Grünes Licht zwischen Gars und Aschau

Nach mehreren Erdrutschen: Staatsstraße 2352 jetzt wieder befahrbar

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Lange Sperre endlich aufgehoben: Die Staatsstraße zwischen Gars und Aschau am Hochufer des Inns war aufgrund erheblichen Hangabbrüche im Bereich Daumoos für mehrere Monate nicht passierbar (wir berichteten). Ausgelöst wurden die Erdrutsche durch Starkregen im März dieses Jahres. Nach erheblichen Sanierungsmaßnahmen, die Kosten von über 1,3 Millionen Euro verursachten, ist die Straße seit kurzem wieder passierbar. Fotos: RS

Seit März wurde der maßgebliche Bereich vom Straßenbauamt Rosenheim umfangreich
saniert. In einer ersten Phase wurde der straßennahe Bereich gesichert. Hierzu
entfernte man die Auflockerungen und die torf- und holzhaltigen Auffüllung unterhalb
der Fahrbahn. Sie wurde durch standfestes, wasserableitendes Material ersetzt
und die bergseitige Oberflächenentwässerung erneuert.

In diesem Zusammenhang wurde auch das anfallende Schichtenwasser aus dem Hang über Sicherstützscheiben unter der Straße zur Talseite abgeleitet. Des Weiteren wurde
der talseitige Fahrbahnrand durch einen Pfahlkopfbalken gesichert, der wiederum
durch senkrechte und zur Bergseite geneigte Anker gesichert wird.

In den nächsten Tagen werden noch die Schutzplanken montiert, die Bankette hergestellt und die Baustelle im Bereich der Staatsstraße St 2352 geräumt.
Damit kann die erste Phase der Sanierungsarbeiten in Kürze abgeschlossen und
die Straße wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben
werden.

 

In einer zweiten Phase – die bereits seit längerer Zeit angelaufen ist – wird der
straßenferne Bereich, ebenfalls gesichert. Die Sanierung umfasst die Sicherung
des Steilhangs bis zum Dammfuß am Rande des Innufers. Derzeit laufen die
Arbeiten für die rückverankerte Holzankerwand am Dammfuß. Die Arbeiten hierfür
werden noch mehrere Wochen (bis Ende November) andauern. Sie
haben auf die Verkehrssicherheit keinen Einfluss mehr, so dass sie der Verkehrsfreigabe
nicht mehr entgegenstehen.

Für die Sicherungsarbeiten fallen Kosten in Höhe von rund 1,35 Millionen Euro an.

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