Von November bis März stets einsatzbereit

Ein Blick hinter die Kulissen des Winterdienstes der Gemeinde Haag

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Schnee auf den Straßen und Eis auf den Gehwegen: Der Winter bringt für Autofahrer und Fußgänger gleichermaßen Behinderungen mit sich. Nur gut, dass es den Winterdienst gibt. Er sorgt beispielsweise in Haag ab 3.30 Uhr morgens für gefahrfreie Fahrten auf Haupt- und Nebenstraßen und sicheren Tritt auf Gehwegen. Wir haben uns beim Bauhof in Haag über die Aufgaben und den Tagesablauf des Winterdienstes informiert.


Ein typischer Winter-Arbeitstag der Mitarbeiter des Bauhofes beginnt morgens um 3.30 Uhr. Dann werden zirka vier Stunden lang die Straßen für den Arbeitsverkehr geräumt und die Gehwege mit Salz gestreut. Bei starkem Schneefall tagsüber rücken die Arbeiter gegen 14 Uhr noch einmal aus, um dem Feierabendverkehr einen sicheren Nachhauseweg zu gewährleisten. Arbeitsende ist meistens um 18 Uhr.

„Wir müssen natürlich auch an Wochenenden und Feiertagen zu diesen Uhrzeiten arbeiten. Bei uns gibt es zwei Schichten mit jeweils drei Mitarbeitern. Wir wechseln uns jeden Tag mit dem Arbeiten ab, so dass jede Schicht nach einem anstrengenden Arbeitstag den darauffolgenden Tag frei hat“, sagt Helmut Huber, stellvertretender Vorarbeiter des Bauhofes. „Für diesen Job muss man schon ein bisserl ehrgeizig sein. Die Müdigkeit durch das frühe Aufstehen kann man nur mit viel Spaß an den Tätigkeiten bewältigen. Wenn man das, was man macht, gerne macht, kann man über kleine unangenehme Dinge gut drüber hinwegsehen“, sagt Huber.

Zu den Hauptaufgaben von Huber und seinen Kollegen zählt natürlich das Schneeräumen und Streuen der Straßen. Dafür werden gut gewartete Fahrzeuge eingesetzt, die mit großen Schaufeln, voluminösen Salzbehältern und teilweise auch mit  Schneeketten ausgerüstet sind. Vor Wintereinbruch werden diese gründlich auf Schäden untersucht, um Ausfälle in der Hauptsaison zu vermeiden. „Die Maschinen müssen nach einem Einsatz immer mit Wasser abgespritzt werden, damit sie nicht so früh zu rosten anfangen. Unseren Lkw fahren wir jetzt schon seit über zehn Jahren und außer ein paar Rostflecken ist er noch einwandfrei. Die sorgfältige Pflege der Fahrzeuge also ist sehr wichtig“, so Huber.

Um den Autofahrern schnee- und eisfreie Fahbahnen zu gewährleisten, müssen sich allerdings die Bauhof-Mitarbeiter in teilweise risikoreiche Situationen begeben. Huber: „Wenn wir fahren, liegen Zentimeter von Schnee auf der Straße und glatt ist es auch noch. Da ist vorsichtiges Fahren höchstes Gebot. Wir können uns aber sehr glücklich schätzen, dass uns bis jetzt noch kein Unfall passiert ist.“ Den Arbeitern des Bauhofes wird in ihrem Job also viel geboten und neue Herausforderungen lassen immer auf sich warten. LT

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