Nur einmal im Leben, Sepp!

Sieger Josef Wohlmut mit einem „Sie“ beim Schafkopf-Turnier der Rechtmehringer Sportler

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Es ist das höchstwertige Solospiel im Schafkopf, das zustande kommt, wenn ein Spieler alle vier Ober und Unter erhält – die Wahrscheinlichkeit hierfür beträgt 1 : 10.518.300! Beim Turnier der Rechtmehringer Sportler gab’s jetzt diese Besonderheit: Im 46. Spiel von insgesamt 60 erhielt der spätere Gewinner Sepp Wohlmut ein „Sie“ auf die Hand – ein Blatt, das man wohl nur einmal im Leben bekommt. Die Resonanz beim zweiten Schafkopfturnier des SC Rechtmehring im Sportheim war wieder allerbest. Gleich 19 Vierer-Tische fanden sich zum gemeinsamen Wettstreit im komplett gefüllten Saal!

Unser Foto zeigt den Sieger Sepp Wohlmut in der Mitte mit den beiden Organisatoren Matze Bernhard und Thomas Schwab (links).

Nach 60 gespielten Partien stand der Sieger des Turniers fest: Josef Wohlmut hatte an diesem Abend die Nase vorn und konnte im Anschluss den Wanderpokal in Empfang nehmen. Er verwies Peter Schwarzenbeck und Josef Klinger auf die weiteren Stockerl-Plätze.

Die Freude über den unvergesslichen Kartler-Abend war riesengroß bei Josef Wohlmut – er spendierte für jeden Tisch eine Maß Bier für die Sie-Sensation und erntete tosenden Applaus!

Nach der Preisverleihung startete dann der Marathon:

Hier kristallisierte sich wie im Vorjahr in den Morgenstunden ein Zweikampf zwischen den letztjährigen Siegern aus Rechtmehring und den zähen Burschen aus Maitenbeth heraus. Am Samstag um 14.30 Uhr – oder genauer gesagt nach 19.5 Stunden – war es dann soweit:

Die Vorjahressieger um die Spieler Alex Haunolder, Josef Bierwirth, Philip Empl und Martin Kneißl aus Rechtmehring mussten die Segel streichen.

Somit ging der Sieg an die vier Spieler aus der Nachbargemeinde Maitenbeth:

Max Burwick, Johannes Dichtler, Michel Wilhelm und Sebastian Dichtler durften sich über einen großzügigen Essensgutschein freuen. Unser Foto unten zeigt das Quartett:

Männer aus Maitenbeth mit unglaublicher Ausdauer!

Platz 3 erreichten die Mitarbeiter der Firma Meggle um Käptn Max „Stolla“ Wagner, die sich im letzten Jahr noch den zweiten Platz sichern konnten.

Endgültig beendet wurde die Veranstaltung dann um 16.30 Uhr, also knapp 22 Stunden nach Turnierbeginn.

Der SC66 Rechtmehring bedankt sich an dieser Stelle ganz besonders bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und natürlich ganz besonders bei den vielen Helfern, insbesondere beim Hauptorganisator Matthias Bernhard. Denn es mussten natürlich nicht nur die Teilnehmer des Marathons gutes Sitzfleisch beweisen – auch die Bewirtung und Organisation musste ja sichergestellt sein … Aufgrund der Länge des Turniers sicherlich keine Selbstverständlichkeit.

Auch wenn Maitenbeth in diesem Jahr die Messlatte schon sehr hoch gelegt hat – es ist davon auszugehen, dass auch dieser Rekord im nächsten Jahr in Angriff genommen werden wird. Alles in allem wieder ein Riesen-Erfolg.

Die Organisatoren Matthias Bernhard, Thomas Schwab, Stefan Meidert und Jochen Schillhuber werden diese Tradition auch im nächsten Jahr wieder fortführen und freuen sich schon jetzt auf viele, viele Stunden bayerischer Tradition in Rechtmehrings Sportheim!

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