Das Mitfahrbankerl verbindet Haag

Die „Agenda 21 Haager Land" weihte am Wochenende die ersten Bänke ein

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Begleitet von der Kirchdorfer Blasmusik weihten die „Agenda 21 Haager Land“ und die Gemeinde am Wochenende die ersten fünf so genannten Mitfahrbankerl in Haag ein. Bei bestem Wetter marschierte man zusammen mit den Besuchern von der Bank am Bräuhausplatz über die Rainbachstraße und dem Gelände der Firma Böhm bis zum Einkaufspark.

Heide Schmidt-Schuh, Vorsitzende der „Agenda 21 Haager Land“, freute sich besonders über das zahlreiche Erscheinen. Neben der KSK, dem TSV Haag und dem DjK Sportverband begleiteten unter anderem auch etliche Mitglieder des Gemeinderats die Veranstaltung. „Wir sind der Gemeinde Haag dankbar für die Unterstützung“, beteuerte Schmidt-Schuh in ihrer Begrüßung. Großer Dank galt auch dem Bauhof für das Aufstellen der Bänke und Schilder, Anna Schöll für die Gestaltung der Flyer und Alexander Obermeier für die Hilfe bei der Platzauswahl der Bänke.

 

 

„Haag ohne Auto bedeutet entweder, dass man Bekannte mit Auto hat, gut zu Fuß ist, bei Wind und Wetter mit dem Rad unterwegs ist, sich selbst versorgt oder verhungert“, erklärte Heide Schmidt-Schuh die Situation des Ortes. Während andere Kommunen mit ihren Mitfahrbanken mit den Nachbarorten verbinden wollten, stand für den Verein im Vordergrund, im ersten Schritt äußere Ortsteile mit dem Zentrum zu verbinden. „Das Projekt kann nur gelingen, wenn Sie mitmachen“, forderte Schmidt-Schuh die Anwesenden auf. Wenn das Projekt von der Gemeinde angenommen würde, stellte die Vorsitzende außerdem auch Verbindungen von Rosenberg, Joppenpoint, Altdorf und Lerchenberg in Aussicht.

 

 

Nach der Begrüßung segnete Pfarrer Pawel Idkowiak die Mitfahrbank am Bräuhausplatz. „Wir sind alle mitverantwortlich füreinander“, stellte er klar und freute sich neben den sozialen Aspekten auch über den Umweltschutz, der mit dem Projekt einhergehen.

 

Angeführt von der Kirchdorfer Blasmusik zogen die Teilnehmer anschließend von der Bank am Bräuhausplatz zu den weiteren aufgestellten Bänken an der Rainbachstraße, dem Gelände der Firma Böhm und dem Einkaufspark. „Bis Winden gehen wir heute nicht“, lachte die Vorsitzende Heide Schmidt-Schuh. Stattdessen wurde von dort mit einem Elektroauto abgeholt und zur Abschlussfeier in den Einkaufspark gebracht. Für Stärkung sorge Carmen Drasdo an ihrem Grillstand, wo die Blasmusik den offiziellen Teil mit einem Prosit beendete.

 

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