Betrügerische Kassen-Attrappen

Auf landwirtschaftlichen Feldern werden zur Selbsternte häufig Blumen oder Feldfrüchte angeboten. Jetzt stellte ein Betrieb fest, dass mittels betrügerisch manipulierter Kassen-Attrappen an mehr als einem Dutzend Feldern von Unbekannten das für die Waren gezahlte Geld ergaunert wurde. Das Polizeipräsidium Rosenheim bittet am heutigen Samstagmittag alle Betreiber solcher Selbsternte-Betriebe, wie auch die Kunden, sich bei verdächtigen Wahrnehmungen bei der Polizei zu melden.

Seit Anfang Oktober wurden an sogenannten Selbsternte-Betrieben vermehrt manipulierte Kassen aufgefunden. Der oder die überörtlich agierenden, bislang unbekannten Täter traten zum Beispiel auch im Raum Prien am Chiemsee in Erscheinung.

Um an das Geld der Kunden zu gelangen, wurden vor die eigentlichen Kassen Attrappen gebaut, in die die Kunden dann ihr Geld einwarfen. So erbeuteten die Täter laut Betreiber Bargeld im fünfstelligen Bereich.

Die Betreiber sowie Kunden solcher Selbstbedienungsanlagen werden gebeten, auf verdächtige Kassen, vorgebaute Attrappen und verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu achten. Geschädigte oder Zeugen sollen sich umgehend mit ihrer örtlichen Polizei in Verbindung setzen.




Wagner rettet die Löwen

Erster Heimsieg für den EHC Waldkraiburg in der Oberliga-Saison 2017/ 2018: Am Freitagabend gewann die Mannschaft von Trainer Sergej Hatkevitch am siebten Spieltag gegen den TEV Miesbach mit 5:3. Die Tore in der Raiffeisen-Arena erzielten Brent Norris und Ken Neil, die Wiederauferstehung namens Lukas Wagner erzielte drei Treffer, darunter den entscheidenden zum 4:3 durch den die Löwen die Partie gegen den TEV letztendlich drehten.

In der ersten Reihe nichts zu suchen, zu langsam, keine Durchschlagskraft mehr, am besten verkaufen- über Löwen-Stürmer Lukas Wagner wurde in den letzten Woche nicht gerade positiv geurteilt. Am Freitagabend jedoch stand er wieder auf aus der Versenkung und es wäre dem 25-Jährigen zu wünschen, dass die harten Wochen jetzt hinter ihm liegen. Denn mit seinen drei Toren sorgte er fast im Alleingang für den Sieg gegen den TEV Miesbach, der den Löwen lange Zeit Paroli bot und an den Rand einer Niederlage gebracht hatte.

Ken Neil und Thomas Rott hatten ihre Verletzungen auskuriert und so konnte EHC-Coach Hatkevitch gegen Miesbach in Bestbesetzung antreten. Und der Auftakt in die Partie gegen den einzigen Gegner, gegen den man im bisherigen Saisonverlauf gewinnen konnte, war mehr als verheißungsvoll: Nach 45 Sekunden bekamen die Hausherren das erste Powerplay zugesprochen und bereits nach zehn Sekunden war Wagner erstmals in Erscheinung getreten, als er einen Schuss von Ludwig Synowiec unhaltbar abfälschte (00:55).

Wenig später verzog Top-Torjäger Brent Norris auf Zuspiel von Neal, und Anian Geratsdorfer im TEV-Tor musste sich nicht weiter bemühen. In Sachen Überzahl zeigte unmittelbar darauf der TEV Miesbach aber auch seine Kaltschnäuzigkeit und Stefano Rizzo durfte sich in die Torschützenliste eintragen (04:34). In der Folge gaben wieder die Löwen den Ton an, hatten Chancen trotz Unterzahl, zudem parierte Geratsdorfer einen Schuss von Neil nach tollen Pass von Christian Ettwein. Nach einer Viertelstunde gingen die Löwen dann erneut in Führung und erneut war es Wagner, der einen Rebound von Michael Trox zum 2:1 verwerten konnte (14:49).

Im mittleren Drittel verloren die Löwen dann aber aus nicht weiter erklärlichen Gründen den Faden und luden die Gäste somit freundlich ein, wieder ins Spiel zu finden. Zunächst traf der US-Amerikaner Christopher Stemke in Überzahl zum 2:2-Ausgleich (27:01), in der Schlussminute des zweiten Drittels wurde es dann kurios. EHC-Verteidiger Florian Ullmann tankte sich erst durch, wurde zu Fall gebracht und die Löwen erhielten einen Penalty. Ullmann aber vergab und fünf Sekunden vor Ende des Drittels erhielten dann auch die Miesbacher einen Penalty zugesprochen.  Anders als Ullmann war der angetretene Miesbacher James Hall aber Stürmer und so war der Tabellenletzte mit einem mal mit 3:2 in Führung (39:55).

