Obacht! Flitzerblitzer auf der B12

Montag, 20 Uhr, unsere Leser melden: Flitzerblitzer in Straßmaier bei Maitenbeth! Die kommunale Verkehrsüberwachung kontrolliert auf der Bundesstraße 12 die Geschwindigkeit. Geblitzt wird in beiden Richtungen.




Bürger schützen Bürger

Hilfspolizisten sind die Angehörigen der Sicherheitswacht nicht, ihnen stehen grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten zu, wie jedem anderen Bürger auch. Das reicht von der Festhaltung eines auf frischer Tat betroffenen Straftäters, bis hin zum Recht auf Notwehr und Nothilfe für andere Bürger.

Darüber hinaus können Angehörige der Sicherheitswacht Personen anhalten, sie befragen und ihre Personalien feststellen, sofern dies zur Gefahrenabwehr notwendig ist. Außerdem können sie bei Gefahr im Verzug einen Platzverweis erteilen.

Der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Robert Kopp, stellt klar: „Die Sicherheitswacht ist keine Bürgerwehr, also kein unkontrollierter Zusammenschluss von Bürgern, die glauben, selbst für Recht und Ordnung sorgen zu müssen. Die Wahrnehmung hoheitlicher Befugnisse ist und bleibt in unserem demokratischen Rechtsstaat Aufgabe der Polizei.“

Bereits im Dezember hat sich der Waldkraiburger Stadtrat in einstimmiger Beschlussfassung für die Errichtung einer Sicherheitswacht ausgesprochen. Eine verantwortungsvolle Entscheidung, wie Polizeipräsident Robert Kopp und EPHK Georg Deibl, Leiter der Polizeiinspektion Waldkraiburg, betonen. „Wir als Polizei sind auf ein Klima des Vertrauens und eine Kultur des Hinsehens in unserer Stadt angewiesen. Die Sicherheitswacht hat eine wichtige Vorbildfunktion für die Bevölkerung, bei Straftaten hinzusehen, die Polizei zu verständigen und sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen“, so EPHK Deibl.

Waldkraiburgs Erster Bürgermeister Robert Pötzsch betont, dass die Errichtung einer Sicherheitswacht, ungeachtet der Tatsache, dass die Stadt Waldkraiburg bisher schon als sehr sicher gilt, nur von Vorteil sein könne. „Gerne haben wir mit unserem Stadtratsbeschluss vom 13. Dezember 2016 dem Vorschlag der Polizei zugestimmt und hoffen nun auf zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber aus unserer Stadt und dem Umland. Ich sehe den Mehrwert besonders im präventiven Bereich“, so Bürgermeister Robert Pötzsch.

Die Bewerbungsphase für Interessenten der Sicherheitswacht in Waldkraiburg läuft seit 3. Februar. Der Dienststelle liegen bereits Bewerbungen vor, weitere Interessenten werden gesucht. Detaillierte Informationen hierzu gibt es direkt bei der Polizeiinspektion Waldkraiburg unter Tel. 08638/9447-0. Auch den zukünftigen Einsatz der Sicherheitswacht wird die Polizeiinspektion eigenverantwortlich regeln. Dienstplangestaltung, Einsatzzeiten und Einsatzörtlichkeiten legt die Dienststelle in enger Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen fest.

Schon etwa 40 Freiwillige unterstützen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Beamtinnen und Beamte verschiedener Polizeiinspektionen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement. Bayernweit sind bereits in knapp 130 Gemeinden Ehrenamtliche im Auftrag der Sicherheit aktiv.

Mehr Augen und Ohren im öffentlichen Raum bedeuten auch mehr Sicherheit auf unseren Straßen und Plätzen. Ich würde mich freuen, wenn sich viele couragierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region, getreu unserem Motto „Sicherheit im Herzen – Zukunft im Blick“, für die Sicherheitswacht Waldkraiburg melden würden.“, so Polizeipräsident Robert Kopp.

Informationen zur Sicherheitswacht in Bayern:

Die Sicherheitswacht in Bayern wurde ursprünglich als Modellprojekt in drei Städten, Degendorf, Ingolstadt und Nürnberg, eingeführt und nach dreijähriger Pilotphase 1997 dauerhaft eingerichtet und ausgebaut. Immer mehr Kommunen entschließen sich, eine Sicherheitswacht zu beantragen. Inzwischen gibt es sie mit etwas mehr als 760 Mitgliedern in mehr als hundert Städten und Gemeinden in Bayern. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sind derzeit Bürgerinnen und Bürger in Rosenheim (13), Burghausen mit Burgkirchen (13), Freilassing (7) und Schongau (7) in der Sicherheitswacht aktiv. In Laufen und in Traunstein laufen derzeit Bewerbungs- und Auswahlverfahren für Sicherheitswachten.

