Themen rund um Haag

CSU-Fraktion Haag veranstaltete kommunalpolitischen Infoabend

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Die Haager CSU-Fraktion lud erneut zu ihrer vierteljährlichen Informationsveranstaltung ins Unertl-Bräustüberl ein. Hier konnten sich Bürger über kommunalpolitische Themen aus dem Gemeinderat informieren, wie etwa die Installation einer Geh- und Radwegbeleuchtung Richtung SIT-Tankstelle oder das weitere Vorgehen bei der Mühldorfer Straße.

Bei ihrer Informationsveranstaltung stellte die CSU-Fraktion aus Haag die wichtigsten kommunalpolitischen Themen zur Diskussion. Den Anfang machte Vorsitzender Ludwig Schletter mit der Beleuchtung des Geh- und Radwegs Richtung SIT-Tankstelle. Konrad Lipp beantragte die Aufstellung der Lampen bei der Gemeinde und nun soll der Vorschlag umgesetzt werden. „Es werden drei Laternen installiert. Die sind zwar ziemlich weit auseinander, aber es ist eine deutliche Verbesserung“, so Stefan Högenauer.

 

Auch die Sanierung der Freitreppe soll umgesetzt werden. Viele lockere Steine und unterschiedlich hohe Stufen erschweren den Auf- und Abstieg. „Der Gemeinderat hat die Sanierung zwar beschlossen, aber auf das nächste Jahr verschoben“, berichtete  Schletter.

Die Erneuerung des katholischen Kindergartens „Arche Noah“ sei inzwischen allerdings beauftragt. So soll unter anderem auch ein Aufzug realisiert werden. „Ziel ist es, Platz für zwei weitere Krippengruppen zu schaffen“, so Högenauer. Er hält es für sinnvoll, den Beginn der Baumaßnahmen auf die Ferien zu setzen, wies aber darauf hin: „Die Sanierung wird länger dauern.“

Anschließend informierte der Vorsitzende er über den Bebauungsplan eines Gemeinschaftshauses für betreutes Wohnen an der Ramsauer Straße und den Neubau eines Mehrfamilienhauses in Rosenberg zwischen dem Kindergarten und dem Rosenberger Tor.

 

Diskussionsbedarf gab es bei der Mühldorfer Straße. Nun, nachdem die Arbeiten begonnen haben, informierte  Schletter über das weitere geplante Vorgehen. „Überquerungshilfe wird es keine geben, aber ein Baumtor an der Ortseinfahrt soll die Geschwindigkeit reduzieren“, so der Vorsitzende.

Christian Mangstl zeigte sich von dem Vorschlag wenig begeistert: „Wenn es nass ist und Laub am Boden liegt, ist die Umfallgefahr zu groß.“ Auch die Wurzeln, die dadurch unter der Fahrbahn wachsen, können Probleme verursachen.

„Ein Radweg ist in der bisherigen Planung nicht berücksichtigt“, bemängelte Schletter außerdem. Die Priorität zur Umsetzung eines Radwegs sei zu gering, deshalb wurde er für die aktuelle Sanierung nicht miteingeplant.

 

Ein weiterer Diskussionspunkt des Abends war die Erneuerung des Hallenbads. Da diese ausschließlich vom Schulverband verhandelt wird, stellten die CSU gemeinsam mit der PWG den Antrag, dass die Entscheidungen nicht am Gemeinderat vorübergehen sollen. „Das Hallenbad ist wichtig für Haag“, stellte Högenauer klar. Er hofft, dass der Gemeinderat bis zum Herbst über das weitere Vorgehen informiert wird.

 

Zum Schluss überließ der Vorsitzende den Anwesenden das Wort. Diese forderten eine Begradigung der Hauptstraße an der Ampel vor der Raiffeisenbank. Durch die unebene Fahrbahn haben vor allem Menschen mit Rollator oder Rollstuhl Schwierigkeiten beim Überqueren der Straße.

 

Außerdem war die Friedhofskapelle ein wichtiges Thema für die Anwesenden. Sie appellierten darauf, die schöne Grottenkapelle zu erhalten und eventuell Sitzpolster zur Verfügung zu stellen. Weil die Kapelle zum Friedhof und damit der Gemeinde gehört, empfahl Stefan Högenauer, diesbezüglich einen Brief an die Gemeinde zu schreiben. Auch sei die Kapelle selbst bereits in der Prioritätenliste des Gemeinderats aufgenommen. „Klar ist allerdings“, so Högenauer, „dass das Zehentstadel aktuell eine höhere Priorität hat.“

 

Die nächste Informationsveranstaltung der CSU-Fraktion über kommunalpolitische Themen wird voraussichtlich im 3. Quartal nach dem Herbstfest stattfinden.

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