Verkehrsunfall in dichtem Nebel

Am gestrigen Montag kam es gegen 6.30 Uhr auf der B12 bei Maitenbeth zu einem Verkehrsunfall mit Blechschaden. Ein 25-jähriger Mercedesfahrer, der die B12 in Richtung München befuhr, überholte ein vor ihm fahrendes Fahrzeug – trotz des Überholverbots und sehr dichten Nebels. Dabei kam ihm ein 77-jähriger VW-Fahrer entgegen. Beim wieder einscheren auf die rechte Fahrbahnseite touchierte der Mercedesfahrer mit der hinteren Stoßstange seines Wagens die linke Seite des VW-Busses.

Zu einem Personenschaden kam es dabei zum Glück nicht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf zirka 5000 Euro.

 




Herbstfest, Weißbier und Käse

Was haben Weißbier, Käse und Herbstfest gemeinsam? Richtig! All das gibt es in Haag. Im Rahmen unserer „Kreuz& Quer“ -Video-Reihe sind Franzi und Magdalena durch die Marktgemeinde Haag gefahren, haben die Brauerei Unertl und das Milchwerk Jäger besucht und einige andere Besonderheiten an Haag in einem Video festgehalten.

 

MP




Rauchsäulen im Wald bei Lengmoos

Am Samstag, 7. Oktober, findet von 13 bis 17 Uhr erstmalig eine große Katastrophenschutz- und Luftbeobachtungsübung in einem Waldgebiet in der Nähe von Lengmoos (Gemeinde Gars) statt. Ziel der Übung ist, Luftbeobachter zu schulen. So kann auch im Ernstfall gewährleistet werden, dass ein Waldbrand schnell gesichtet und erfolgreich bekämpft werden kann.

Mithilfe eines Pyrotechnikers werden dabei auch Rauchsäulen entstehen. Darüber hinaus wird ein „Unfall“ am Inn gespielt werden. An dieser Übung werden auch die Polizei sowie diverse Hilfsorganisationen (BRK, DLRG, Feuerwehr, Luftrettungsstaffel, Malteser, THW, Wasserwacht) teilnehmen. Es ist mit einem größeren Aufgebot von Blaulichtfahrzeugen zu rechnen.

Für die Bevölkerung besteht zu keiner Zeit Gefahr.




Wie ein Kreisverkehr entsteht

Seit Montag sind die Arbeiten an der Münchener Straße in Haag im dritten Bauabschnitt (wir berichteten). Ein Teil davon ist die Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Münchener Straße/Rosenberger Straße. Unser Fotograf Georg Barth hat sich die Baustelle mal aus der Luft angesehen:

Wegen des Baubeginns für den Kreisverkehr ist ein Befahren der genannten Kreuzung übrigens nicht mehr möglich. Anwohner aus den Wohngebieten Schulstraße/Rosenberg, die Richtung München fahren müssen, haben die Möglichkeit, über die Buchenstraße Richtung Maitenbeth zu fahren und in Strassmaier wieder auf die B 12 aufzufahren. Ausschließlich für den Bus-Linienverkehr gilt eine Sonderregelung in Teilen der Baustelle.




Drei Einsätze und das Leistungsabzeichen

Einen ereignisreichen Tag hatte die Feuerwehr Sankt Wolfgang am vergangenen Freitag.Bereits um 7.42 Uhr begann der Tag mit einem First Responder-Einsatz. Doch dies sollte am Tag der Leistungsprüfung noch nicht genug sein.

So mussten die Floriansjünger am frühen Nachmittag erneut ausrücken. „Brandeinsatz in Dorfen“ hieß es diesmal für die Kameraden. Da dieser Einsatz zur Erleichterung aller alarmierten Kräfte doch nicht so schlimm war wie gemeldet, konnten die Feuerwehrmänner- und Frauen nach einer Stunde wieder zum Gerätehaus zurückkehren.

Knapp drei Stunden später wurde dann unter der Leitung der Schiedsrichter Franz Ganslmaier, Werner Axenböck und Jürgen Borkner die Leistungsprüfung abgelegt.

