Zukunft gestalten – nachhaltig leben

„Agenda21 Haager Land" präsentierte Konzept zur „Haagenda" im kommenden Jahr

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Vor bereits 20 Jahren fand die erste „Haagenda“ in Haag statt. Kurz nachdem sich die „Agenda21 Haager Land“ etabliert hatte, veranstalteten sie die Messe für soziale Einrichtungen und Firmen der Umgebung. Nun soll es anlässlich des Gründungsjubiläums erneut eine Messe geben. Sie wird unter dem Motto „Zukunft gestalten – nachhaltig leben“ stehen.

Heide Schmidt-Schuh, Vorsitzende der „Agenda21 Haager Land“, stellte in der jüngsten Sitzung des Verwaltungs- und Kulturausschusses das Konzept für die „Haagenda“ vor. „Es soll keine Gewerbeausstellung sein“, stellte sie von Vornherein klar. „Wir wollen Vereine mit ins Boot holen, die Projekte in Richtung Nachhaltigkeit realisieren.“

Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen in die Messe miteinbezogen werden. Mit Workshops zum Beispiel zum Thema „Plastik fasten“ und unterschiedlichen Ausstellern, bedient das Programm laut der Vereinsvorsitzenden mehrere Aspekte. So sei es beispielsweise ein öffentlichkeitswirksames Thema und Nachhaltigkeit könne damit weiter vorangebracht werden. „In den 20 Jahren hat sich viel verändert.“ Damals stand auch die Ideenentwicklung von beispielsweise Solarenergie noch am Anfang.

 

Schmidt-Schuh betonte, die Gemeinde existiere nicht in den Finanzen. Ziel sei es, Sponsoren für das Projekt zu gewinnen und auch anhand der Einnahmen die finanziellen Ausgaben zu decken. Viel wichtiger seien Sachleistungen wie etwa die Nutzung des Bürgersaals oder Mithilfe der Gemeindearbeiter. „Wir erhoffen uns von der Gemeinde Unterstützung welcher Art auch immer“, so die Vorsitzende. Vor allem aber solcher Dinge, die der Verein alleine nicht leisten kann.

 

Bürgermeisterin Sissi Schätz erinnerte an die Mithilfe der Realisierung durch die Gemeinde zur vergangenen Messe. So sei sie beispielsweise damals mit Räumlichkeiten oder Absperrmaßnahmen beteiligt gewesen. Auch dieses Mal ließe sich eine ideelle Unterstützung in Form von einem Shuttleservice mit dem gemeindeeigenen E-Auto oder Anzeigenschaltung realisieren. Sie betonte außerdem: „Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich ein paar Mitglieder des Ausschusses als Ansprechpartner bereiterklären oder bei der Organisation mitwirken.“

 

Termin für die Messe ist vom 11. Oktober bis 13. Oktober 2019. „Demnächst werden wir Sponsoren suchen“, stellte Heide Schmidt-Schuh die nächsten Schritte des Konzepts vor. Sollten die vorhandenen Gelder unter den Erwartungen liegen, so müsse das Programm abgespeckt werden. Doch Ziel sei es, die Dinge so weit wie möglich zu realisieren.

 

Ein Vorhaben, das im Verwaltungs- und Kulturausschuss große Zustimmung fand. Konrad Lipp betonte, man könne ein solches Projekt nur voll und ganz unterstützen und letztlich stellte der Ausschuss seine Mithilfe an der Messe in Aussicht.

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