Rentnerin gemein betrogen

Die Polizei warnt die Region dringend vor Betrügern an der Haustüre: Eine 86-jährige Rentnerin im benachbarten Ebersberg ist am heutigen Dienstag gegen 10.30 Uhr auf zwei Männer hereingefallen,  die sich – bayerisch sprechend – als Handwerker ausgegeben hatten, meldet die Polizei am Nachmittag. Die Männer sagten, sie würden nach dem Sturm vom vergangenen Freitag Reparaturarbeiten an den Dächern in der Straße durchführen …

Kurzerhand erklärten sich die Männer bereit, auch das Dach der Rentnerin zu begutachten und stellten fest, dass auch hier Schäden vorhanden wären, welche einer dringenden Reparatur bedürften.

Um Materialien zur Beseitigung der Schäden kaufen zu können, übergab die gutgläubige 86-jährige Frau eine Anzahlung in Höhe von 1.000 Euro an die Männer, die sich anschließend in unbekannte Richtung entfernten. Da die Männer nach zwei Stunden noch nicht zurück waren, verständigte die Rentnerin die Polizei.

Eine Beschreibung der Täter:

Die Männer sprachen bayerischen Dialekt, hatten eine normale Statur, waren zwischen 40 und 50 Jahre alt. Einer trug einen braunen Pullover und eine Jeans.

Hinweise auf die Täter erbittet die Polizeiinspektion Ebersberg dringend unter 08092/8268-0.




Unfall fordert eine Schwerverletzte

 

Eine Schwerverletzte und eine Verletzte forderte der Unfall am heutigen Nachmittag auf der „Kesselseestraße“ nahe der Abzweigung zum Stoa – wir berichteten. Zwei Kinder, ein siebenjähriger Bub und ein vierjähriges Mädchen blieben zum Glück unverletzt. Die Polizei Wasserburg bedankt sich am heutigen Abend an dieser Stelle bei allen Einsatzkräften und bei den Verkehrsteilnehmern, die als Ersthelfer agierten und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich die Verletzten versorgten. Zum Unfallhergang …

Eine 37-Jährige aus dem Altlandkreis befuhr mit ihrem Skoda Octavia die Verbindungsstraße aus Richtung Untersteppach kommend in Richtung „Kesselseestraße“. Im Auto der Mutter saßen ihre beiden kleinen Kinder

Zur gleichen Zeit befuhr eine 73-Jährige, ebenfalls aus dem Altlandkreis, mit ihrem VW Golf die „Kesselseestraße“ in Richtung Edling.

An der Einmündung zur „Kesselseestraße“ bog die Skoda-Fahrerin mit dem Auto nach links in Richtung Albaching auf die „Kesselseestraße“ ein. Dabei übersah sie – laut Polizei – den Golf. Die beiden Pkw prallten frontal zusammen. Der Skoda kam dabei auf der Fahrbahn der „Kesselseestraße“ zum Stehen – der VW Golf wurde in die nebenan liegende Wiese geschleudert, die Fahrerin wurde schwer verletzt.

Die Skoda-Fahrerin erlitt bei dem Aufprall leichtere Verletzungen. Ihre beiden Kinder blieben glücklicherweise unverletzt und kamen mit dem Schrecken, so die Polizei am Abend.

Beide Pkw mussten abgeschleppt werden.

Vor Ort waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt, die Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Außerdem waren die Freiwilligen Feuerwehren Edling, Albaching und Steppach mit 35 Mann vor Ort. Sie sicherten, räumten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr um. Die Kesselseestraße war an der Unfallstelle für zwei Stunden komplett gesperrt.

 

 

 

 




Mopedfahrer stürzt über Verkehrsinsel

Am Freitagabend fuhr gegen 20.30 Uhr ein 22-jähriger Mopedfahrer auf der B15 bei Haag Richtung Kreisverkehr. Als er in den Kreisverkehr einfuhr, bremste er zu spät und stürzte über die Verkehrsinsel. Er zog sich dabei leichte Verletzungen zu, die im Krankenhaus Wasserburg behandelt wurden. Die Feuerwehr Haag war mit drei Fahrzeugen und 20 Mann an der Unfallstelle. Fotos: Georg Barth

An dem Motorrad entstand Sachschaden von zirka 2000 Euro.

