Packerl bis zum Sonntag packen!

Wasserburger Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion in dieser Woche im Endspurt

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Weihnachten rückt näher und näher – und damit geht auch der Johanniter-Weihnachtstrucker in den Endspurt. „Viele Schulklassen, Kindergärten, Firmen, Vereine und Privatpersonen in der Region haben bereits Päckchen für die Aktion gespendet“, freut sich Markus Haindl, Dienststellenleiter der Johanniter in Wasserburg. Wer sich noch mit einem Hilfspaket beteiligen möchte, kann es bis kommenden Sonntag, 16. Dezember, an einer der Dienststellen der Johanniter und an weiteren Sammelstellen abgeben.

Viele Schulen, Kindergärten oder auch Firmen machen auch heuer bei der Aktion mit, die 1994 in Bayern ins Leben gerufen wurde. „Wenn dabei an einer Stelle besonders viele Päckchen zusammenkommen, werden diese direkt von unseren Fahrern abgeholt“, erklärt Markus Haindl.

„Das ist immer ein richtiges kleines Event, bei dem alle gern mit anpacken und zusammenhelfen. Bei Gelegenheiten wie diesen bekommen wir immer wieder positive Rückmeldungen seitens der Initiatoren“, sagt er. „Die Leute schätzen es sehr, dass sie wissen, wo die gespendeten Pakete hinkommen und dass alle auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Schließlich bringen wir Johanniter diese selbst in die Zielregionen und verteilen sie dort auch zum Teil persönlich. Unsere langjährigen, zuverlässigen Partnerorganisationen in den Zielregionen sind bestens vertraut mit den örtlichen Gegebenheiten und der Bevölkerung und sie achten sehr genau darauf, dass wirklich diejenigen die Hilfe bekommen, die sie benötigen.“

Die Pakete werden vom 26. Dezember bis Neujahr in mehreren Lkw-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Johannitern in die Zielländer Albanien, Bosnien-Herzegowina, Nord- und Zentral-Rumänien, die Ukraine und Bulgarien gebracht.

Dort werden sie in Schulen, Kinder- Senioren- und Behinderteneinrichtungen direkt an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung, Besucher von Armenküchen oder Bewohner einiger Roma-Siedlungen verteilt.

Damit die Lkw am Zoll keine Probleme bekommen und die Menschen möglichst gleichwertige Pakete erhalten, ist es wichtig, sich beim Packen genau an folgende – aktualisierte – Liste zu halten:

1 Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte), 2 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgel, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta.

Wer möchte, kann gerne einen Weihnachtsgruß an die Empfänger beilegen.

„Um die lange Fahrt unversehrt zu überstehen, sollten die Artikel in einen möglichst stabilen Karton von geeigneter Größe gepackt werden“, so Markus Haindl. „Dieser darf gerne hübsch bemalt oder in Geschenkpapier eingeschlagen werden, dann ist die Freude noch ein bisschen größer.“

Nicht nur mit Päckchen, auch mit Spenden kann man den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete und die Koordination des Projektes unterstützen – über die Internetseite der Aktion, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker.

Weitere Spendenmöglichkeiten sowie Informationen zur nächstgelegenen Sammelstelle gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker.

 

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