Die Leistungsprüfung war noch nicht ganz abgeschlossen und schon wieder gab es einen Einsatz für den First Responder Sankt Wolfgang. Kameraden aus dem Kreis der Zuschauer fuhren dann zum Einsatz und die Prüfungsteilnehmer konnten sich weiter auf das Leistungsabzeichen konzentrieren.

Eine Erfolgreiche Prüfung wurde danach von den Schiedsrichtern bestätigt und somit konnten sie im Beisein von Bürgermeister Uli Gaigl ihre Auszeichnungen entgegennehmen.

Das Abzeichen erhielten:

Stufe 1: Tobias Reuschel

Stufe 2: Wolfgang Hartinger, Ingeborg Cedl, Alexander Baumann, Bardia Dayani

Stufe 3: Michael Grieger, Wolfgang Rachl

Stufe 4: Benedikt Steinle

Stufe 6: Dominik Lechner

Ein Besonderer Dank ging an die Ausbilder Ludwig Pointner, Peter Wimmer und Florian Axenböck.

 

Foto, obere Reihe von links: Benedikt Steinle, Bardia Dayani, Ingeborg Cedl, Wolfgang Hartinger. Untere Reihe von links: Franz Ganslmaier, Jürgen Borkner, Uli Gaigl, Werner Axenböck, Wolfgang Rachl, Alexander Baumann, Michael Grieger, Tobias Reuchel, Ludwig Pointner, Dominik Lechner, Florian Axenböck.




Ein junger Mann für alle Fälle

Zum dritten Mal in Folge hat die SG Reichertsheim-Ramsau ihr Freiwilliges Soziales Jahr ermöglicht. Diese Stelle wurde im September 2016 mit dem 19-jährigen Yannick Mayer aus Soyen besetzt. Er begleitete beispielsweise das Training der B- und E-Jugend, die Kinderleichtathletik oder das Kinderturnen. In der Grundschule Ramsau betreute er den Sportunterricht sowie den Wahlunterricht „Sport nach 1“.

Als Begleitung für sportliche Angebote und zur allgemeinen Unterstützung ist er
im Franziskus-von-Assisi-Kindergarten in Reichertsheim tätig. Auch in der Förderstätte Ramsau betreute er Sportstunden mit den erwachsenen Bewohnern.

Yannick Mayer berichtete, wie gut er in der Sportgemeinschaft aufgenommen und positiv unterstützt wurde. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen der Gemeinde verlief sehr harmonisch. Die Arbeit hat ihm viel Freude und Spaß bereitet. Die Arbeit mit den unterschiedlichsten Menschen wird ihm sicherlich weiterhin positiv auf seinem Lebensweg begleiten.

Vorstandssprecher Thomas Lutz überreichte im Namen der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth eG die Spende von 2.000 Euro für die FSJ-Stelle. „Wir freuen uns, dass wir
wieder einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl leisten konnten“, so Bankchef Lutz.

Ein Dank ging auch an die SG Reichertsheim-Ramsau – vertreten durch Andreas Klein, Vorstand vom DJK-SG Ramsau und Andreas Binsteiner, Vorstand des SV Reichertsheim. Besonders durch Magdalena Empl, Jugendleiterin und Betreuerin des FSJ, wurde Yannick Mayer das ganze Jahr über tatkräftig unterstützt. Das FSJ der SG Reichertsheim-Ramsau ist ein voller Erfolg. Denn nur mit großem, gesellschaftlichen Engagement kann man solch umfangreiche Projekte umsetzen, so Herr Lutz.

Die Vorstandschaft beider Vereine und Yannick Mayer bedankten sich sehr herzlich für die Unterstützung der Raiffeisenbank Haag-Gars-Maitenbeth eG und verkündeten
voller Vorfreude, dass der Nachfolger von Yannick bereits in den Startlöchern steht.




20 Jahre in Partnerschaft verbunden

Mit einem feierlichen Festakt im Rathaus in  Lajoskomárom wurde das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Markt Haag und der Gemeinde Lajoskomárom in Ungarn begangen. Eine 30-köpfige Haager Delegation und die ungarischen Gastfamilien wurden vom amtierenden Bürgermeister Zsolt Pirtyák willkommen geheißen.

