Auftakt zum Jubiläumsjahr

Blaskapelle Isen präsentiert Filmmusik, Rockballaden und mehr im Frühjahrskonzert

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Bei ihrem Frühjahrskonzert in der Schulturnhalle zeigten die 70 Musiker der Blaskapelle Isen ihr vielfältiges Programm. Mit klassischen Stücken über Filmmusik bis hin zu Rockballaden begeisterten sie das Publikum. Seit vier Monaten liefen die Vorbereitungen für den Auftakt ihres Jubiläumsjahres.  Ein mitreißender Start gelang der Blaskapelle mit „Heidi“ von Django2000. „Die Heidi kann gscheit feiern“, so die Dirigentin Regina Gaigl. „Und das machen wir zu unserem 60-jährigen Bestehen auch.“

Die Turnhalle geschmückt mit Liederlisten, Fotos und Presseartikel der Konzerte der letzten Jahrzehnte und die Musik begleitet von einer Dia-Show auf der Leinwand hinter dem Orchester – es wurde an jedes Detail gedacht. Auch die Percussion setzte abwechslungsreiche Akzente mit Triangel, Röhrenglocken oder Tamburine in die anspruchsvollen Musikstücke.

 

„Wir lassen das Holzwerk trillern und das Schlagwerk wirbeln“, so Gaigl stolz über ihre Musikanten, die in der Originalkomposition „Unity Fanfare“ und der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ ihr Können zeigten.

Seinen ersten Höhepunkt erreichte der Abend mit dem Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew. Lukas Fichtner präsentierte die von Regina Kellner ins Bayerische übersetzte Geschichte über „Beda, sein‘ Spezl an Vogl und de gwamperte Ant.“ Vielseitig imitierte er die auftretenden Figuren. Auch die Solisten Katharina Schmidl (Flöte), Andreas Scheibnar (Sopran-Saxophon), Andrea Jaumann (Fagott) und Sebastian Scheibner (Klarinette) verliehen den Figuren eigene Stimmen.

 

 

Auch die zweite Hälfte des Abends ließ keine Wünsche offen. Die Musiker entführten ihr Publikum zu den Wikingern mit der Filmmusik zu „Drachenzähmen leicht gemacht“ oder in die Savannen Afrikas mit dem trommellastigem Sound der „African Symphony“.

Unter die Haut ging es mit der Rockballade „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin mit Blockflöten, einem mehrstimmigen Chor und der Solosängerin Helena Fichtner. „Oft gecovert – und endlich a von uns“, freuten sich die Moderatoren Gerti Jell und Lukas Fichnter, die humorvoll durch den Abend führten. Und mit seinem Saxophon-Solo steigerte Andreas Scheibner das Lied bis zu seinem Höhepunkt. Zum Ausklang des Abends gab die Kapelle Ohrwürmer von den Beatles mit auf den Heimweg.

 

„Jeder Musiker kann hier seine Vorschläge bringen“, freute sich Vorsitzende Regina Kellner über die Vielseitigkeit. „Zu vielen Stücken gibt es schon Partituren – aber einige schreibt Regina Gaigl auch selbst.“ Aber auch in einer gut eingespielten Gruppe wie der Blaskapelle Isen läuft nicht immer alles nach Plan. „Beim Konzert letzte Woche ist unserem Solisten an der Bassposaune der Notenständer umgefallen“, lachte Kellner. „Dann spielte er es eben auswendig.“

 

Das Frühjahrskonzert war nur der Auftakt für das bunt gemischte Jahr. In den nächsten Monaten sind ein Jugendkonzert, die „Lange Nacht der Musik“ und noch einige andere Veranstaltungen geplant, mit denen die Blaskapelle ihr Jubiläum feiern möchte.

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