Von der A-Klasse bis zur Bezirksliga

Bis zur Winterpause steht noch einiges auf dem Programm - Die heimischen Ligen im Überblick

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Die Hinrunde der Fußballsaison 2017/18 ist für die meisten Mannschaften des Altlandkreises erledigt. Die Herbstmeister stehen fest. Wie schlagen sich heimischen Mannschaften in den jeweiligen Ligen und was steht noch vor der Winterpause auf dem Programm? Diese Fragen beantwortet unser Überblick:

Bis gestern überraschte der goldene Oktober noch mit sommerlichen Temperaturen, doch schon morgen soll es zum Temperatursturz kommen und der Winter steht in den Startlöchern. Trotzdem müssen die heimischen Vereine noch einige Ligaspiele über die Bühne bringen, bevor es in die verdiente Winterpause geht. Unsere Zusammenfassung:

Bezirksliga Ost:

Der TSV 1880 Wasserburg führt nach einer unglaublichen Hinrunde mit zehn Punkte Vorsprung auf die Verfolger souverän die Tabelle an. Nachdem sich Trainer Leo Haas zu Beginn noch zu keinem Saisonziel äußern wollte, dürfte die Zielsetzung nun klar definiert sein. Wie schnell so ein Polster allerdings schmelzen kann, wissen die Wasserburger aus eigener Erfahrung, hatte man doch letztes Jahr einen ähnlichen Vorsprung noch verspielt. Abteilungsleiter Kevin Klammer wünscht sich aus den noch ausstehenden vier Partien, „dass man das Punkteplus bis zur Winterpause aufrecht erhalten kann.“ Auf dem Restprogramm stehen für die Löwen noch Spiele in Haidhausen (am Sonntag), gegen Ebersberg, in Waldkraiburg und daheim gegen Ampfing.

Die einzige Niederlage mussten die Wasserburger Löwen übrigens erst letzte Woche einstecken – ausgerechnet gegen die Mannschaft aus Reichertsheim/Ramsau.

Die Reichertsheimer auf der anderen Seite stecken mitten im Abstiegskampf. Mit dem gestrigen 1:0-Sieg beim Rückrunden-Auftakt in Ebersberg konnte sich die SGRR ein wenig Luft schaffen. Trotzdem steht die Elf um Kapitän Andy Hundschell mit 17 Punkten aus bisher 15 Spielen auf dem 12. Tabellenplatz – einem Relegationsplatz. Allerdings steht bei Reichertsheim noch ein Nachholspiel (Mittwoch, 25. Oktober, in Kirchheim) aus, bevor die Hinrunde auch für sie komplett ist.

Ende August kam es in Reichertsheim zu einem Trainerwechsel. Aufstiegstrainer Klaus Michel musste aus privaten Gründen passen, für ihn wurde der erfahrene Michael Ostermaier verpflichtet, der jetzt zusammen mit Co-Trainer Elvis Nurikic das Training leitet. Für das Trainergespann kommt es noch zu folgenden Pflichtspielen: Auswärts in Kirchheim (Nachholspiel), daheim gegen Waldkraiburg, auswärts im Ampfing und daheim gegen den SV Saaldorf.


(Quelle: Bayerischer Fußball Verband)

Kreisliga 1:

In der Kreisliga 1 spielen mit dem DJK-SV Edling, dem SV Amerang und dem FC Grünthal drei Mannschaften der Region. Alle drei Vereine finden sich allerdings in der unteren Tabellenhälfte wieder.

Nach fünf sieglosen Spielen in Folge musste Trainer Tom Kurzinger seine Sachen beim DJK-SV Edling packen. Für ihn übernahm wieder einmal Stefan Eck als „Interims-Trainer“. Dass die Edlinger gut kicken können, belegen zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen. Kapitän Freddy Schramme möchte den positiven Trend fortsetzen und weist darauf hin, dass man letztes Jahr auch erst zur Rückrunde so richtig in Fahrt gekommen sei. Für die Edlinger stehen noch drei Heimspiele gegen Großholzhausen, Seeon-Seebruck und Westerndorf, sowie das Derby in Amerang am 28. Oktober auf dem Spielplan. Auch im Kreis-Pokal sind die Ebrach-Kicker noch vertreten. Im nächsten Frühjahr trifft man im Finale auf den Sieger der Partie Kiefersfelden gegen Waldkraiburg.

Die Jungs vom FC Grünthal stehen mit 20 Punkten einen Platz vor den Edlingern im Mittelfeld der Tabelle. Am heutigen Samstag müssen sie gegen den Tabellennachbarn aus Bad Endorf antreten. FCG-Coach Hermann Reiter will an die erfolgreichen Spiele der letzten Wochen anknüpfen. Mit weiteren Spielen gegen Peterskirchen, Ostermünchen und dem SB DJK Rosenheim II haben die Grünthaler kein leichtes Restprogramm.

