Ein Knaller zum Auftakt

Eishockey: Der Kampf gegen den Abstieg beginnt für den EHC in Dorfen

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Kann sich der EHC Waldkraiburg in der Oberliga halten? Das ist die Frage, deren Antworten am kommenden Freitag beginnen – mit einem Knaller! Beim ESC Dorfen startet der EHC Waldkraiburg um 20 Uhr in die Verzahnungsrunde mit den besten Bayernligisten! Am Sonntag dann kommt es um 17.15 Uhr daheim zum Schlagabtausch mit der EHF Passau. Die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz will den Grundstein für einen erfolgreichen Klassenerhalt in der Oberliga legen.

Karten für die Partie in Dorfen wurden bereits unter der Woche auch in Waldkraiburg verkauft und nach dem reißenden Absatz ist mit einer recht gemütlichen Atmosphäre zu rechnen. Für die Zuhause-Gebliebenen gibt es aber auch erstmals in dieser Saison das Online-Fanradio von Waldkraiburgs Stadionsprecher Thomas Föckersberger. Ab 19:30 Uhr überträgt „Föckis Fan-Radio“ die Begegnung LIVE und in voller Länge im Internet unter www.foecki.live/live !

Wirft man einen Blick auf die Verzahnungsgruppe B lässt sich festhalten, dass es die Waldkraiburger Löwen gut erwischt haben. Neben Mit-Oberligist Memmingen mit seiner großen Anhängerschaft, trifft das Team von Rainer Zerwesz mit Landsberg, Passau, Erding und Dorfen auf Teams, die den Spielen um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale einen besonderen Derby-Charakter verleihen.

Allerdings sollte man besonders vor den Eispiraten Respekt haben. Denn nachdem mit Waldkraiburg, Lindau, Memmingen und Miesbach die Bayernliga-Branchenführer der letzten Jahre die Spielklasse verlassen haben, war mit Überraschungsabsteiger Höchstadt in dieser Saison nur ein Team stärker als der ESC Dorfen. Und wenn man bedenkt, dass die Höchstadter Übermannschaft nur sieben Punkte besser war als der ESC, wird deutlich, wie stark Dorfen inzwischen ist und dass sie in diesem Spiel, gerade zuhause, der Favorit sind.

In den 26 Vorrundenspielen der Bayernliga holte das Team von Trainer John Samanski 19 Siege und schoss mit 126 Treffern die viertmeisten Tore der Liga. Über die Hälfte aller Tore schossen dabei die beiden Kontingentspieler Lukas Miculka und der US-Amerikaner Trevor Hills. Mit 50 Scorerpunkten in 26 Spielen (26 Tore) lag Hills aber deutlich hinter dem Ex-Löwen aus Tschechien, der in 24 Spielen unglaubliche 40 Tore erzielte und weitere 31 Treffer vorbereitete.

Und damit nicht genug: Denn konnte Miculka früher in manchen Partien leicht provoziert werden, hat sich das Strafkonto von Dorfens Wutbürger Nummer eins der letzten Jahre mit nur 69 Strafminuten auch um ein Drittel etwa verringert. Auf ihn sollten die Löwen also ein Auge werfen, ebenso wie auf Sturmkollege Hills, Florian Brenninger und Ernst Findeis, die beide auch zweistellig (je 12 Tore) trafen.

Am Sonntag muss Sprecher Föckersberger in der Raiffeisen Arena ans Mikrophon, denn mit dem Duell gegen die Black Hawks aus Passau steht dann das erste Heimspiel der Verzahnungsrunde auf dem Plan. Die Mannschaft von Ivan Horak beendete die Bayernliga-Vorrunde auf dem siebten Platz und verbuchte in 26 Spielen 38 Punkte (13 Siege, zehn davon in regulärer Spielzeit).

Der 33-jährige tschechische Stürmer Petr Sulcik wurde mit 52 Punkten (25 Tore) in 26 Spielen teaminterner Topscorer, vor dem 38-jährigen Tschechen in der Defensive Roman Nemecek (34 Punkte, 14 Tore) und dem deutsch-tschechischen Stürmer Svatopluk Merka (27 Punkte, 13 Tore).

Karten für das erste Heimspiel der Verzahnungsrunde gibt es wie immer Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn sowie am morgigen Donnerstag von 18 bis 20 Uhr im Vorverkauf in der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena und am Spieltag selbst an den Abendkassen ab 90 Minuten vor Spielbeginn.

Foto: EHC Waldkraiburg

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