Im Schlussabschnitt musste somit wieder eine deutliche Steigerung der Löwen her, doch anfangs zeigten sie sich noch mächtig zahnlos. Keiner wollte in Überzahl einen Schuss riskieren, keiner traute sich etwas zu und so fürchteten viele Fans schon, dass es eine Niederlage setzen würde. Doch mit ihren starken Fans im Rücken, die 60 Minuten tolle Stimmung machten und denen Coach Hatkevitch am Ende auch den Sieg widmen sollte, kamen die Löwen und besonders Lukas Wagner nochmals zurück. Zunächst gewann Brent Norris das Bully während die Fans im Hintergrund „Löwen geben niemals auf“ sangen; die Scheibe fand den Weg zu Ken Neil und mit seinem zweiten Saisontor stellte der Kanadier auf 3:3 (52:05).

Nur 69 Sekunden später hieß es abermals Überzahl für den EHC Waldkraiburg und jetzt war wieder Wagner an der Reihe. Zum dritten Mal in dieser Partie stand er goldrichtig und zum dritten Mal durfte er jubeln (53:14). Den Schlusspunkt unter die Partie, die am Ende noch etwas hektisch wurde, setzte allerdings Brent Norris: Auf der Torlinie stehend schoss er genau auf den Schlittschuh von Keeper Geratsdorfer und von dort ging die Scheibe unmittelbar ins Tor zum 5:3-Endstand (57:54). Mann des Spiels wurde aber Lukas Wagner mit seinen drei Treffern und die Löwen-Fans hoffen, dass diese Wiederauferstehung keine einmalige Erscheinung war. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2017/ 2018, 7.Spieltag. EHC Waldkraiburg – TEV Miesbach 5:3 (2:1/ 0:2/ 3:0). Tore: 1:0 00:55 Wagner L. (Synowiec L., Ullmann F. PP1), 1:1 04:34 Rizzo S. (Lidl M., Krisitc M. PP1), 2:1 14:49 Wagner L. (Synowiec L., Trox M.), 2:2 27:01 Stemke C. (Fissekis A., Hall J. PP1), 2:3 39:55 Hall J. (Penalty), 3:3 52:05 Neil K. (Norris B.), 4:3 53:14 Wagner L. (Ullmann F., Synowiec L. PP1), 5:3 57:54 Norris B. Strafen: EHC Waldkraiburg 12 Strafminuten, TEV Miesbach 16 Strafminuten. Zuschauer: 695.




Miesbach auf Abstand halten

Am Freitag kommt das Tabellenschlusslicht TEV Miesbach in die Raiffeisen-Arena. Ab 19.45 Uhr brennt das Eishockey-Team des EHC Waldkraiburg dann auf den zweiten Saisonsieg. Zwei Tage später reisen die Löwen zum EV Regensburg, um sich ab 18 Uhr gegen die Eisbären so gut wie möglich zu verkaufen und vielleicht eine Sensation zu schaffen. Der Modus meint es eben nicht gerade gut mit dem EHC in dieser Saison.

Bekanntlich spielen die zwölf Teams der Oberliga Süd in diesem Jahr wie in der Vorsaison auch eine eineinhalbfache Runde. Bedeutet, gegen jede Mannschaft tritt man einmal zuhause und einmal auswärts an. Außerdem ist die Liga in sich in zwei Sechsergruppen unterteilt- die Gruppen setzen sich nach einem bestimmten Schlüssel, abhängig vom Abschluss-Tabellenplatz des Vorjahres, zusammen und diese Teams spielen in ihren jeweiligen „Gruppen“ nochmals mit Hin- und Rückspiel gegeneinander. So kommen am Ende alle Teams auf ihre gewünschte Anzahl an Spielen, gleichzeitig kann man aber auch den berühmten und unerwünschten „Griff ins Klo“ dabei machen wie der EHC Waldkraiburg.

Die Gruppe der Löwen besteht nämlich aus Miesbach, Rosenheim, Peiting, Landshut und Regensburg und bisher spielte man „nur“ schon doppelt gegen Peiting (aktuell Tabellenführer) und Rosenheim (Tabellenzweiter), außerdem gegen Regensburg (Tabellenvierter) und Aufsteiger Miesbach. Dass gegen diese Gegner die Trauben für die Löwen hoch hängen, war zwar abzusehen, doch zuletzt kam etwas Kritik auf und darum muss gegen Miesbach am Freitag im eigenen Stadion ein Sieg her für Kapitän Max Kaltenhauser und Co.

Der TEV Miesbach, der im Vorjahr sensationell den Höchstadter EC im Playoff-Viertelfinale ausschaltete und damit nach dem Abstieg 2009 wieder in die Oberliga zurückkehrte, konnte bisher noch keine Punkte einfahren. Allerdings hatte es das Team von Markus Wieland bisher schon zweimal mit den Schwergewichten Peiting (2:6 & 2:6) und Regensburg (4:7 & 4:9) zu tun, einmal mit dem ambitionierten EV Landshut (4:9) und eben mit Waldkraiburg (1:7) bei denen die erste Reihe mit den Kanadiern Ken Neil  und Brent Norris, sowie Kaltenhauser Alarm machten.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten möchten die Miesbacher arbeiten und nach Möglichkeit den Klassenerhalt schaffen, so die sympathische und verständliche Devise im Oberland. Die Ergebnisse sprechen auf dem Papier bisher zwar eine deutliche Sprache, doch hat sich der TEV noch längst nicht aufgegeben und kämpft in jedem Spiel bis zum Schluss. Ein Zeichen für den starken Teamgeist de TEV und so sollten auch die Löwen auf der Hut sein. Noch dazu kooperieren die Miesbacher mit Zweitligist Bad Tölz und von daher kann es auch immer wieder sein, dass hochtalentierte Nachwuchsspieler im Kader stehen, die die arrivierten Kräfte entlasten.

