Gesundheit geht alle an

Landkreis Mühldorf startet Bürgerbefragung zur gesundheitlichen Versorgung

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Seit Oktober letzten Jahres beschäftigt sich die Gesundheitsregion plus des Landkreises Mühldorf intensiv mit der gesundheitlichen Versorgung und Vorsorge im Landkreis. Nun möchte das Landratsamt die Meinung der Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe eines Fragebogens erfahren, wie sie die momentane Situation im Gesundheitsbereich im Landkreis einschätzen und beurteilen. Die Aussagen bilden die Basis für die künftige Arbeit.

Wie steht es um die gesundheitliche Situation im Landkreis? Wie zufrieden sind die Bürger mit der gesundheitlichen Versorgung im Landkreis? Wie schätzen sie die Erreichbarkeit der Ärzte ein? Und welche Angebote zur Prävention sind ihnen wichtig?

 

Die Bürgerbefragung ist Teil einer größeren Analyse, die durch die Gesundheitsregion plus in Auftrag gegeben wurde. Seit Beginn der Studie Ende letzten Jahres fanden bereits Interviews mit Bürgermeistern und Ärzten statt. Geplant sind weiterhin Befragungen von im Gesundheitsbereich tätigen Personen. Mit dieser groß angelegten Analyse der Situation im Landkreis möchte die Gesundheitsregion plus den momentanen Bestand erfassen sowie den zukünftigen Bedarf im Gesundheitsbereich im Landkreis Mühldorf erarbeiten. „Unser erstes Ziel ist, mittels der Bestandsanalyse die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zunächst einmal erfassen zu können, um im Anschluss konkrete Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln“, erklärt Landrat Georg Huber. „Ich bitte auch alle, sich fleißig an der Umfrage zu Beteiligen, denn Gesundheit geht uns alle an.“

 

Im Laufe der der Woche liegen Fragebögen in allen teilnehmenden Gemeinden, Arztpraxen, Apotheken und Krankenkassen im Landkreis aus. Diese Fragebögen können gleich vor Ort oder zu Hause schriftlich ausgefüllt werden und anschließend direkt bei den Einrichtungen innerhalb von vier Wochen abgegeben werden. Auch können sie direkt an die Gesundheitsregion plus des Landratsamtes Mühldorf geschickt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ab sofort den Fragebogen online am eigenen Computer bis 26. April auszufüllen. Der folgende Link führt dabei durch die Befragung: http://umf.li/83402, ein entsprechender Hinweis findet sich auch auf der Startseite des Landkreises unter www.lra-mue.de.

 

„Eine hohe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Befragung ermöglicht es, die Bedürfnisse der Bevölkerung abzubilden, zu berücksichtigen und darauf aufbauend Strategien für die zukünftige Arbeit der Gesundheitsregionplus zu entwickeln“, betont Dr. Benedikt Steingruber, Leiter des Gesundheitsamtes. „Was wirklich zählt ist am Ende der Vorteil für unsere Landkreisbewohner. Die Ergebnisse der gesamten Bestands- und Bedarfsanalyse werden von der beauftragten Firma wissenschaftlich ausgewertet und sollen planmäßig im Sommer dieses Jahres im nächsten Gesundheitsforum der Gesundheitsregion plus vorgestellt werden.“ Die Experten aus dem Gesundheitsforum werden die Ergebnisse bewerten und Maßnahmen vorschlagen. Zu Schwerpunktthemen werden Arbeitskreise gebildet werden.

 

Für Fragen zur Analyse steht die Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus zur Verfügung unter der Nummer 08631/699-525 (Anna Fischer) oder 08631/699-512 (Brigitte Sedlaczek).

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