Ein Nachholspiel ohne Ausbeute

Zahlreich waren die Fans mitgereist, aber – so schade – es hat nicht sollen sein: Eine bittere 1:2-Niederlage musste die SG Reichertsheim-Ramsau am gestrigen Abend im Bezirksliga-Kellerduell beim VfL Waldkraiburg einstecken. Dabei war man noch beflügelt vom Erfolg in Dorfen an den Start gegangen und Korbi Klein (Foto unten vorne Mitte) war es sogar gelungen, die SG RR in Führung zu schießen: Sein abgefälschter Schuss hatte sich in der 21. Minute aus 24 Metern über den Waldkraiburger Keeper zum 1:0 ins Tor gesenkt.

Die SG Reichertsheim-Ramsau war in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und kam immer wieder gefährlich vor das Tor des VfL Waldkraiburg. Ein Kopfball von Sebastian Pichlmeier ging neben den Kasten (5) und nach einem Steilpass auf Max Wieser war der VfL-Keeper Tobias Neumann, der den gesperrten Domen Bozjak vertrat, schneller am Ball (12). Fast die logische Folge daraus der Führungstreffer für die SG RR …

Nur eine Minute später dann aber der doch überraschende Ausgleich für den VfL Waldkraiburg, als Henry Oguti nach einem Alleingang vor Keeper Matthias Löw auftauchte und aus zwölf Metern flach das 1:1 erzielte (20) – unser Foto unten.

Danach wurde das Spiel etwas ruhiger. Der VfL Waldkraiburg im Spielaufbau mit die vielen Fehlern, die SG RR versuchte mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, doch Torchancen blieben lange Zeit auf beiden Seiten Mangelware. Einzig ein Kopfball von VfL-Stürmer Oguti war zu verzeichnen, der aber neben dem Tor landete (42).

In der zweiten Hälfte trat die Heimmannschaft engagierter auf, zeigte etwas mehr Zug zum Tor. So zielte Razvan Rivis nach einem Steilpass aus 16 Meter knapp über das Tor (47). Der VfL versuchte mit weiten Bällen zum Erfolg zu kommen, konnte sich aber auch lange Zeit nicht so richtig durchsetzen.

Aber nach einem Reichertsheim-Ramsauer Ballverlust im Mittelfeld fackelte Waldkraiburg nicht lange, spielte schnell nach vorne und Rizvan Rivis brachte mit einem Flachschuss aus 14 Metern den VfL Waldkraiburg mit 2:1 in Front (62).

Der Führungstreffer gab den Industriestädtern merklich Selbstvertrauen. Fortan kombinierten sie sicherer und kamen doch zu einigen Möglichkeiten. Die SG Reichertsheim-Ramsau musste nun kommen, doch nach vorne fehlte an diesem Tag die nötige Durchschlagskraft, um die nun sichere VfL-Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Zwei weite Freistöße in den Strafraum waren in den Schlussminuten noch die einzige Ausbeute, sie waren aber auch nicht vom Erfolg gekrönt, so konnte der VfL Waldkraiburg schließlich drei Punkte einfahren.

Am Samstag nun muss man bei den starken Forstinningern antreten, der Heimat von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger – aktuell ist Forstinning der Tabellendritte.

ws

So haben sie gestern gespielt (rechts Reichertsheim):

Tobias Neumann 1 1 Matthias Loew
Markus Swoboda 2 2 Matthias Neumaier
Raimund Stuiber 4 3 Alex Baumgartner
Benjamin Hadzic 5 4 Christian Bauer
Henry Oguti 8 5 Thomas Schaberl
Birol Karatepe 10 6 Korbinian Klein
Oliver Weichhart 14 7 Stefan Sperr
Razvan Rivis 17 8 Peter Huber
Marko Komes 18 9 Max Wieser
Leon Gillhuber 19 10 Sebastian Pichlmeier
Atakan Akdemir 20 11 Andreas Hundschell
Ersatzbank
Bekir Karatepe 22 23 Jonas Hundschell
Patrick Keri 7 12 Josef Haslberger
Franz Kamhuber 9 13 Andreas Wieser
Sebastian Jusic 11 14 Felix Maier
Suekru Ferhat Kocak 12 15 Georg Empl
Markus Weichhart 13
Berat Uzun 16
Trainer
Steiger, Thomas Elvis Nurikic

 




Fußball und noch viel mehr

81 Kinder kamen heuer in den Genuss eines Fußball-Camps, bei dem Fußballjugendleiter Gerhard Hartinger für viel mehr als nur Fußball gesorgt hatte. Sieben lizenzierte Trainer betreuten die fußballbegeisterten Kinder drei Tage lang, vermittelten ihnen viel Technik und Taktik, entfachten aber vor allem aber viel Begeisterung für und mit dem Umgang mit dem Fußball und anderen Bällen jeder Art. Darüber hinaus gab es drei Tage Vollverpflegung und Getränke – und ein Multifunktionsshirt und ein Trainingsball kamen noch mit dazu.

Auf sechs fußballspezifischen Stationen wurden Torschusstechniken, Angriffszüge, Ausspielvarianten, Pass- und Zuspielformen, An- und Mitnahme und kleine Spiele und Spielformen vermittelt, nachfolgend einige Beispiele.

 

Trainer Andreas Bauer, ein Pädagoge begeistert mit Spielformen.

 

Trainer Georg Schmelcher, Dribblings und Zweikampfvarianten vom erfahrenen Trainer.

 

Trainer Matthias Pongratz, ein erfahrener Pädagoge auf Augenhöhe mit den Kleinsten.

 

Trainer Markus Grill, Ballan- und –mitnahme mit einem Bezirksligaspieler.

