Füssen war eine Reise wert

Korbinianschützen Rechtmehring auf den Spuren von König Ludwig II.

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Am Wochenende gingen sich die Korbinianschützen Rechtmehring auf große Fahrt. Der Weg führte zunächst in das Tegernseer Tal. Dort, am Fuße des Wallbergs, tauchte man bei einer Führung durch die Naturkäserei in die „Welt des Käses“ ein. Dabei erfuhren die Teilnehmer,  wie der Käse hergestellt wird und das die Naturkäserei eine Genossenschaft ist, die von einigen Landwirten aus dem Tegernseer-Tal gegründet wurde.

Derzeit beliefern 22 einheimische Landwirte die Naturkäserei im Schnitt mit täglich zirka 6500 Liter Milch, die am selben Tag auch verarbeitet wird. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Verköstigung, bei der man das genussreiche, schmackhafte und breite Angebot der feinen Heumilchspezialitäten probieren durfte.

Nach einer kleinen Stärkung im Tegernseer Bräustüberl wandelten die Korbinianschützen im Anschluss auf den Spuren des bayerischen Königs Ludwig II. und besichtigten die „Königliche Villa“ Schloss Linderhof, das in der oberbayerischen Gemeinde Ettal im südlichen Bayern gelegen ist. Das Schloss wurde in mehreren Bauabschnitten von 1870 bis 1886 errichtet und entstand anstelle des sogenannten „Königshäuschens“ seines Vaters Max II.

Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen ist das kleinste der drei Schlösser Ludwigs II. und das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten vollendet wurde. Linderhof mit seiner beeindruckenden Schlossgartenanlage gilt als das Lieblingsschloss des „Märchenkönigs“, in dem er sich mit großem Abstand am häufigsten aufhielt. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt im Schloss Linderhof fuhren die Teilnehmer weiter nach Füssen. Nach einem Spaziergang durch die Füssener-Altstadt wurde man im Nostalgie-Restaurant „Madame Plüsch“ mit einem grandiosen Essen verwöhnt.

Abgerundet wurde der Abend mit einem Barbesuch, wo bei ausgelassener Stimmung bis spät in die Nacht ausgiebig gefeiert wurde. Für die „jungen“ Nachtschwärmer hatte die Stadt Füssen auch noch einen Discobesuch bis in die Morgenstunden zu bieten.

Am nächsten Tag führte der Weg von Füssen zum Kloster Andechs. Nach einer kleinen Stärkung im Biergarten kamen die Rechtmehringer Schützen am Nachmittag nach zwei wunderschönen Tagen wieder in der Heimat an. Ein besonderer Dank galt Richard Daumoser für die erstklassige Organisation.

Fredy Vital

 

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