Wenig Entlastung werden die Löwen, die an diesem Wochenende hoffen, in Bestbesetzung antreten zu können, am Sonntag wohl auch in Regensburg haben. Der Tabellenvierte kommt immer mehr in Schwung, musste sich bisher nur Rosenheim mit 1:4 und am letzten Wochenende Landshut knapp mit 3:4 geschlagen geben. Das Team von Trainer Peppi Heiß hat mit 30 Treffern die gefährlichsten Angriff der Liga und gewann schon den ersten Vergleich gegen die Löwen mit 7:3, obwohl Waldkraiburg nach 20 Minuten noch mit 3:1 geführt hatte.

Karten für das Heimspiel am Freitag gegen den TEV Miesbach gibt es wie gewohnt Online bis 24 Stunden vor Spielbeginn unter ehcwaldkraiburg.com sowie am Spieltag selbst an den Abendkassen ab 18.15 Uhr. Außerdem im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Raiffeisen-Arena am Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr.

 




Jettenbach: Mehrere Autos zerkratzt

In der Nacht auf den vergangenen Sonntag wurden am Schloßberg in Jettenbach mehrere Autos von einem unbekannten Täter mutwillig zerkratzt. Der Schaden beträgt mehrere Tausend Euros, meldet die Polizei am heutigen Dienstagvormittag. Wer sachdienliche Hinweise zu der Tat geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 08638/9447-0 zu melden.




Peiting überflügelt die Löwen

Nichts zu holen gab es für den EHC Waldkraiburg am Sonntag in der Raiffeisen-Arena gegen den EC Peiting. Mit 1:5 musste sich das Team von Trainer Sergej Hatkevitch dem neuen Tabellenführer der Oberliga Süd geschlagen geben. Ein Doppelschlag in doppelter Überzahl brach den Löwen im zweiten Drittel dabei das Genick. Den einzigen Treffer für die Industriestädter erzielte Daniel Hämmerle.

Ziemlich geknickt verließen die Zuschauer am Sonntag die Raiffeisen Arena und wie so oft in solchen Situationen kamen auch die üblichen Kritiker unter ihren Steinen hervorgekrochen. Und man muss sagen, obwohl sie sich in den letzten Jahren aus Mangel an Misserfolg ja eher zurückhalten mussten, hatten die in dieser Zeit modernen ewig Schimpfenden auch nichts verlernt: Einer ganzen Mannschaft sprachen sie einfach ihre Tauglichkeit ab.

Ganz so schlimm war es zwar auch wieder nicht, denn Peiting ist keine Laufkundschaft und steht mit den besten Quoten in Überzahl und Unterzahl nicht umsonst an der Tabellenspitze, aber die Löwen müssen in Zukunft gegen „ihre“ Gegner wieder mehr zusammenstehen und 60 Minuten hart arbeiten, sonst spielen sie die Arena tatsächlich leer. Vor dem Spiel war klar, dass man unbedingt von der Strafbank fernbleiben muss, denn Peiting hatte zwei Tage zuvor beim 6:2-Erfolg gegen Miesbach fünf Tore in Überzahl erzielt. Die Löwen waren gewarnt, doch so wirklich geklappt hat es am Ende nicht.

Bereits nach 26 Sekunden hatte Max Kaltenhauser das 1:0 auf dem Schläger, doch konnte er den starken Querpass von Brent Norris nicht im leeren Tor versenken. Gut acht Minuten später setzte Bastian Rosenkranz einen Schuss knapp am Kasten von Florian Hechenrieder vorbei. Wenig später ab die erlösende Führung: Daniel Hämmerle traf zum 1:0 (10:03) für die Löwen. Nico Vogl hätte zwei Minuten später dann erhöhen können, doch es fehlten wenige Zentimeter.

Die Gäste dagegen rannten vergeblich an, die Löwen verteidigten aber sehr hoch und ließen die Peitinger nicht zur Entfaltung kommen. Mit der Pausensirene klappte es dann aber doch und Anton Saal, Peitings Top-Torjäger der Vorsaison, durfte jubeln (20.).

 

Ab dem zweiten Durchgang aber drehte Peiting auf, gleichzeitig ließen die Löwen ihre Form der ersten 20 Minuten wohl in der Kabine und das Spiel fand seine Vorentscheidung. Zunächst wurde Florian Stauder vor dem EHC-Tor kläglich allein gelassen und stellte auf 2:1 für den ECP (23:42), anschließend verloren die Löwen komplett die Ordnung und kassierten innerhalb von 74 Sekunden den Nackenschlag in diesem Spiel. Ty Morris nutzte erst eine doppelte Überzahl für das 3:1 (28:16), dann war es erneut Stauder der Peiting abermals in Überzahl auf 4:1 in Führung schoss (29:30).

 

Im Schlussdrittel jagte Florian Ullmann dann noch einen Puck an den Peitinger Pfosten (42.) und Hämmerle (45.) und Michael Trox (47.) hatten Chancen für die Industriestädter, die nun wieder etwas besser auftraten. Doch Peiting machte es gut, besann sich darauf, die Löwen zu keinem weiteren Tor mehr kommen zu lassen und lauerte selbst auf den nächsten Konter.

