Ein Musikabend der Superlative

Haag: „Zeilingers Wirtshausmusik" sorgte für Top-Unterhaltung und begeisterte Gesichter

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Mit Spannung erwartet und mit Bravour gemeistert wurde die Premiere von „Zeilingers Wirtshausmusi“ am gestrigen Abend in Haag. Angelehnt an den BR-Klassiker „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ sorgten vier hochkarätige Bands der Heimatmusikszene für beste musikalische Unterhaltung. Auf den vier Bühnen, quer durch die Wiesn-Alm verteilt, konnten die Gäste die Musik hautnah erleben. Begeisterung, so weit das Auge reicht …

Mit seiner charmanten und humorvollen Art trug auch Moderator Dominik Glöbl (Foto unten) dazu bei, dass sich der Abend im vollen Zelt absolut griabig anfühlte. Die Bands „CubaBoarisch 2.0″, „tschejefem“, „Die Dreieckmusi“ und „5erloa Hoiz“ konnten durch ihr vielfältiges Repertoire jeden zum Mitklatschen, Schunkeln oder Tanzen bringen. Von traditionellen Stücken der Volksmusik über Schlager à la „Die Kleine Kneipe“ und Eigenkompositionen bis hin zu südamerikanisch angehauchten Klängen blieb kaum ein Musikgeschmack unbedient.

Zwischen den musikalischen Darbietungen führte der Moderator mit den Musikern interessante Interviews, entlockte ihnen private Details, lustige Geschichten und sogar den ein oder anderen Witz.

Prägend für den Abend war die Nähe der Gäste zu den Musikern und dem Moderator, sowie der familiäre und erheiternde Umgang der Bands untereinander. So mischte sich  der „tschejefem“-Klarinettist immer wieder unter die Damen der hiesigen Gruppe „5erloa Hoiz“. Die Quetschenspieler überhäuften sich gegenseitig mit Lob und Moderator Dominik Glöbl, selbst Virtuose auf der Trompete, setzte als „wandernder Musikant“ mit seinen Soli zwischendurch den Darbietungen der Bands noch ein i-Tüpfelchen auf.

 

 

Zum krönenden Abschluss des Abends spielten alle Bands gemeinsam den größten Hit der Vorgängerband von „CubaBoarisch 2.0″: „Rehragout“ und die Gäste sangen wie selbstverständlich lautstark mit.

Alles in allem sorgte der Abend für durchweg begeisterte Gesichter. „Mei, is des schee“, „Hoffentlich is des nächstes Jahr wieder“ oder „Wahnsinn, spuin de guad“ waren Sätze, die von fast jedem Tisch, so oder so ähnlich, zu hören waren.

 

MP

 

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