Hallenbad und Turnhalle wie neu

Vorentwurf für die Generalsanierung der Haager Schwimm- und Turnhalle wurde genehmigt

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Der Vorentwurf für die Generalsanierung der Turnhalle und des Hallenbades hat grünes Licht vom Schulverband erhalten. Die Architektengemeinschaft Schmuck, Betsch und Zickert stellte die bisherigen Planungen vor, die als Grundlage für die Kostenermittlung und die Förderung dienen.

Hell und freundlich, energieeffizient und barrierefrei sind die wichtigsten Attribute der Planung. Mit dem neuen Zugang vom Parkplatz hinter der Schule kommen Sportler und Schwimmer auf kürzestem Weg in die Hallen. Durch einen neuen Aufzug wird die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude hergestellt. Das Schwimmbad erhält eine raumhohe Verglasung auf den beiden Fensterseiten und mit dem Rückbau der Böschung auf der Nordseite eine sehr gute Belichtung. Auch bei der Turnhalle wird die Belichtung verbessert. Zudem werden in der Halle neue Prallwände zur Sicherheit der Sportler angebracht sowie ein neuer Turnhallenboden eingebaut. Die Umkleiden und Duschräume werden ebenfalls grundlegend saniert.

„Der Gesamteindruck von innen wie von außen wird ein völlig anderer sein“, so Architekt Schmuck. „Der momentan düstere Eindruck, den die dunkle Fassade erweckt, sowie der bisher unattraktive Zugang in das Bad, werden beseitigt.“ Den Bürgermeistern des Schulverbandes gefiel die Planung gut. Schulleiterin Ulrike Zehentmaier, selbst Sportlehrerin, resümierte: „Wir finden es wunderbar, wenn das so umgesetzt wird. Momentan macht das Sporteln nicht so Spaß, weil besonders der Zustand der Turnhalle nicht mehr gut ist“.

Großen Wert legen die Schulverbandsmitglieder auf Energieeffizienz. Für die Heizung hatte Projektant Bernd Achterling drei Konzepte erarbeitet und verglichen. Favorisiert wird die Installation eines Gas-Brennwertkessels in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk in den bestehenden Heizraum innerhalb des Schulgebäudes. Mit dem Blockheizkraftwerk wird auch Strom erzeugt, der für den Eigenverbrauch der Schule genutzt wird. Der Überschuss wird in das Stromnetz eingespeist. Bei der Dämmung bestätigte Architekt Schmuck: „Wir erreichen die höchsten Dämmwerte“.

 

Auch zur Förderung gibt es gute Neuigkeiten. Schulverbandsvorsitzende Sissi Schätz berichtete von der Möglichkeit, das Projekt im neuen Kommunalinvestitionsprogramm „Schule“ unterzubringen. Die Regierung von Oberbayern stellte dazu erhöhte Fördersätze in Aussicht.

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