Kämpfen, EHC, kämpfen!

Gelingt Waldkraiburg heute die Revanche? Weiterhin Chance auf Zwischenrunde

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Nach den zwei Siegen gegen Höchstadt und Landshut musste der EHC Waldkraiburg am Freitag gegen den Tabellenzweiten Regensburg wieder eine Niederlage einstecken. Die Eisbären-Gäste gewannen gegen mutig auftretende Industriestädter mit 4:1. Den einzigen Treffer für den abermals ersatzgeschwächt antretenden EHC erzielte Bobby Chaumont in Unterzahl. Heute geht’s in Regensburg um die Revanche und um die Chance auf die Zwischenrunde. Und am kommenden Mittwoch, 2. Januar, empfangen die Löwen dann im ersten Heimspiel 2019 den EV Landshut um 20 Uhr zum Derby-Hit in der Raiffeisen Arena.

Unser Foto: EHC-Angreifer Nico Vogl (dunkles Dress) gegen Regensburg-Keeper Peter Holmgren …

 

Nachdem Leon Decker beim 2:1-Auswärtssieg in Landshut recht frühzeitig per Check „gelöscht“ wurde und sich dabei eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte, war der Youngster gegen Regensburg nicht dabei. Ebenso fehlten die Verteidiger Philipp Seifert und Damian Martin sowie die Angreifer Michail Sokolov und Josef Huber.

Kevin Yeingst musste außerdem zusehen, während Konstantin Kessler erneut das Tor hütete und Korbinian Sertl Back-Up war. Thomas Rott und Nico Vogl waren nach überstandener Krankheit dafür wieder dabei.

Anders, als bei den Spielen zuletzt gegen Höchstadt und Landshut, wählten die Löwen anfangs eine nicht ganz so defensive Grundausrichtung und auf die gesamte Spieldauer sollte sich das rächen. Denn die junge und besonders auch schnelle Regensburger Mannschaft wusste damit umzugehen und Leopold Tausch (12:09) traf in Überzahl dann auch zur Führung für die Eisbären.

Jonas Franz legte im zweiten Drittel dann nach und erhöhte auf 2:0 für Regensburg (27:17), wenig später nahm EHC-Coach Sebastian Wolsch seine Auszeit. Es fruchtete allerdings nicht umgehend, denn Richard Divis traf nach guter Vorarbeit von Nikola Gajovsky kurz drauf zum 3:0 (34:48). Langsam machte sich die Personalsituation der letzten Wochen beim EHC bemerkbar und auch die offensive Ausrichtung für dieses Spiel hatte inzwischen Körner gekostet.

Bei eigener Unterzahl sorgte dann zwar Bobby Chaumont mit seinem 12. Saisontor im 14. Spiel noch für das 1:3 (57:39), den Endstand aber erzielten die Gäste mit Gajovsky, der nur noch ins verwaiste Tor zum 4:1 für die Eisbären einschieben musste (59:13). Insgesamt eigentlich ein gutes Spiel der Löwen, trotz des klaren Ergebnisses, allerdings ließ der EHC zu viele seiner Chance liegen.

Die Chance, es besser zu machen, haben die EHC-Löwen bereits am heutigen Sonntag, dann steigt das Rückspiel in Regensburg.

Zu Ende ist der Spiel-Marathon zum Jahresende dann noch nicht. Am Mittwoch gastiert um 20 Uhr der EV Landshut in der Raiffeisen Arena. Am kommenden Freitag, 4. Januar, geht es nach Weiden, am Sonntag, 6. Januar – dem Feiertag – steigt dann das letzte Hauptrundenspiel der Oberliga Süd in Waldkraiburg gegen Höchstadt.

Mit vier Zählern Rückstand auf den Elften Sonthofen haben die Löwen nach wie vor Chancen auf die Teilnahme an der zehnköpfigen Zwischenrunde, in der die acht Playoff-Teilnehmer ermittelt werden – da bekanntlich der aktuelle Tabellenvierte SC Riessersee nach dem Ende der Hauptrunde auf den letzten Platz zurückgesetzt wird!

mg

Foto: © Paolo Del Grosso  :

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 28. Spieltag

EHC Waldkraiburg – Eisbären Regensburg 1:4 (0:1/ 0:2/ 1:1)

Tore: 0:1 12:09 Tausch L. (Gajovsky N., Bühler A. PP1), 0:2 27:17 Franz J. (Tippmann X.), 0:3 34:48 Divis R. (Gajovsky N., Tausch L.), 1:3 57:39 Chaumont R. (Galoha K.), 1:4 59:13 Gajovsky N. (Divis R.)

Strafen: EHC Waldkraiburg zwölf Strafminuten, Eisbären Regensburg  sechs Strafminuten

Zuschauer: 858.

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