In Sachen Gastfreundschaft machte den Löwen an diesem Tag aber niemand etwas vor und so ermöglichte man Peiting nach 52 Minute erneut ein Überzahlspiel und bereits nach zehn Sekunden nutzte Ty Morris eben dieses zum 5:1-Endstand (52:21). Am kommenden Freitag geht es in der Raiffeisen Arena weiter gegen einen Gegner, der sich mehr auf Augenhöhe mit den Löwen befindet und so will das Team von Coach Hatkevtich jetzt zunächst Wunden lecken und dann ab 19:45 Uhr gegen den TEV Miesbach wieder erneut angreifen und die Kritiker zum schweigen bringen. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2017/ 2018, 6.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EC Peiting 1:5 (1:1/ 0:3/ 0:1). Tore: 1:0 10:03 Hämmerle D. (Wagner L., Synowiec L.), 1:1 20:00 Saal A. (Weyrich F., Feueracker A.), 1:2 23:42 Stauder F. (Saal A., Kostourek M.), 1:3 28:16 Morris T. (Saal A., Miller B. PP2), 1:4 29:30 Stauder F. (Miller B., Morris T. PP1), 1:5 52:21 Maier S. (Morris T., Miller B. PP1). Strafen: EHC Waldkraiburg 16 Strafminuten, EC Peiting 12 Strafminuten + 10 Minuten (Morris T.). Zuschauer: 437.

 




EHC: Gut verkauft, doch nichts geholt

Der EHC Waldkraiburg musste auch im zweiten Vergleich mit Zweitligaabsteiger Rosenheim das Eis als Verlierer verlassen. Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Sergej Hatkevitch bei den Starbulls mit 1:4. Im Vergleich zum ersten Duell vor 14 Tagen präsentierten sich die Löwen aber deutlich verbessert. Gegen ein Klasse-Team wie das des Oberliga-Tabellenführers muss für einen Sieg aber viel zusammenkommen, so die Einsicht. Dem EHC fehlten zusätzlich auch einige Spieler,  den einzigen Waldkraiburger Treffer erzielte der Kanadier Brent Norris.

Brent Norris war der einzige Kontingentspieler, den der EHC Waldkraiburg am Freitag vor gut 2500 Zuschauern – gut 250 davon aus der Industriestadt – im Gepäck hatte, denn sein kanadischer Landsmann Ken Neil musste wegen muskulärer Probleme passen, genauso wie Thomas Rott. Dafür gab es das Pflichtspiel-Debüt für Neuzugang Ludwig Synowiec, der sich während des ersten Vorbereitungsspiels im September verletzt hatte und sich seither in der Reha befunden hatte. Der Verteidiger machte auch prompt ein Klassespiel, ordnete mit viel Übersicht die Defensive der Löwen und deutete an, dass er noch wichtig werden kann im weiteren Verlauf der Saison. Zudem taten sich im Aufbauspiel aus der eigenen Verteidigung heraus, bisher wenige andere Akteure auf.

 

Im Tor setzte EHC-Coach Hatkevitch auf Korbinian Sertl, der bislang eine richtig gute Saison spielt und der Schlussmann sollte besonders im zweiten Drittel die Rosenheimer Angreifer zur Verzweiflung treiben. „Das war von der ganzen Mannschaft und besonders von unserem Torwart eine gute Leistung“, erklärte Hatkevitch trotz der Niederlage nach dem Spiel. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, weil sie gekämpft und bis zum Schluss versucht haben, das zweite Tor zu schießen, besonders als es noch 3:1 stand“, so der 51-Jährige weiter.

Auf die Leistung gegen die Starbulls, die seiner Aussage nach einfach eine Nummer zu groß für den EHC sind, könne man jetzt aber aufbauen und Selbstvertrauen mitnehmen. Die ersten Minuten standen die Löwen gut und bereiteten den sehr dominanten Rosenheimern Probleme. Und wenn die Spieler von Starbulls-Coach Manuel Kofler durchkamen, war Sertl auf dem Posten.

Bei Tobias Draxingers Schlagschuss von der blauen Linie war Sertl dann aber machtlos, da er die Scheibe und den Schuss wegen Verkehr vor dem Tor nicht sah (09:03). Keine drei Minuten später klingelte es erneut im Löwen-Tor und diesmal durfte sich Florian Krumpe feiern lassen: Völlig allein gelassen konnte er einen Querpass zum 2:0 für die Hausherren verwerten (11:38). Nach einer guten Viertelstunde hatten die Löwen dann aber plötzlich zwei Mann mehr auf dem Eis und die Chancen für den EHC häuften sich: Nahezu im Sekundentakt kamen Max Kaltenhauser, Brent Norris und Nico Vogl zu Abschlüssen, doch Lukas Steinhauer hielt seinen Kasten sauber.

