Derby in der Raiffeisen-Arena

Am Freitag kommt der EV Landshut zu den Waldkraiburger Löwen

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Die nächsten Aufgaben für den EHC Waldkraiburg heißen EV Landshut und Weiden. Der Traditionsverein kommt am Freitag in die Industriestadt, Spielbeginn in der Raiffeisen-Arena ist um 20 Uhr. Am Sonntag muss das Team von Sebastian Wolsch zu den Blue Devils nach Weiden. In der Oberpfalz geht es um 18.30 Uhr los.

Der EV Landshut lag den Löwen in den bisherigen Oberligaspielen eigentlich immer ganz gut. Auch in dieser Spielzeit, die alles andere als erfolgreich für den EHC Waldkraiburg läuft, unterlag man erst in der Verlängerung mit 2:3 in Niederbayern. Gerne über 60 Minuten spielte das Team von Axel Kammerer auch zuletzt. Gegen Riessersee unterlag der EVL mit 2:3 nach Penalty-Schießen, zuvor war man gegen Memmingen (3:2) und Rosenheim (5:4) auch erst in der Overtime erfolgreich. Insgesamt hinkt der zweimalige deutsche Meister von 1970 und 1983 den traditionell hohen Ansprüchen aktuell etwas hinterher. Eigentlich wird nicht weniger als Rang eins in der Tabellen erwartet, im Moment findet sich Landshut auf Platz fünf wieder.

In 20 Spielen wurden 13 Siege eingefahren, neun davon nach regulärer Spielzeit. Mit 37 Punkten liegt man punktgleich hinter dem EC Peiting, hat aber elf Zähler Rückstand auf das amtierende Führungsduo aus Regensburg und Rosenheim. Topscorer ist der Tscheche Miloslav Horava mit 11 Toren und 19 Vorlagen in 20 Spielen, gefolgt von den besten Torjägern Marc Schmidpeter (13 Treffer) und Maximilian Forster (12 Tore).

Der ehemalige Waldkraiburger Verteidiger, der im Sommer die Verantwortlichen der Löwen mit seinem Wechsel überraschte, macht seine Sache beim großen EV Landshut bisher sehr gut, lieferte in 20 Spielen sieben Assists. Trotz aller Rückschläge und einer Saison, die bisher eigentlich nur zum Vergessen einlädt, werden die verbliebenen Spieler von EHC-Coach Sebastian Wolsch aber erneut ihr Bestes geben und wollen alles versuchen.

Die „letzten Mohikaner“ aus der Industriestadt haben noch immer mehr als nur einen Funken Leiden- und Bereitschaft und hoffen weiter auf die Unterstützung ihrer Fans. „Wie jede Woche starteten wir am Dienstag mit der Videoanalyse der letzten Spiele und haben uns die Tore vom letzten Wochenende nochmal angeschaut“ erklärte Wolsch. „Wir arbeiten weiter hart am Funktionieren der Reihen und wir werden mit unseren tollen Fans im Rücken wieder angreifen und versuchen, Spiele zu gewinnen“, so Wolsch weiter. GM

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