Herausragende Menschen

Ehrenamtliches Engagement vom Landrat ausgezeichnet

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Für ihr beinahe fünf Jahrzehnte andauerndes ehrenamtliches Engagement ist Anneliese Bolleininger aus Großkarolinenfeld die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Landrat Wolfgang Berthaler nahm die Ehrung im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schloss Hartmannsberg vor. Zudem wurden elf ehrenamtliche Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes für ihr langjähriges Engagement gewürdigt – darunter auch Ehrenamtliche aus dem Altlandkreis Wasserburg.

Landrat Berthaler lobte die Leistungen aller Geehrten als herausragend: „Sie haben wertvolle Dienste zur Unterstützung ihrer Gemeinden und Städte geleistet. Unsere Gesellschaft wäre ohne Sie nicht überlebensfähig.“ Und weiter riet er, Freude am ehrenamtlichen Engagement zu haben und es als Bereicherung des eigenen Lebens zu sehen. Zudem gratulierten einige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die eigens zu dieser Feier ins Schloss Hartmannsberg gekommen waren.

 

Anneliese Bolleininger ist seit mehr als 45 Jahren in der Seniorenarbeit tätig. Seit 1973 ist sie Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und seit beinahe 30 Jahren engagiert sie sich im evangelischen Pfarrstadl in Großkarolinenfeld. Zudem leitet sie seit fast 25 Jahren den Seniorenclub der Arbeiterwohlfahrt in ihrer Heimatgemeinde. Anneliese Bolleininger organisiert wöchentlich Seniorennachmittage, Vorträge, Busausflüge oder im Jahresverlauf verschiedene Feste. Darüber hinaus kümmert sie sich auch um Einzelpersonen. Unter anderem besucht sie kranke Senioren im Krankenhaus, zu Hause oder im Seniorenheim. Der Landrat lobte sie als guten Engel Großkarolinenfelds. 2016 ehrte sie die Gemeinde mit der Bürgermedaille.

 

Bevor Landrat Wolfgang Berthaler im Auftrag des bayerischen Innenminister Joachim Hermann, die Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um das Bayerische Rote Kreuz verlieh, kritisierte er die offenbar zunehmenden Übergriffe auf Rettungskräfte. „Es ist schon sehr seltsam, wenn jemand bei Unfällen das Handy herausholt und filmt. Das sollte kräftig bestraft werden“, sagte Berthaler. Die enorme Bedeutung der Ehrenamtlichen im Rettungsdienst betonte der Schatzmeister des BRK Kreisverbands Rosenheim Manfred Wirth. Nach seinen Angaben wurden alleine im Kreisverband Rosenheim des Bayerischen Roten Kreuzes im Jahr 2017 mehr als 270.000 ehrenamtliche Stunden geleistet.

 

Die Geehrten für 40 Jahre Dienst im Bayerischen Roten Kreuz sind Christoph Kirschkowski aus Kolbermoor, Leonhard Mayer aus Bruckmühl und Philipp Huber aus Reitmehring. Die Ehrung für 25 Jahre erhielten Christian Späth aus Albaching, Barbara Würth aus Brannenburg, Karina Brand aus Wasserburg, Claudia Hollinger aus Bad Aibling, Christoph Koll aus Rohrdorf, Cornelia Meyl aus Tuntenhausen, Sebastian Reichenberger und Michael Reinthaler aus Bad Endorf sowie Hertha Zapf aus Bruckmühl.

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