Tabellenführer eine Nummer zu groß

Löwen aus Waldkraiburg unterliegen den Eisbären aus Regensburg mit 2:6

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Die Eisbären aus Regensburg bleiben nach wie vor das Team der Stunde in der Oberliga Süd und zogen am Sonntag auch den wiederbelebten Löwen den Zahn. Die Waldkraiburger unterlagen beim jetzt seit 14 Spielen in Folge ungeschlagenen Tabellenführer mit 2:6. Wie schon beim letzten Vergleich wäre für den EHC aber mehr drin gewesen, doch auf der Strafbank lassen sich Spiele nur schwer gewinnen.

Patrick Zimmermann, Valentin Hein und Leon Decker standen Coach Sebastian Wolsch, der zwei Tage zuvor vom Interims- zum Cheftrainer befördert wurde, beim Aufeinandertreffen mit Wolschs Ex-Klub nicht zur Verfügung. Dennoch begann der EHC mutig in der Donau-Arena, es war dem Team anzumerken, dass man zwei Tage zuvor mit dem Sieg gegen Lindau einer großen Last entledigt wurde. Christof Hradek (4. Minute), Michael Rimbeck (6. / 11.) und Michail Sokoliv (12.) scheiterten aber alle am starken Keeper Holmgren im Tor der Regensburger oder verzogen knapp. Im kompletten Chaos vor dem Löwen-Gehäuse schaltete Matteo Stöhr wenig später dann am schnellsten und stellte auf 1:0 für die Gastgeber (14:46).

 

Doch die Löwen leben seit Freitag wieder und steckten keinesfalls auf- im Gegenteil: Lukas Wagner stach über den Flügel ins Regensburger Drittel, legte ab auf Sokolov und der platzierte die Scheibe goldrichtig zum Ausgleich (16:37). 91 Sekunden später stand wieder Sokolov im Fokus und schob ein, nachdem Holmgren den Puck in seine Richtung abgefälscht hatte (18:08). Die Löwen in Führung beim Tabellenführer- es ist tatsächlich wieder Leben in der Bude beim EHC. Unglücklicherweise brachte man die Führung aber nicht in die Pause, denn Davide Vinci sorgte mit seinem ersten Saisontor drei Sekunden vor der Sirene für den erneuten Ausgleich (19:57).

 

Noch immer war zwar alles drin für die Löwen, allerdings kassierten sie in der Folge immer und den unpassendsten Momenten Strafzeiten und es ist keine neue Weisheit, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt. In der 27.Minute traf Korbinian Schütz dann in Überzahl zum 3:2 (26:49), nach einer guten halben Stunde schnürte Schütz den Doppelpack und sorgte erneut im Powerplay für das 4:2 (32:34). Die junge Regensburger Mannschaft hatte nun das Heft in der Hand und noch vor der zweiten Pause machte Nikola Gajovsky, seit Jahre einer der besten Spieler der Oberliga Süd, mit dem 5:2 den Deckel drauf (38:14)- natürlich wieder in Überzahl.

 

Damit aber nicht genug, denn auch im letzten Abschnitt, in dem jetzt Regensburg die Partie dominierte, kassierten die Löwen drei Strafzeiten und die dritte und letzte wusste Tomas Gulda zu nutzen und setzte den 6:2-Schlusspunkt (57:50).  GM

 

Eishockey Oberliga Süd 2018/ 2019, 16.Spieltag. Eisbären Regensburg – EHC Waldkraiburg 6:2 (2:2/ 3:0/ 1:0). Tore: 1:0 14:46 Stöhr M. (Kroschinski N., Tippmann X.), 1:1 16:37 Sokolov M. (Wagner L., Vogl N.), 1:2 18:08 Sokolov M. (Rott Th., Seifert Ph.), 2:2 19:57 Vinci D. (Keresztury E., Ontl C.), 3:2 26:49 Schütz K. (Heger L., Flache P. PP1), 4:2 32:34 Schütz K. (Flache P., Böhn B. PP1), 5:2 38:14 Gajovsky N. (Heider P., Gulda T. PP1), 6:2 57:50 Gulda T. (Tausch L., Gajovsky N. PP1). Strafen: Eisbären Regensburg 8 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 14 Strafminuten. Zuschauer: 1895.

 

 

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