Schlaflos in Waldkraiburg …

Die Fans im olympischen Eishockey-Fieber und im Hoffen auf den Klassenerhalt

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Das Eishockey-Fieber geht rum im ganzen Land und Silber ist sowieso das neue Gold – nach schlaflosen Nächten in Waldkraiburg. Für die Fans in der Heimat zählt nun das: Der Klassenerhalt in der Oberliga Süd ist das große Ziel des EHC Waldkraiburg! Und genau dafür gilt es bei den Spielern, alle verfügbaren Kräfte auf dem Eis zu bündeln. Denn es geht am kommenden Wochenende in die nächste Runde im Playoff-Viertelfinale mit dem TSV Peißenberg. Spiel drei und vier stehen an …

Am Freitag empfangen die „Eishackler“ die Löwen um 19.30 Uhr zum dritten Spiel der „Best-of-7“-Serie in Peißenberg, am Sonntag gastieren die Spieler um Kapitän Florian Barth dann ab 17.15 Uhr in der Raiffeisen Arena zum vierten Vergleich.

Die Industriestädter werden sich in den kommenden Partien warm anziehen dürfen und das liegt nicht nur an den aktuellen Temperaturen.

Peißenberg wird nach den zwei Niederlagen zum Auftakt hochmotiviert sein. Löwen-Coach Rainer Zerwesz vor dem Spiel. „Die geben Vollgas und liefern uns einen richtig, richtig harten Kampf, genauso wie das im Vorfeld zu erwarten war“ so Zerwesz weiter. „Wir müssen auf uns schauen und auch in den nächsten Spielen von der ersten Minute an bereit sein, denn ich kann mir schon vorstellen, dass sie jetzt nochmals versuchen, eine Schippe draufzulegen und 110 Prozent geben werden.“

Schließlich sei das Spiel am Freitag in Peißenberg schon so etwas, wie die letzte Chance: „Die werden uns extrem viel abverlangen. Denn wenn sie verlieren, wird es schwer“, schätzt Waldkraiburgs Trainer die Lage ein.

In den beiden ersten Partien waren es Kleinigkeiten, die das Pendel in Richtung der Löwen ausschlagen ließ und ähnlich wird es bestimmt auch in den kommenden Spielen. Defensiv wach sein und kompakt stehen, gleichzeitig vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit und Effektivität haben – wie Tomas Rousek in den letzten Begegnungen.

Drei der vier Waldkraiburger Treffer erzielte der Tscheche bisher im Playoff-Viertelfinale, und das nach den neun Toren in den zehn Spielen der Verzahnungsrunde. „Tomas ist aktuell gut drauf, aber nicht nur er. Die gesamte Mannschaft arbeitet sehr konzentriert und genauso müssen wir weiter machen“ weiß Rainer Zerwesz.

Personell kann Zerwesz aus dem Vollen schöpfen im ohnehin dünn besetzten Waldkraiburger Kader.

Der EHC Waldkraiburg ist aktuell seit sechs Spielen in Serie ohne Niederlage, von daher schwappt die Eishockey-Euphorie-Welle wieder durch die Industriestadt.

Rainer Zerwesz hofft auf entsprechende Unterstützung: „Wenn unsere Fans dabei sind, dann sind Auswärtsspiele immer etwas Besonderes. Wir würden uns sehr freuen, wenn der Fan-Bus zustande kommt und wir in Peißenberg auf unsere Löwen-Anhänger zählen können!“

Foto: pdg

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