Prost am Kreisel …

Pkw-Unfall eines Slowenen mit zwei Promille im Blut - Gegenüber lag schon das Auto eines Franzosen

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Gleich zwei Unfälle mit alkoholisierten Verkehrsteilnehmern genau gegenüber an nur einem Kreisverkehr – das beschäftigte die Polizei in der Nacht auf den heutigen Dienstag im angrenzenden Nachbar-Landkreis Ebersberg. Beim Kreisverkehr nahe Hohenlinden war kurz nach Mitternacht ein 48-Jähriger aus Slowenien mit seinem Audi in die Leitplanke gerast. Er gab sich zunächst als Beifahrer aus – Blutflecke auf dem Fahrersitz verrieten ihn aber. Ein Alkotest ergab über zwei Promille. Genau gegenüber lag schon ein Auto eines jungen Franzosen im Graben …

Die Kennzeichen waren abmontiert und der Pkw verschlossen. Den Beamten gelang es trotzdem, die Fahrgestellnummer zu ermitteln. Der Halter, ein in München wohnender 22-jähriger Franzose, konnte von der Polizei angetroffen werden. Er gab an, bereits gegen 22.30 Uhr in den Graben gefahren zu sein. Der Alkotest ergab ein Promille. Sein Führerschein wurde sicher gestellt und eine Blutentnahme durchgeführt.

Nachdem der Slowene verletzt in eine Münchner Klinik gebracht worden war, hatte er Besuch von der Polizei bekommen, die eine Blutentnahme veranlasste und den Führerschein sicher stellte.

Der Audi des Slowenen war bei dem Unfall stark beschädigt worden, die dortige Leitplanke war auf einer Länge von 30 Metern herausgerissen.

An der Unfallstelle waren mehrere Streifen, ein Hundeführer und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Ebenso die Feuerwehr Hohenlinden, die Straßenmeisterei Ebersberg und das Rettungspersonal des BRK.

 

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