Auf Augenhöhe

Fußball-A-Klasse: Albaching führt zweimal, Schnaitsee legt zweimal nach

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Bei hochsommerlichen Temperaturen eröffneten der heimische TSV Schnaitsee und die Gäste aus Albaching vor 150 Zuschauern die neue A-Klassen-Saison. Die neu formierte Sonnenhuber-Elf fand anfangs nur schwer in die Partie. Der SV Albaching – ebenfalls mit neuem Coach Roman Schaller – zeigte sich zweikampfstark und verfügte mit Matthias Bareuther (unser Foto) über einen Motor im Team.

Heimtorwart Herbst musste zum Start einen strammen Schuss von Kainz parieren. In der nächsten Situation war dann auch diese letzte Hürde überwunden. Schnaitsee leistete sich im Aufbau einen Abspielfehler, Bareuther nahm das Leder auf, umspielte Herbst und schob zum 1:0 für Albaching ein.

Doch die Fernsehturmkicker schlugen postwendend zurück: Martin Oberbauer steckte optimal für Tobias Gmeindl durch, der cool mit links vollendete.

Anschließend zeigte sich der TSV präsenter und überlegen. Man verpasste es jedoch einen Treffer nachzulegen. Tobias Gmeindl und Simon Edlmann vergaben in dieser Phase die größten Chancen.

Nach der Pause trumpfte Albaching auf und die Heimelf schwamm bedenklich. So musste Torhüter Herbst mehrfach im Verbund mit seinen Vorderleuten in allerhöchster Not retten. Nach einer Ecke dann der in dieser Phase verdiente Führungstreffer für die Gäste: In der TSV-Defensive herrschte absolutes Chaos, mehrmals verpasste man es, den Ball zu klären und Andreas Birkmaier drückte das Leder über die Linie. Wieder führte Albaching …

Doch die Heimelf kämpfte weiter. Nach einem schönen Spielzug über rechts, flankte Simon Edlmann nach innen und Tobias Gmeindl köpfte ein.

Albaching agierte anschließend, wie das ganze Spiel schon, mit weiten Bällen. Vor allem Standards sorgten für Gefahr vorm TSV Gehäuse. Doch auch Schnaitsee spielte weiter auf Sieg. So zog der eingewechselte Waldmann zu überhastet ab und der umtriebige Simon Edlmann schlenzte seinen Freistoß an die Latte.

Zudem hatten beide Mannschaften Glück, dass Schiedsrichter Klaus Bonert jeweils nach einem Foul an Bareuther und auf der Gegenseite an Max Herbst den Ort des Vergehens vor den Strafraum verlegte – zweimal Freistoß statt Strafstoß.

In der Schlussphase tat sich dann kaum noch nennenswertes. Klaus Bonert pfiff die Partie pünktlich ab.

el

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