 




Schon wieder Einbrecher unterwegs

In der Zeit von Samstag auf Sonntag suchten unbekannte Täter die SB-Waschanlage in Haag auf und richteten einen Sachschaden von zirka  8000 Euro an. An Geld gelangten die Täter allerdings nicht. Sie hebelten zwar die Bedienkästen von zwei Münz-Staubsaugern und zwei Münz-Hochdruckreinigern auf, um an die Geldkassetten zu gelangen, allerdings waren diese leer.

Hinweise dazu nimmt die Polizeistation Haag entgegen.

 

 




Auffahrunfall wegen Linksabbieger

Am Freitag blieb eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus Passau mit ihrem Auto auf der B 12 auf Höhe der Überführung Ramsau stehen, um nach links abzubiegen. Dort ist das Linksabbiegen allerdings verboten. Einige hinter der Passauerin befindliche Pkw fuhren an dem wegen des Gegenverkehrs bereits stehenden Auto der Passauerin rechts über die Grünfläche vorbei. Als ein 71-jähriger Österreicher mit seinem Pkw hinter der Passauerin zum Stehen kam, ….

… krachte ein bulgarischer Sattelzug auf die beiden stehenden Pkw. Verletzt wurde bei dem Auffahrunfall niemand. Gesamtschaden: Zirka 13.000 Euro.




Haag: Der Tag nach dem großen Sturm

Der Sturm, der gestern Nacht über Haag hinwegfegte, hat ein Bild der Verwüstung hinterlassen (wir berichteten). In nur wenigen Minuten wurde auf dem Herbstfest-Gelände das neugebaute Zeilinger-Festzelt völlig zerstört, ebenso das zum Teil aufgebaute Festzelt „Zum Suranger“. Bauers Cafe und der Weinstadl sowie das komplett errichtete Unertl-Furch-Festzelt blieben weitgehend von Schäden verschont. Heute Morgen tagte ein Krisenstab. Klar ist: Das Haager Herbstfest findet wie geplant statt. Fotos: Georg Barth

Das Zeilinger-Festzelt war noch nicht komplett aufgerichtet. Trotz der bereits verankerten Zeltsteher hatten die Sturmböen genug Kraft, um das Zelt dem Erdboden gleich zu machen. Teile der Planen und Alusteher landeten hierbei auf dem Festgelände.

Beim Festzelt „Zum Suranger“ waren nur das Alugerüst mit den Dachplanen errichtet, was den Sturmböen eine breite Angriffsfläche bot. Das Unertl-Festzelt war bereits komplett errichtet und trotzte deshalb ohne größere Schäden dem Sturm.

Weiterer Schaden außerhalb des Geländes durch herumfliegende Teile konnte durch den bereits errichteten Bauzaun zur Schäfflerstraße hin vermieden werden.

Bereits um 8 Uhr fand eine Krisensitzung mit allen beteiligten Festwirten am Festgelände statt. Dabei wurde beschlossen, dass alles unternommen wird, um die beiden beschädigten Zelte bis zum Festbeginn neu zu errichten.

Die Verbundenheit mit dem Haager Herbstfest zeigte sich schon am Morgen nach dem Sturm, als viele regionale Lieferanten, die Zeltbaufirmen, die Feuerwehr Haag und die Mitarbeiter der Festwirte ihre Unterstützung anboten oder bereits die ersten Aufräumarbeiten verrichten.

Der Veranstalter und die Festwirte bedanken sich schon jetzt bei allen Helfern für die spontane Hilfe.

„Der finanzielle Schaden ist zurzeit noch nicht überschaubar. Für uns und die Festwirte wäre es deshalb die größte Freude, wenn zahlreiche Besucher sich solidarisch zeigten und das Haager Herbstfest vom 8. bis 17. September besuchen würden“, sagte Organisator Bernd Furch.