Zum zweiten Drittel wechselten die Starbulls im Tor und brachten Luca Endres, allerdings kein Problem, denn das dritte Tor des Spiels fiel auf der anderen Seite durch Andreas Nowk (22:16). Dann jedoch wieder ein Lebenszeichen der Löwen: Tobias Thalhammer setzte Brent Norris in Szene und dieser zog zunächst vors Tor. Während jetzt alle- inklusive der Gegenspieler- einen Pass zu den heranstürmenden Vogl oder Kaltenhauser erwarteten, zog der Kanadier aber selbst ab und hämmerte die Scheibe unter die Latte (29:43). In der Folge drückte Rosenheim aber wieder und Sertl musste gegen Daniel Bucheli (32.Minute), Michael Fröhlich (35.) und besonders Thomas Reichel (38.) als er im Spagat parierte an seine Grenzen gehen.

Den Schlussabschnitt starteten die Löwen in Überzahl, allerdings blieb man hier erneut zu harmlos. So war es an den Gastgebern für den Schlusspunkt zu sorgen und genau diesen setzte Michael Fröhlich mit dem 4:1 (54:18) unmittelbar nachdem die Löwen eine Unterzahl schadlos überstanden hatten. Gegen Ende hatten Norris, Christian Ettwein und Michael Trox zwar noch Gelegenheiten abermals zu verkürzen, doch ließ sich Endres nicht mehr bezwingen und mehr als die berühmte Ergebniskosmetik wäre es wohl auch nicht mehr gewesen- zu stark, abgeklärt und besonders technisch versiert präsentierten sich dafür die Starbulls. Eben ein anderes Kaliber. Doch Waldkraiburgs Auftritt war im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen deutlich besser und so dürften sich gegen Gegner, die sich mehr auf der Augenhöhe des EHC bewegen, auch bald wieder Erfolgserlebnisse einstellen. Besonders mit diesem fantastischen Anhang im Rücken, der auch in Rosenheim für mächtig Stimmung von den Rängen sorgte. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2017/ 2018, 5.Spieltag. Starbulls Rosenheim – EHC Waldkraiburg 4:1 (2:0 / 1:1 / 1:0). Tore: 1:0 09:03 Draxinger T. (Baindl M., Fröhlich M.), 2:0 11:38 Krumpe F. (Echtler Ch., Gottwald Ch.), 3:0 22:16 Nowak A. (Bucheli D., Zick F.), 3:1 29:43 Norris B. (Thalhammer T., Vogl N.), 4:1 54:18 Fröhlich M. (Bergmann M., Daxlberger D.). Strafen: Starbulls Rosenheim 10 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten. Zuschauer: 2545.




EHC gegen Rosenheim und Peiting

Zwei überaus schwere Aufgaben warten an den Spieltagen fünf und sechs der Oberliga-Hauptrunde auf die Löwen vom EHC Waldkraiburg. Am Sonntag, 15.Oktober, kommt um 17.15 Uhr der EC Peiting in die Raiffeisen-Arena, zwei Tage zuvor reisen die Mannen von Trainer Sergej Hatkevitch zum aktuellen Tabellenführer Starbulls Rosenheim. Zur Begegnung im Emilo-Stadion um 19.30 Uhr fährt aus der Industriestadt auch ein Fanbus des EHC, für den es noch Restplätze gibt.

Man kann schon etwas neidisch werden, wenn man aktuell als Eishockeybegeisterter einen Blick in Richtung Chiemsee an die Mangfall nach Rosenheim wirft. Gut, aus der zweiten Liga ist man zwar eben erst abgestiegen und das sorgt bekanntlich immer für das ein oder andere Fan-Trauma – doch was die Mannschaft von Coach Manuel Kofler bislang abliefert, ist aller Ehren wert. Vier Spiele und vier Siegen stehen bisher zu Buche, Tabellenplatz eins in der Oberliga Süd und ein nicht ganz so schlechtes Torverhältnis von 17:2.

Und weil es offensichtlich „so schlecht“ läuft, wurde jetzt vor wenigen Tagen noch Verteidiger Manuel Neumann von den Füchsen Duisburg verpflichtet. Der hat in seiner bisherigen Karriere schon 390 Partien in der dritten Liga absolviert und dabei einen Punkteschnitt von 0,69 Scorerpunkten verbucht – auf der berühmten „Brennsuppn“ kommt der 30-Jährige also nicht gerade daher geschwommen. Und wie gesagt, er ist deutscher Verteidiger und gehört damit der seltenen Gattung Eishockeyspieler an, die so ziemlich jeder Klub händeringend sucht und die dementsprechend kostet.

In Rosenheim soll er jetzt dem Kader noch mehr Tiefe geben und dafür sorgen, dass die bisherige Übermannschaft der Liga „endlich“ auch mal mit vier Reihen agieren kann und das „katastrophale“ Torverhältnis vielleicht auch mal in den Griff kriegt. Wohl dem, der so agieren kann und jetzt schalten wir den Ironie-Modus auch wieder aus.

Für die Löwen, die nach wie vor auf eine baldige Rückkehr vom verletzten Ludwig Synowiec hoffen, wird es eine knallharte Partie und natürlich würde man sich gerne für 0:6-Niederlage vom Saisonauftakt revanchieren. In Rosenheim hängen die Trauben aber nochmals höher und man wird alles abverlangt bekommen von den Starbulls.

