Eine Null-Nummer im Spitzenspiel

A-Klasse: In einer fairen Partie kann Maitenbeth die Unterzahl von Danubius nicht nutzen

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Turbulenter Auftakt im Spitzenspiel der Fußball-A-Klasse in Maitenbeth. Vier Minuten nach Spielbeginn gegen den SC Danubius Waldkraiburg hätte es schon 1:0 für die Heimelf heißen können: Stefan Djermester nutzte einen kapitalen Fehler von Gästetorwart Dorel Boldea clever, konnte aber den Ball aus zu spitzem Winkel nicht im leeren Tor unterbringen und ein Abwehrspieler klärte dann im allerletzten Moment zur Ecke. Der von Bernd Kleber (Foto) getretene Eckball landete dann genau vor den Füßen von Sebastian Dichtler, der aber aus vier Metern knapp verzog …

Foto: Renate Drax

In der Folgezeit zeigten die Gäste, warum sie ganz vorne mitspielen. Technisch versiert, mit viel individueller Klasse und Übersicht kontrollierte Danubius die Partie weitgehend, ohne aber dabei zu nennenswerten Chancen zu kommen. Lediglich in der 16. Minuten wurde es einmal gefährlich für die Neumayer-Elf, als Ionut Ojica einen 14m-Schuss knapp am Tor vorbei setzte.

Die Maitenbether Offensive fand nach den Auftakt-Chancen bis zum Halbzeit-Pfiff eigentlich nicht mehr statt, auf die Abwehr aber konnte man sich wie gewohnt verlassen.

Nach der Pause machten die Gäste aus Waldkraiburg zunächst nochmal 15 Minuten Druck, aber weiterhin ohne klare Einschussmöglichkeiten. Dann drehte sich das Spiel.

Danubius Waldkraiburg schien mit den Kräften am Ende zu sein, Maitenbeth diktierte jetzt das Spielgeschehen eindeutig und kam auch zu klaren Torgelegenheiten.

Daniel Beranek verfehlte nach einer herrlichen Flanke von Michael Wilhelm mit einem Zwölf- Meter-Volleyschuss das Tor nur denkbar knapp (60.) und eine Kleber-Flanke landete auf der Querlatte (61.).

Als auch noch Danubius-Spieler Marius Bindiu nach einem taktischen Foul mit Gelb/Rot vom Platz musste, nahm der Maitenbether Druck immer mehr zu. Im Anschluss an eine Ecke von Bernd Kleber verpassten gleich zwei Maitenbether Angreifer aus kürzester Distanz den Ball und damit den zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer.

Die Gäste waren in der insgesamt fairen Partie in den letzten 30 Minuten nur mehr darauf bedacht, das 0:0 irgendwie zu halten, was Ihnen schließlich mit letztem Einsatz auch gelang.

lr

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