„Danke und bleibt’s bitte boarisch!“

Haag: Alois Unertl III. gestern mit bayerischem „Mundwerkpreis" ausgezeichnet

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Er pflegt den bayerischen Brauch, hält Werte wie Familie und Tradition hoch: Durch seinen Dialekt und nicht zuletzt als „Bräu vo Hoog“, der durch das hauseigene Bier ein Stück bayerische Kultur aufrecht erhält, gilt Alois Unertl (Foto rechts) als Vorzeige-Bayer. Der Förderverein für Bairische Sprache und Dialekte zwischen Isar und Inn zeichnete ihn deshalb gestern im Hofcafé Grandl in Haag mit dem bayerischen „Mundwerkpreis“ aus.

Der Organisator des Festabends, Hans Urban, führte durch das traditionell bayerisch gestaltete Programm. Der Haager 4-Gsang und die „Duanix-Musi“ aus Titlmoos umrahmten die Preisverleihung musikalisch mit viel Charme und Witz.

Manfred Trautmann (Foto links), der Vorsitzende des Fördervereins für bayerische Sprache und Dialekte, betonte die Wichtigkeit des Pflegens der bayerischen Sprache. „Mia deafan ned zualossn, dass aus unserm scheena ,Pfiade‘ a ,Tschüss‘ werd!“ Später am Abend sorgte er immer wieder für einige Lacher durch seine selbst geschriebenen Texte, die er in komödiantischer Weise zum Besten gab.

Auch Liedermacher Hermann Bogenrieder unterhielt die rund 200 Gäste im Grandl-Stadl mit selbst geschriebenen Stücken und sorgte für einen sehr kurzweiligen Abend.

Der Albachinger Hochzeitslader Wast Friesinger hielt die Laudatio für seinen langjährigen Freund Alois Unertl. In seiner Rede brachte Friesinger immer wieder Beispiele aus der Vergangenheit, die beweisen, dass Alois Unertl der Richtige für den bayerischen „Mundwerkpreis“ ist. „Alles in allem, er is einfach a guada Kerl. Der bassd so, wiara is.“

Schließlich überreichte Manfred Trautmann den Preis an Alois Unertl, der sich in seiner Dankesrede äußerst geehrt zeigte und die Gäste mit „Danke und bleibt’s bitte boarisch!“ verabschiedete.

 

 

 

 

 

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