Unterstützung aus der Industriestadt ist aber gewiss und so wird die Löwen in jedem Fall ein Fanbus begleiten. Für diesen gibt es noch Restplätze: Treffpunkt ist am Freitag um 17.30 Uhr an der Raiffeisen-Arena, der Fahrpreis liegt bei zwölf Euro. Anmelden kann man sich per Facebook-Direktnachricht, oder per Email an fanbus@ehcwaldkraiburg.com. Kurzentschlossene können auch am Freitag am Parkplatz ihre Glück versuchen- ein Platz ist dann aber natürlich nicht garantiert.

Garantiert auch schwierig wird es dann am Sonntag im Heimspiel gegen den EC Peiting. In Peiting war man zuletzt mit 1:6 als Verlierer vom Eis gegangen, am vergangenen Wochenende gewannen die Spieler von Trainer Sebastian Buchwieser mit 6:2 gegen Landshut und unterlagen Rosenheim mit 0:4. Mit Tabellenplatz drei steht man aber nach wie vor bestens da und die Truppe um Top-Scorer Milan Kostourek mit drei Toren und sechs Assists in vier Spielen, wird auch bei den Löwen auf die volle Punktausbeute brennen. Im letzten Winter beendeten die Peitinger die Hauptrunde auf Rang vier und kamen in den Playoffs bis ins Viertelfinale gegen Essen. Ein Erfolg, der in dieser Spielzeit im besten Fall mindestens wiederholt werden soll und damit sind die Ansprüche auch beschrieben.

Der EHC Waldkraiburg möchte in jedem Fall aber dagegenhalten und in beiden Partien ein unangenehmer Gegner sein. Nachdem letztes Wochenende in Miesbach der erste Sieg eingefahren wurde und man am vorigen Sonntag im Heimspiel gegen Regensburg sogar mit 3:1 geführt hatte, hoffen die Anhänger auf den erfolgten Lerneffekt. Weniger Strafzeiten in den wichtigen Spielphasen und ein noch bessere Effizienz vor dem gegnerischen Tor: Vielleicht ist dann ja etwas möglich für Kapitän Max Kaltenhauser und seine Kollegen.

Tickets für das Heimspiel am Sonntag gibt es in dieser Woche ausschließlich Online bis 24 Stunden vor Spielbeginn unter ehcwaldkraiburg.com, da die Geschäftsstelle ausnahmsweise geschlossen ist. Außerdem werden am Spieltag selbst die Abendkassen wie gewohnt ab 90 Minuten vor Spielbeginn, also ab 15.45 Uhr für die hoffentlich zahlreich erscheinenden Fans geöffnet sein. Auch wenn die Saison bisher noch nicht viele Erfolgserlebnisse bereithielt, brauchen die Löwen die Unterstützung ihrer Fans. In jedem Fall wird sich die Truppe des EHC voll reinhauen, um den Anhängern eine wie gewohnt tollen Abend zu bereiten!  GM




EV Regensburg war eine Nummer zu groß

Der EHC Waldkraiburg musste sich am Sonntagabend vor knapp 900 Zuschauern in der Raiffeisen-Arena dem EV Regensburg mit 3:7 geschlagen geben. Für viele vielleicht ein zu erwartendes Ergebnis im Vorfeld, gegen den Titelanwärter aus der Oberpfalz – doch wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen für die Industriestädter, die nach 20 Minuten noch mit 3:1 in Führung gelegen hatten. Die Tore für die Löwen erzielten Ken Neil, Max Kaltenhauser und Michael Trox.

Nach dem deutlichen 7:1-Erfolg zwei Tage zuvor in Miesbach, der in der Höhe ein wenig zu extrem ausfiel und EHC-Coach Sergej Hatkevtich nach der Partie dazu brachte, von einem etwas glücklichen Sieg zu sprechen, wollten die Löwen am Sonntag auf eigenem Eis nachlegen. Allerdings war von Vornherein klar, dass dies gegen die Eisbären nicht gerade leicht werden würde, hatte die Mannschaft von Trainer Peppi Heiß doch bisher auch schon mit Lindau und Miesbach keine Probleme gehabt und sich nur Rosenheim geschlagen geben müssen.

Der Start in die Begegnung verlief für die Löwen und ihre zahlreich gekommenen Anhänger aber mehr als verheißungsvoll: Denn bereits nach 20 Sekunden hatte Waldkraiburgs Ken Neil EVR-Keeper Jakub Urbisch überwunden und nach Vorarbeit seiner Kollegen Brent Norris und Max Kaltenhauser zum 1:0 getroffen (00:20). Der erste Treffer des Kanadiers an diesem Tag der Debüts, denn auch auf der Sprecherbank hatten die Löwen mit Thomas Föckersberger einen neuen Mann am Mikrofon, der eben dieses von der „Meisterstimme“ Dirk Gümpel übernommen hatte und einen tollen Job machte. Nur 150 Sekunden später klingelte es dann erneut im Kasten der Gäste und diesmal jubelte Max Kaltenhauser, der schon in Miesbach zwei Treffer erzielt hatte (02:50) und offenbar viel Gefallen daran gefunden hat, mit den beiden Kanadiern zusammen zu spielen.

Benjamin Kronawitter konnte nur wenig später für Regensburg den Anschlusstreffer erzielen (04:11), die begeisterten Fans stellten sich schon auf eine unterhaltsame Partie ein und dies sollte sich auch bewahrheiten, denn noch vor der ersten Drittelpause stellte Michael Trox den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (17:54).