Umfangreiche Informationen zur Bayerischen Sicherheitswacht, von den Aufgaben bis hin zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung, können auf der Internetseite der Bayerischen Polizei unter folgenden Link abgerufen werden:

https://www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht/

Foto: Polizei




„Manni“ Schwabl kommt zum SVO

Die Abteilung Fußball im DJK-Sportverein Oberndorf lädt alle Abteilungsmitglieder ein zur Abteilungsversammlung am Freitag, 10. März, um 20 Uhr im Gasthaus Oberndorf ein. Neben den Berichte über das letzte und die Planungen für das kommende Jahr wird auch die Vorstellung der Planungen für die Sportheimerweiterung auf der Tagesordnung stehen. Am 17. März kommt der Vorsitzende der SpVgg Unterhaching, Ex-Profi „Manni“ Schwabl, nach Oberndorf.

Am Freitag, 17. März, 19.30 Uhr, wird im Oberndorfer Sportheim die Fußball-Spartenleiterversammlung des DJK-Diözesanverbands München und Freising stattfinden. Dabei wird die Kooperation des DJK-Sportvereins Oberndorf mit der SpVgg Unterhaching vorgestellt. Erwartet werden aus Unterhaching der Leiter des Nachwuchszentrums Florian Rensch und der Vereinspräsident Manfred Schwabl. Das Interview mit dem ehemaligen Profi wird sicher eine unterhaltsame Angelegenheit.

Auch der neue Bildungsreferent des DJK-Sportverband München und Freising, Herbert Obele, wird sich den Fußballern vorstellen.

Danach stehen die DV-Meisterschaften im Winter und im Sommer auf der Tagesordnung, bevor es noch eine kurzen Ausblick auf eine Funino-Fortbildung geben wird.




Nur noch ein kleines Nickerchen!

Große Freude im kleinen Oberübermoos bei Pfaffing: Valentin Bautista Pielmeier ist da! Der junge Mann kam am vergangenen Freitag mit 3930 Gramm und 56 Zentimetern im RoMed-Klinikum Wasserburg zur Welt. Die Mama Daiana Diaz, eine gebürtige Argentinierin, und Papa Philipp Pielmeier freuen sich sehr mit Brüderchen Thomas über den lieben Familienzuwachs …

Die weiteren neuen Erdenbürger:

Thea Wandinger, geboren am 19. Februar mit 3.055 g und 49 cm – Eltern: Bernadette und Thomas Wandinger mit Leni aus Kirchdorf.

Francesco Eposito, geboren am 26. Februar mit 2.360 g und 49 cm – Eltern: Emmanuela Esposito und Vladimir Pantelei aus Wasserburg.

Miriam Widl-Abu Tahoun, geboren am 23. Februar mit 3.525 g und 54 cm – Eltern: Reem Widl-Abu-Tahoun und Michael Widl aus Wasserburg.

Johanna Maria Hanke, geboren am 26. Februar mit 3.270 g und 47 cm – Eltern: Monika und Robert Hanke mit Carolin aus Rechtmehring.

Leon Mayerhofer, geboren am 24. Februar mit 3.645 g und 52 cm – groß ist die Freude bei der Mama Julia Mayerhofer mit Aaliyah aus Eiselfing.

Foto Valentina ganz oben:

LaLeLu Foto
08071/5264189 · 0178/1492233

Alle anderen Fotos

Elisabeth Lohmair Fotografie

Telefon: 0 80 76/3 23 41 29 oder 01 62/9 62 81 54




Wieder Polizei-Betrüger am Telefon

Während der Tatort im TV lief, rief der Betrüger an: Erneut meldet die Polizei gleich sieben Fälle vom gestrigen Sonntagabend – in der Zeit von 20.30 bis 21:30 Uhr – bei denen sich Betrüger am Telefon als Polizeibeamte ausgegeben. Diesmal war der Raum Waldkraiburg stark betroffen, heißt es. Die Masche sei stets dieselbe: Es wurde mit der nicht existierenden Nummer „08638-110“ bei Damen angerufen und angegeben, dass rumänische Einbrecher auf der Polizeidienststelle sitzen würden, die eine Liste mitführen, auf der die Adresse der Frauen stehe. Scheinbar wären sie also baldiges Opfer eines Einbruchs.

Mit dieser Angst spielen die Betrüger. Denn der nächste Schritt wäre die Forderung nach der Übergabe einer erheblichen Geldsumme gewesen.

In den sieben angezeigten Fällen von gestern Abend passierte glücklicherweise nichts Schlimmeres, denn die Frauen gingen nicht auf die Aussagen der Betrüger ein, sondern beendeten das Gespräch und kontaktierten die „echte“ Polizei!

Diese warnt noch einmal eindringlich davor, sich nicht auf die Masche der Betrüger einzulassen. Bitte informieren Sie auch vor allem ältere Mitbürger über die skrupellose Vorgehensweise der Anrufer.