In seiner Rede betonte Pirtyák, dass in den Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden nie die große Weltpolitik eine Rolle gespielt habe, sondern das gegenseitige Verständnis und das Interesse am Kennenlernen der unterschiedlichen Kultur. Diese Gedanken griff auch Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz auf, die an die Vereinbarungen in der Partnerschaftsurkunde erinnerte, die vor allem den Austausch der Jugend beinhaltet. „Wenn die Jugendlichen die Idee der Partnerschaft weitertragen, werden sich auch die kommenden Generationen freundschaftliche Beziehungen pflegen“, so die Bürgermeisterin. Bei der Gründung der Partnerschaft seien die ersten Begegnungen sicher spannend gewesen, denn man konnte sich nicht einfach im Internet über die Partnergemeinde und das Leben dort informieren.

Lajoskomároms Altbürgermeister Pál Macher führte aus, warum er und die damaligen Gemeinderäte eine Partnergemeinde im Westen suchten: „Lajoskomárom suchte nach der Wende den Kontakt dorthin, wohin es immer gehört hat – nach Europa“. Er erinnerte an den herzlichen Empfang der ungarischen Delegation in Haag durch Altbürgermeister Hermann Dumbs, den damaligen Zweiten Bürgermeister Hans Kürzeder und den bereits verstorbenen Gemeinderat Erwin Kohl.

Die Gemeinderäte beider Gemeinden beschlossen 1997 die Partnerschaft und ein reger Austausch mit gegenseitigen Besuchen, Brauchtumsfesten und Sportveranstaltungen begann. Sogar eine Ehe mit zwei Kindern ist aus der Gemeindepartnerschaft entstanden. Pál Macher ermunterte alle, die Fotoausstellung zu besuchen, die anlässlich des Jubiläums zusammengestellt wurde.

Auch Haags Altbürgermeister Hermann Dumbs, der seinen Ruhestand in Lajoskomárom verbringt, blickte auf die vergangenen 20 Jahre zurück: „Wir Haager konnten auch mit einigen Dingen behilflich sein, die in Ungarn dringend benötigt wurden.“ So wurde zum Beispiel die Feuerwehr mit Ausrüstungsgegenständen unterstützt, die in Haag aufgrund neuer DIN-Normen ausgetauscht werden mussten. Auch die im Landkreis Mühldorf ausrangierten Mülltonnen tun heute noch ihren Dienst in Lajoskomárom.

Anschließend ehrte Ljoskomároms Bürgermeister Zsolt Pirtyák mehrere Bürger aus beiden Gemeinden, die sich langjährig um die Partnerschaft verdient gemacht haben. Aus Haag wurden geehrt: Hans Kürzeder, Sepp Burger, Gabriele Friedl, Hermann Jäger, Krisztina Daumoser-Csida, die Familien Ellinger, Wandinger, und Rumpfinger.

„Wie erleben wir unsere Partnerschaft und was wünschen wir uns für die Zukunft?“, diese Frage stellte Péter Marikuczsa, damaliger Mitinitiator der Partnerschaft an alle Festteilnehmer. In den Redebeiträgen wurde immer wieder hervorgehoben, wie wertvoll die persönlichen Begegnungen sind, die das Verständnis zwischen den Kulturen fördern. Der ehemalige Gemeinderat Sepp Burger, der von Anfang an die Partnerschaft fördert und persönliche Freundschaften pflegt, mahnte an, dass sich mehr und vor allem jüngere Leute in den Austausch einbringen sollten.

Zum Abschluss des Festakts wurde feierlich vor dem Rathaus der neugestaltete „Platz der Partnerschaft“ mit einem Brunnen und den Wappen der Partnergemeinden eröffnet, an dessen Errichtung sich auch der Markt Haag finanziell beteiligt hatte. Anschließend wurden die Gespräche bei der Fotoausstellung fortgesetzt und Erinnerungen ausgetauscht.   