Die Löwen kratzten mit ihrer jungen und sich noch immer einspielenden Truppe bereits ein wenig an der Sensation, doch ab dem zweiten Durchgang sollte das Pendel gewaltig in Richtung der Gäste ausschlagen. Zunächst wechselte Gäste-Coach Peppi Heiß seinen Keeper und brachte Peter Holmgren für Jakub Urbisch.

Und dann drehte der Rest seiner Spitzentruppe auf, während die Waldkraiburger sich immer wieder in unpassenden Momenten auf die Strafbank zum Abkühlen verabschiedeten. In Überzahl traf Jason Pinizzotto zunächst 41 Sekunden nach Wiederbeginn zum 2:3 (20:41) für den EVR, Kevin Schmitt sorgte nach nicht mal einer halben Stunde für den Ausgleich (26:06).  Ebenfalls in Überzahl schlug dann der Litauer Arnoldas Bosas zu und drehte die Partie für die Eisbären (31:07), abermals Pinizzotto traf schließlich vor der zweiten Pause zum 5:3 (38:36).

Nach zwei Treffern von Pinizzotto und insgesamt vier Tor-Vorlagen durch den starken Nicola Gajovsky schraubte Bosas das Ergebnis im Schlussdrittel mit seinen Treffern zwei (44:54) und drei (55:17) dann weiter in die Höhe und sorgte so für den Endstand. Mit 16 Löwen- zu 18 Eisbären-Strafminuten war diese Verteilung zwar recht ausgeglichen, doch hofften die Fans nach dem Spiel auf den Lerneffekt bei der jungen Waldkraiburger Truppe und der Erkenntnis, dass man sich in der Oberliga besser von der Strafbank fernhalten sollte, wenn man Ende etwas Zählbares mitnehmen oder gar eine Sensation gegen ein Top-Team schaffen möchte. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2017/ 2018, 4.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EV Regensburg 3:7 (3:1/ 0:4/ 0:2). Tore: 1:0 00:20 Neil K. (Norris B., Kaltenhauser M.), 2:0 02:50 Kaltenhauser M. (Norris B., Neil K.), 2:1 04:11 Kronawitter B. (Tippmann X., Pinizzotto J.), 3:1 17:54 Trox M. (Ullmann F., Hradek Ch.), 3:2 20:41 Pinizzotto J. (Gajovsky N., Gulda T. PP1), 3:3 26:06 Schmitt K. (Gajovsky N., Heger L.), 3:4 31:07 Bosas A. (Gajovsky N., Pinizzotto J. PP1), 3:5 38:36 Pinizzotto J. (Alt S., Flache P.), 3:6 44:54 Bosas A. (Gajovsky N., Schütz K.), 3:7 55:17 Bosas A. Strafen: EHC Waldkraiburg 18 Strafminuten, EV Regensburg 16 Strafminuten. Zuschauer: 848.




EHC Waldkraiburg: Erster Sieg im dritten Spiel

Aller Guten Dinge sind bekanntlich drei und mit genauso vielen Punkten im Gepäck kehrten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitagabend nach dem dritten Spieltag in die Industriestadt zurück. Zuvor gelang dem EHC  beim TEV Miesbach der erste Sieg der Saison, das Team von Coach Sergej Hatkevitch gewann mit 7:1 gegen den Aufsteiger. Max Kaltenhauser und Brent Norris trafen doppelt, die weiteren Tore erzielten Michail Sokolov, Philipp Seifert und Christof Hradek.

Für Thomas Rott und Ludwig Synowiec kam ein Einsatz in Miesbach noch zu früh, von daher konnte Coach Hatkevitch neben Dennis Ladigan die berühmte „volle Kapelle“ auffahren im Duell gegen den Aufsteiger aus dem Oberland. Miesbach hatte in seinen vorigen Partien gegen Peiting und in Regensburg zwar keine Punkte, aber viel Respekt von den Gegnern gewonnen und so gingen die Löwen gewarnt in die Begegnung, in der der EHC nach dem Null-Punkte-Wochenende zum Auftakt auch Selbstvertrauen tanken wollte.

 

Michail Sokolov erzielte mit seinem ersten Tor für den EHC in dieser Saison früh die Waldkraiburger Führung (01:30) und dank eines starken Korbinian Sertl im Tor der Löwen verliefen die Miesbacher Angriffsbemühungen in der Folge lange erfolglos. Stattdessen waren es die Löwen, die sich eiskalt vor TEV-Keeper Timon Ewert zeigten und den Spielstand weiter in die Höhe schrauben konnten: Gleich ihr erstes Powerplay nutzten die Industriestädter prompt zum 2:0 durch Max Kaltenhauser, nach guter Vorarbeit von Tobias Thalhammer und Ken Neil (15:25) und so ging es mit einer fürs Selbstvertrauen alles andere als schlechten Führung in die erste Pause.

