„Mehrfach Besucherrekorde geknackt“

Erfolgreiche Sommer-Saison im Haager Freibad - Auch Badria zieht positive Bilanz

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Sommerliche Temperaturen schon ab April, bestes Badewetter ab Mai. Heiß war er, der Sommer 2018. Und weil der sich allmählich zu verabschieden scheint, wird es Zeit, einen Blick auf die vergangene Freibad-Saison im Altlandkreis zu werfen. Dabei schauen die beiden größten Open-Air-Bäder, das Badria und das Haager Freibad, durchweg zufrieden auf die Besucherzahlen der letzten Monate zurück …

„Die Saison war unfallfrei, das ist erstmal das Wichtigste“, zeigt sich der Haager Schwimmeister Alex Pöppel erleichtert. Dabei hätten es bei Hitzerekorden und enormem Besucheranstieg auch anders ausgehen können. „Ich kann mich an keinen Sommer erinnern, der so lang so heiß war. Ich bin seit drei Jahren hier in Haag und dieses Jahr haben wir mehrfach die Besucherrekorde geknackt. Die letzten Jahre waren es konstant bis zu 700, an sehr guten Tagen 800 Leute pro Tag. Heuer waren Tage dabei, da waren fast tausend da.“

Als Naturbad ist das Haager Freibad stark vom Wetter abhängig, was die Personalplanungen schwierig macht. Besonders in diesem Jahr, war das eine der größten Herausforderungen für Pöppel und sein Team. „Wir san ziemlich knapp besetzt, das war natürlich belastend für das Personal, aber wir haben es gut geschafft.“

Beim Blick auf die Wetterprognosen für die kommenden Tage merkt Pöppel, „dass es jetzt dann aufs Ende zugeht“ mit der heurigen Badesaison. „Wenns längere Zeit kühler ist, wird das Wasser kälter. Wir können halt nicht heizen.“ Aber die Verschnaufpause nach dem stressigen, weil erfolgreichen Sommer 2018 kommt vermutlich sowieso gelegen.

 

 

Im Wasserburger Badria dagegen ist permanent Hochbetrieb. „Wir profitieren halt von ganz ganz schlechtem, aber auch von ganz ganz gutem Wetter. Das sind wir zum Glück nicht abhängig“, so eine Sprecherin der Stadtwerke. Deshalb sei das Badria auch personell rund um die Uhr auf hohe Besucherzahlen eingestellt.

Im Bezug auf die Nutzung des Freibads zeigen sich die Verantwortlichen auch rundum zufrieden. „Jammern können wir absolut nicht. Die erste Ferienwoche war super, aber man merkt schon, dass die Leute natürlich auch die Seen in der Umgebung zum Baden nutzen. Irgendwann ist vielleicht auch eine Sättigung da.“

Beim Blick auf die Besucherzahlen bestätigt sich diese „Sättigung“ allerdings nicht. Mit durchschnittlich 800 Besuchern täglich, knapp 100 mehr als in den vergangenen Jahren, zeigt sich auch im Wasserburger Familienbad ein deutlicher Gästeanstieg.

Doch – wie bei den Verantwortlichen in Haag – liegt auch seitens des Badrias trotz der guten Bilanz das Hauptaugenmerk auf dem Wohl der Besucher. „D’Hauptsach is‘, dass nix passiert is.“ MP

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