings (125) und Landsbergs Offensivmaschinerie toppen konnte (143). 2015 zog sich der 16-fache Deutsche Meister aus der Oberliga in die Bezirksliga zurück und startete einen Neuanfang, bei dem der Weg bisher nur nach oben führt.

2016 stieg man als Meister aus der Bezirksliga auf, ein Jahr später ging es als Meister der Landesliga ins bayerische Eishockey-Oberhaus. Im vergangenen Jahr beendete man die Vorrunde und die Verzahnungsrunde jeweils auf dem fünften Rang, nun folgte mit dem Vorrunden-Titel der nächste Schritt. Mit dem US-Verteidiger Tyler Wood und dem kanadischen Stürmer Samuel Payeur hat man zwei Kontingentspieler im Kader, jedoch drehen auch Altmeister wie Eric Nadeau oder Ron Newhook und Markus Vaitl ihre Runden am Kobelhang, die den EHC-Fans aus früheren Tagen sicher noch ein Begriff sind.

Am ersten Spieltag der Verzahnungsrunde ließ man gegen den TSV Erding Gladiators keine Zweifel aufkommen und gewann am Ende mit 6:3- der 44-Jährige Nadeau traf dabei doppelt, Vaitl und Newhook je einmal. Gegen Landsberg am zweiten Spieltag hatte das Team von Trainer Andreas Becherer, der im letzten Sommer Erfolgscoach Thomas Zellhuber beerbte, zwar mit 2:3 das Nachsehen, der entscheidende Treffer fiel allerdings erst knapp sieben Minuten vor dem Ende.

Erst ein Spiel absolviert hat der TEV Miesbach, der am Sonntag in der Raiffeisen-Arena erwartet wird. Die Auftaktbegegnung zuhause gegen Königsbrunn wurde abgesagt, da die Anreise der Gäste nicht möglich war, am letzten Sonntag gewann man dann gegen Erding in eine packenden Begegnung mit 7:4. Nach einer 3:0- und 4:1-Führung schafften die Gladiators dabei den 4:4-Ausgleich nach 47 Minuten, dann zog der TEV aber nochmals an und nahm die drei Punkte mit. Die Mannschaft von Trainer Simon Steiner, der Miesbach im Frühjahr 2017 in die Oberliga geführt hatte, dann ging und erst im Januar 2018 wieder das Kommando an der Bande übernahm, beendete die Bayernliga-Vorrunde auf dem fünften Platz hinter Füssen, Landsberg, Erding und Bad Kissingen mit 13 Siegen und 13 Niederlagen. Dabei kassierte man nur 81 Gegentore und erzielte selbst 106 Treffer.

MANNSCHAFT APPELLIERT AN DIE EHC-FANS

Beim EHC Waldkraiburg stand der ohnehin schief hängende Haussegen nach dem Auftaktwochenende in der Verzahnungsrunde schon fast senkrecht. Mit Petr Gulda hat den Verein ein weiterer Spieler inzwischen verlassen. Die finanzielle Situation bleibt weiter angespannt, entsprechend überschaubar sind die Möglichkeiten von Nachverpflichtungen für einen Verein, der nach dem letzten Tabellenplatz in der Oberliga auch in der Verzahnungsrunde aktuell die rote Laterne innehat. Da hält sich auch die Bereitschaft verfügbarer Spieler in Grenzen, selbst wenn sie bezahlbar wären.

Dennoch kommt aus dem Kreis der Mannschaft der Löwen der Appell an die Fans, weiter zu ihnen zu stehen.

Vor der Saison hatten elf Spieler den EHC verlassen, dafür waren nur sieben Akteure verpflichtet worden. Während der Saison sind nun weitere acht Mann gegangen oder haben mit dem Eishockey aufgehört – von diesen wurden auch nur die beiden Kontingentspieler Tomas Rousek und Kiril Galoha durch Bobby Chaumont und Povilas Verenis ersetzt, zudem kamen mit Daniel Schmidt und Dennis Ladigan aus Trostberg nur zwei Spieler zurück.

Der auf dem Eis stehenden Mannschaft ist klar, dass die Fans in diesem Jahr nicht mit Erfolgen verwöhnt wurden, doch geschah dies sicherlich nicht mit Absicht. Sie wollen aber dennoch versuchen, die Kohlen aus dem Feuer zu holen und setzen auf ihre wirklich treuen Anhänger, damit sie weiter unterstützt und dann auch wieder gemeinsam Erfolge gefeiert werden können.

Tickets für das Heimspiel am Sonntag gegen Miesbach gibt es wie immer Online bis 24 Stunden vor Spielbeginn unter ehcwaldkraiburg.com, außerdem im Vorverkauf auf der Geschäftsstelle der Raiffeisen Arena am Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr und am Spieltag an den Kassen, die um 15.45 Uhr öffnen.




Laufstarke Franzi wird Zehnte!

Nur ein Fehlschuss beim Stehendanschlag – aber dieser verhinderte eine noch bessere Platzierung: Franzi Preuß aus Albaching zeigte am heutigen Donnerstagnachmittag erneut ihre Stärke im Sprintrennen beim Biathlon-Weltcup von Ruhpolding! War sie doch in der Schlussrunde heute schneller als die Siegerin Kuzmina aus der Slowakei! Und trotz einer Strafrunde mit 150 Extra-Metern war die laufstarke 24-Jährige vom SC Haag am Ende nur ganze drei Sekunden langsamer als Laura Dahlmeier, die null Fehler geschossen hatte. „Ich habe mich auf meiner Heimstrecke so richtig wohlgefühlt“, strahlte Franzi als Zehnte im ARD-Interview. Zahlreich waren auch Fans aus dem Altlandkreis an der Strecke …

Für das Staffelrennen am kommenden Samstag um 14.30 Uhr scheint Franzi in dieser Top-Form auf jeden Fall gesetzt – vor den sicher zahlreichen, heimischen Fans vor Ort …

Foto: NordicFocus