 

Den zweiten Abschnitt eröffnete erneut Max Kaltenhauser, der nach nur 28 Sekunden und einem Traumtor wieder jubelte und seine Farben noch weiter nach vorn brachte (20:28)- erneut kam die Vorarbeit vom starken Ken Neil, diesmal in kanadischer Kooperation mit Brent Norris, von welchem später noch die Rede sein wird. Zunächst aber machten die Hausherren von sich reden, denn James Hall versenkte einen  klassischen Konter im Zusammenspiel mit seinem amerikanischen Kollegen Christopher Stemke zum 1:3 (32:12). Mehr als der Anschlusstreffer und am Ende auch die berühmte Ergebniskosmetik sollte dieses Tor aber sein, denn noch vor dem zweiten Pausentee bediente Neil seinen Kumpel Norris mustergültig und dieser schob ein zum 4:1 für den EHC (38:16).

 

Ein früher Treffer gelang den Löwen dann auch im letzten Drittel durch Philipp Seifert, der mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung die exakt richtige Entscheidung traf (41:47), keine sieben Minuten später war erneut Brent Norris erfolgreich: Christian Ettwein setzte den Kanadier mit einem Traumpass in Szene und Norris versenkte den Alleingang eiskalt zum 6:1 (48:32). Den Schlusspunkt unter eine sehenswerte Partie setzte schließlich Christof Hradek (59:47) mit dem 7:1 13 Sekunden vor dem Ende. Damit waren die ersten drei Punkte der Saison auf dem Konto des EHC angekommen und auch der Tank für das nötige Selbstvertrauen für die kommenden, schweren Aufgaben dürfte jetzt etwas voller sein. GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2017/ 2018, 3.Spieltag. TEV Miesbach – EHC Waldkraiburg 1:7 (0:2/ 1:2/ 0:3). Tore: 0:1 01:30 Sokolov M. (Seifert Ph., Hradek Ch.), 0:2 15:25 Kaltenhauser M. (Neil K., Thalhammer T. PP1), 0:3 20:28 Kaltenhauser M. (Neil K., Norris B.), 1:3 32:12 Hall J. (Stemke Ch., Fissekis A.), 1:4 38:16 Norris B. (Neil K., Thalhammer T.), 1:5 41:47 Seifert Ph. (Trox M., Hämmerle D.), 1:6 48:32 Norris B. (Ettwein Ch., Thalhammer T.), 1:7 59:47 Hradek Ch. (Sokolov M.). Strafen: TEV Miesbach 8 Strafminuten + 10 Minuten (Reiter J.), EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten. Zuschauer: 410.




1.700 starten mit dem Studium

Rund 1.700 neue Studienanfänger haben mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 ihr Studium an der Hochschule Rosenheim begonnen. Aktuell zählt die Hochschule rund 6.000 eingeschriebene Studierende. Mit diesem Wintersemester hat die Hochschule Rosenheim ihr Studienangebot um den Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ am Campus Mühldorf erweitert.

Die Erstsemester nahmen Präsident Prof. Köster, Vizepräsident Prof. Dr. Eckhard Lachmann, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer sowie Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner zum ersten Studientag herzlich in Empfang. Das Studienstartprogramm half den Neuankömmlingen bei der Orientierung: Studentische Tutoren höherer Semester, die Studienstartkapitäne, gaben den Erstsemestern Tipps rund um Studium und Studienorganisation und luden zum gegenseitigen Kennenlernen ein. Informationen zu wichtigen Anlaufstellen, eine Mensa-Einführung und Campusführungen sollen den Studierenden helfen, sich schnell an der Hochschule zurechtzufinden.

 

An den weiteren Studienstandorten der Hochschule Rosenheim, dem Campus Burghausen und dem Campus Mühldorf, fiel ebenfalls der Semesterstartschuss. Am Campus Burghausen konnten rund 120 neue Studierende begrüßt werden, die sich für die Bachelorstudiengänge Chemieingenieurwesen oder Betriebswirtschaft eingeschrieben haben. „Nach dem Start des Campus Burghausen im letzten Jahr freut es uns ganz besonders, dass das Studienangebot am Campus Burghausen sich so gut etabliert hat und wachsendes Interesse findet“, so die Campusleiterin Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad.

Mit einem weiteren Bachelorstudiengang ist auch der Betrieb am Campus Mühldorf in das neue Wintersemester gestartet. Die rund 150 Studierenden im Ersten Semester begrüßte der Präsident der Hochschule, Prof. Heinrich Köster, besonders herzlich zum ersten Mal in der Aula des neu bezogenen Interimsgebäudes mit der Adresse „Am Industriepark 33“. Neben den bereits etablierten Studiengängen Pädagogik der Kindheit, Pflege und den berufsbegleitenden Studiengängen Betriebswirtschaft und Maschinenbau besteht ab sofort auch die Möglichkeit Soziale Arbeit am Campus Mühldorf zu studieren.

Die wissenschaftliche Leitung des Campus, Prof. Dr. Sabina Schutter erklärte, dass am Erfolg einer Hochschule Studierenden gleichermaßen beteiligt seien wie die Professorinnen und Professoren. „Wir bieten Angebote und Sie machen etwas daraus, wir arbeiten gemeinsam an der Gestaltung Ihrer Zukunft.“ Hochschulpräsident Prof. Köster freut sich auch über das stetige Wachstum am Campus Mühldorf in den letzten Jahren. So bezeichnet er dies als „Botschaft für Studieninteressierte, dass hier perfekte Rahmenbedingungen geschaffen wurden“.