 




Haager Herbstfest: Ein einziges Trümmerfeld!

Es war gegen 21.30 Uhr, als das Gewitter über Südostbayern besonders stark die Marktgemeinde Haag traf. Extreme Sturmböen fegte auch über den Platz, auf dem gerade das Haager Herbstfest vorbereitet wird. Drei Zelte wurden in Mitleidenschaft gezogen – das Zeilinger Zelt praktisch komplett zertrümmert! „Wir sind am Boden zerstört“, sagte gegen Mitternacht Festorganisator Bernd Furch. „Der Schaden geht in die Hunderttausende. Morgen um 8 Uhr ist Krisensitzung. Dann entscheiden wir, wie es weitergeht. Irgendwie schaffen wir das schon.“

Die Feuerwehren in Stadt und Altlandkreis Wasserburg haben derweil alle Hände voll zu tun. Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller halten die Floriansjünger auch nach Mitternacht auf Trab. In Rott und Ramerberg sowie in Teilen der Gemeinde Soyen fiel stundenlang der Strom aus. Die Kesselsee-Strecke zwischen Albaching und Edling ist auch um 0.45 Uhr noch komplett gesperrt.

 

Fotos: Georg Barth

 

 

 

 




Plastik auf dem Feld verbrannt

Im Rahmen einer Streifenfahrt der Polizei Haag wurde gestern eine Rauchentwicklung in der Nähe eines landwirtschaftlichen Anwesens im Gemeindebereich Maitenbeth festgestellt. Die Beamten machten auf einem abgeernteten Getreidefeld ein Feuer aus, in dem Unrat, unter anderem Blumenschalen aus Plastik, Behälter mit Plastikspielzeug und alte Schnüre aus Kunststoff, verbrannt wurden. Dem 80-jährigen Landwirt wurde erklärt, dass diese Abfälle nicht verbrannt werden dürfen, sondern einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden müssen.

Er wurde aufgefordert, das Feuer sofort zu löschen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen, ansonsten muss mit einer Anzeige nach dem Bayerischen Abfallwirtschaftsgesetz gerechnet werden.




Schlafkabine aus Lkw ausgebaut

Offenbar mehrere Täter dürften letzte Woche in der Zeit vom Dienstag bis einschließlich letzten Montag mit einem Transporter an das umzäunte Firmengelände der Burgrainer Transporte in Thal bei Maitenbeth herangefahren sein. Dort lösten sie ein Gitterzaunelement heraus und gelangten dann auf das Firmengelände. Sie machten sich an verschiedenen Lkw zu schaffen.

Aus einer nicht versperrten Sattelzugmaschine der Marke Volvo bauten sie dann die zwei Ledersitze aus und entwendete sie dann zusammen mit dem Vorhang der Schlafkabine.

Von einem Lkw Daimler-Chrysler Typ Actros schraubten sie vom Dach des Führerhauses die verchromten Leuchtenträger mitsamt den darauf befindlichen vier Scheinwerfern und einem gelben Blinklicht ab und entwendeten ihn ebenfalls.

Der durch die Tat verursachte Sach- und Beuteschaden wird auf zirka 9000 Euro geschätzt.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder sonst sachdienliche Hinweisen geben kann, wird um Meldung bei der Haager Polizeidienststelle ersucht.

 




Mit Motorrad schwer gestürzt

Eine schwere Hüftverletzung hat sich am gestrigen Dienstag vormittags ein 56-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Erding zugezogen, der auf der Kreisstraße MÜ 43 bei Flecklhäusl in südlicher Richtung unterwegs war. An der Einmündung in die Kreisstraße MÜ 46 bremste er vermutlich zu stark ab. In der Folge stürzte er auf die Fahrbahn und zog sich dabei einen Hüftbruch zu.

Er wurde mit dem BRK ins Krankenhaus Wasserburg eingeliefert, in dem er stationär verbleiben musste.

An seinem Kraftrad Ducati entstand Sachschaden in Höhe von zirka 1500 Euro.