Schlechter schaut es beim SV Amerang aus. Die Ameranger mussten vor der Saison bittere Abgänge vermelden. Trainer Thomas Kasperetti folgten auch Torwart Thomas Süßmaier und Michael Pfeilstetter zum Liga-Konkurrenten Bad Endorf. Mit nur sieben Punkten aus 13 Spielen steht die Mannschaft von Trainer Walter Edbauer auf dem zwölften – und damit auf einem Relegations-Platz. Gestern Abend musste man eine bittere Niederlage gegen das Schlusslicht vom Sportbund Rosenheim II, die ihren ersten Dreier feiern konnten, einstecken. Mit den folgenden Spielen gegen Edling, Raubling, Großholzhausen und dem Nachholspiel in Riedering wird man versuchen, den Rückstand auf die rettenden Plätze zu verkürzen.

Zum aktuellen Spieltag geht’s hier.


(Quelle: Bayerischer Fußball Verband)

Kreisklasse 2:

Das Team der Stunde in der Kreisklasse 2 in der Gruppe Inn/Salzach ist auf jeden Fall der SV Ramerberg. Seit acht Spielen ist die Truppe um Kapitän Peter Maier ohne Punktverlust! Dass das trotzdem nicht für Tabellenplatz 1 reicht, liegt daran, dass man den Start in die Saison 2017/18 total verschlafen hat. Nach vier Spieltagen wies das Konto der Ramerberger immer noch null Punkte auf. Dann wurde der Schalter umgelegt. Mit Basti Möll (zehn Tore) hat das Team von Trainer Georg Schmeicher zudem einen der besten Stürmer der Liga in den eigenen Reihen.

Der SV Vogtareuth unter Leitung von Trainer Harry Mandel steht mit zwei Unentschieden mehr – und damit zwei Punkten mehr – auf dem zweiten Platz hinter dem TSV Emmering.

Der ASV Rott, der DJK SV Griesstätt und der TSV Babensham folgen den Ramerbergern dicht auf den Plätzen vier bis sechs.

Etwas abgeschlagen finden sich die Eiselfinger Kicker im Mittelfeld der Kreisklasse wieder. Die Truppe von Coach Thomas Kölbl wird am Samstag versuchen, mit einem Sieg gegen Kellerkind Söchtenau den Anschluss zu finden.

Auch für das Team aus Rechtmehring und die Reserve aus Grünthal wären Punkte im Abstiegskampf äußerst wertvoll, wobei für Grünthal der Gang zum Spitzenreiter nach Emmering sicher kein Spaziergang werden wird.

Hier der Spieltag im Überblick.


(Quelle: Bayerischer Fußball Verband)

Kreisklasse 4: (Kreis Donau/Isar)

Mit dem TSV St. Wolfgang spielt eine Mannschaft aus dem Altlandkreis in der Kreisklasse 4 des Kreises Donau/Isar. Allerdings müssen die Kicker aus St. Wolfgang ordentlich zulegen, wenn sie den Klassenerhalt schaffen wollen. Mit nur sechs Punkten aus elf Spielen halten sie die rote Laterne der Kreisklasse 4.

A-Klasse 3:

In der A-Klasse 3 spielen mit dem SV Albaching, TSV Eiselfing, SV Forsting-Pfaffing, FC Maithenbeth, TSV Schnaitsee, TSV Soyen und den Bezirksliga-Reserven vom TSV 1880 Wasserburg und der SG Reichertsheim/Ramsau gleich acht Mannschaften aus der Region.

Aktuell am stärksten sind dabei wohl die Spieler vom TSV Schnaitsee, die in den letzten sechs Spielen sechs Siege einfahren konnten. Ähnlich wie für Ramerberg in der Kreisklasse hat die Saison für die Schnaitseer aber wohl zu früh begonnen, so dass man momentan „nur“ auf dem dritten Tabellenplatz rangiert.

Auf Platz zwei steht die Mannschaft aus Maithenbeth. Die Truppe von der B12 spielte eine grundsolide Vorrunde und ist sogar punktgleich mit dem Tabellenführer vom SC Danubius Waldkraiburg. Grund dafür ist vor allem die gute Defensiv-Arbeit der Maithenbether. Mit nur neun Gegentreffer stellen sie zumindest statistisch die mit Abstand beste Abwehrreihe der Liga.

Der TSV Soyen, der zwischenzeitlich sogar kurz die Tabelle angeführt hat, findet sich nur noch auf dem fünften Platz, allerdings mit einem Spiel weniger.

Die Bezirksliga-Reserve aus Wasserburg liegt als Aufsteiger mit 17 Punkten aus zwölf Spielen im Tabellen-Mittelfeld.

Das Forstinger Team liegt derzeit punktgleich mit Reichertsheim II, die ihren Rückrunden-Auftakt gestern Abend gegen die Reserve aus Waldkraiburg mit 0:1 verloren, auf dem neunten Tabellenplatz.

Schlechter schaut’s für die Mannschaften aus Albaching und Eiselfing II aus, die in den kommenden Spielen dringend punkten müssen, um sich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden.

Infos zum aktuellen Spieltag gibt’s hier.


(Quelle: Bayerischer Fußball Verband)

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