Foto oben: Geschenkübergabe beim Festakt im Rathaus von Lajoskomárom mit den Bürgermeistern Schätz und Pirtyak.

 

Ehrung von Bürgern beider Gemeinden, die sich um die Partnerschaft verdient gemacht haben: Bürgermeister Pirtyak, Krisztina Daumoser-Csida.

 

Die Altbürgermeister Macher und Dumbs, die jetzigen Bürgermeister Schätz und Pirtyak bei der feierlichen Eröffnung des neuen Platzes der Partnerschaft in Lajoskomárom.

 




Herbstfest Haag: Alles voll im Zeitplan

Das Unertl-Festzelt Furch, Zeilingers Wiesn-Alm, Bauers Café und Weinstadl und das Festzelt zum Suranger – alles steht und ist voll im Zeitplan. Heute in einer Woche startet das Haager Herbstfest mit dem traditionellen Wiesn-Einzug vom Unertl zum Festplatz. Und derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Wir haben uns gestern mal auf dem Festplatz umgesehen und durften auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Unsere Fotos: 

 

Sind jetzt täglich auf dem Festplatz in Aktion schauen nach dem Rechten: Manuel Scheyerl (links) von Zeilingers Wiesn-Alm und Bernd Furch, Organisator und Chef des Haager Herbstfestes.

 

Alles wieder im grünen Bereich: Herbert Zeilinger und Manuel Scheyerl können nach den Sturmschäden (wir berichten) wieder lächeln.

 

Alles voll im Plan.

 

Frisch geteert: Der neue Haupteingang zum Haager Herbstfest.

 

Gmiadlich werd’s: Ein Blick in die neue Wiesn-Alm.

 

Aufbau auf Hochtouren: Der Festplatz und das Unertl-Festzelt.




Unerlaubt vom Unfallort entfernt

In  der Zeit vom 21. bis 30. August wurde ein Pkw Peugeot 206CC, der auf dem Stellplatz vor dem Anwesen Waldweg 12 in Maitenbeth abgestellt war, von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und beschädigt. Dadurch entstand ein Sachschaden von zirka 1000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Wer in diesem Zusammenhang Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Haag zu melden.

 

 




Sperrmüllabholung im Landkreis Mühldorf

Die nächste Abholtour für Sperrmüll im Landkreis Mühldorf findet vom 27. bis 29. September 2017 statt. Angefordert werden kann die Sperrmüllabholung mit dem Sperrmüllscheck. Dieser muss bis spätestens zum Anmeldeschluss, Freitag, 8. September, im Landratsamt Mühldorf, Fachbereich Abfallwirtschaft eingegangen sein, um noch bei der Tourenplanung des Entsorgers berücksichtigt werden zu können. 

Ist dies nicht der Fall, wird der Scheck in die nächstfolgende Sammeltour Ende Oktober 2017 eingeplant. Der genaue Abholtag wird vom Entsorger schriftlich eine Woche vor der Tour mitgeteilt.

Die Sperrmüllabfuhr startet ihre Tour jeweils um 6 Uhr. Am besten legen Sie Ihren Sperrmüll am Vorabend außerhalb des Grundstücks (nicht in der Garage) am Gehweg oder Straßenrand bereit. Aus Versicherungsgründen darf das Entsorgungsfahrzeug nicht auf privates Gelände fahren.

 

Gekauft werden kann der Sperrmüllscheck für 15 Euro direkt im Landratsamt, in den KFZ-Zulassungsstellen in Mühldorf und Waldkraiburg sowie in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen im Landkreis Mühldorf. Abgeholt werden hierfür drei Kubikmeter Sperrmüll, was ungefähr der Menge einer Couch, zwei Polstersesseln und einer Matratze entspricht.

 

Das Team der Abfallwirtschaft steht für weitergehende Auskünfte gerne telefonisch unter 08631/699-744 oder per Email  (abfallwirtschaft@lra-mue.de)zur Verfügung. Alle Informationen zum Thema Sperrmüll gibt’s auch im Internet unter www.lra-mue.de/abfallwirtschaft.