 

 

Neben diese fußballspezifischen Stationen begeisterten sich die Kindern besonders für den sportartübergreifenden Ballparcours.

Dazu Fußballjugendleiter Gerhard Hartinger: „Wir wollen unseren Fußballkindern bewusst auch andere Sportarten und Bewegungsformen bieten. Gerade im besten Lernalter sind eine vielseitige Trainingsgestaltung und eine ansprechende Lernlandschaft wichtig, um die ganzheitliche Ausbildung und Entwicklung zu fördern. Der Ballparcours umfasst: Volleyball, Fußballtennis, Dart, Elfmeter- und Zielschießen, Baseball, Handball, Hockey, Tischtennis und Tennis, das können wir alles auf unserem Sportgelände anbieten.“

Fürs kalorienreiche Mittagessen sorgte der Wirt vom Gasthaus Oberndorf mit Pizza, Nudeln, Pommes und Würsteln. Ein besonderer Dank gilt dem Obst- und Gartenbauverein Oberndorf, der die hoffnungsvollen Jungtalente mit Obst und Gemüse reichlich versorgt hat, so dass auch noch eine gesunde Ernährung gesichert war.

Für dieses Angebot nimmt mancher auch mal eine etwas weitere Anreise in Kauf: ein Teilnehmer kam aus Luxemburg, ein Trainer aus Berlin – für das FußballCamp beim DJK-Sportverein Oberndorf ist offensichtlich kein Weg zu weit. JG

 




Schnaitsee wartet noch …

Sein Tor reichte nicht zum Sieg: Bernd Waldmann (unser Foto) hatte Schnaitsee nach 20 Minuten zuversichtlich in Führung gebracht. Aber Schnaitsee wartet in der Fußball-A-Klasse weiter auf den ersten Dreier. Der FC Maitenbeth gastierte gestern unterm Fernsehturm. Nachdem man in Eiselfing äußerst unglücklich unentschieden gespielt hatte, sollte nun endlich ein Erfolg her, war sich Fußball-Schnaitsee einig.

Doch erneut zeigte man sich in den ersten 20 Minuten äußerst anfällig. So versiebte Maitenbeth reihenweise gute Gelegenheiten. Tobias Schiebl drosch das Leder völlig freistehend über das Tor, Michael Schambeck scheiterte zweimal an Heimtorwart Herbst.

Dann steuerte ein Gästestürmer völlig frei auf den Heimtorwart zu, doch Dominik Herbst hielt seine Mannschaft im Spiel.

Auch weitere Chancen wurden fahrlässig vergeben und so ging Schnaitsee nach 20 Minuten entgegen dem Spielverlauf mit der ersten Chance in Führung: Andreas Hamberger wurde schön bedient, seine scharfe Flanke wurde zu Bernhard Waldmann abgefälscht, der das Leder zur 1:0 Führung über die Linie drückte.

Nach weiteren fünf Minuten hätte die Huber-Crew den Spielverlauf komplett drehen können, doch Lukas Lamprecht zielte zu hoch. Dann pfiff Robert Mußner zur Pause.

Die zweite Hälfte zeigte sich weitaus offener als die Erste, wobei Schnaitsee nun endlich griffiger agierte. Die Gäste konnten sich kaum klare Torchancen erspielen, da die Heimelf geschickt verteidigte.

Lukas Lamprecht hätte zweimal sogar auf 2:0 erhöhen können, er wurde jedoch im letzten Moment jeweils entscheidend behindert. Auch Max Bachleitner zeigte sich vor dem Tor zu unentschlossen.

Nun waren jedoch die Gäste wieder am Zug und hatten großes Pech im Abschluss. Ein Freistoß an der Strafraumgrenze tropfte von der Latte Richtung Tor, der eigentlich geschlagene Torwart Herbst konnte aber in höchster Not unfreiwillig zur Ecke klären.

Dann folgte die strittigste Szene des Spiels: Ein Maitenbether ließ sich im TSV-Strafraum ohne Fremdeinwirkung fallen, Schiedsrichter Mußner entschied zum Leidwesen der Gastgeber auf Strafstoß. Bernd Kleber verwandelte sicher (79. Minute) zum Ausgleich.

Eben dieser Kleber rückte im Anschluss erneut in den Fokus. Nachdem Torwart Herbst den Ball bereits sicher abgefangen hatte, trat Kleber völlig unnötig nach. Schiedsrichter Mußner hatte sich jedoch bereits abgewendet und so entging ihm diese Tätlichkeit.

Im Anschluss passierte nicht mehr viel und man trennte sich 1:1.

dh

Foto: lp

So haben sie gestern gespielt (links Schnaitsee – rechts Maitenbeth):

Dominik Herbst 1 1 Thomas Loiberstetter
Tobias Gmeindl 2 2 Thomas Wilhelm
Severin Schluck 3 3 Jakob Gilnhammer
Elias Altenweger 4 7 Andreas Wilhelm
Dominik Schederecker 5 8 Tobias Schiebl
Eric Loeffelmann 6 9 Michael Schambeck
Bernhard Waldmann 7 10 Vincent Reinthaler
Andreas Hamberger 8 11 Michael Wilhelm
Lukas Berndl 9 12 Christian Sigl
Lukas Lamprecht 10 13 Johannes Dichtler
Mario Riganti 11 15 Christian Willuweit
Ersatzbank
Maximilian Bachleitner 12 4 Bernd Kleber
Panzo Vita 13 5 Michael Vorderwestner
Fabian Schederecker 14 6 Sebastian Dichtler
Patrick Konhaeuser 15 14 Stefan Djermester
Trainer
Huber, Johannes Neumayer, Roland



Da ist er: Sieg Nummer eins

Er hat allen Grund zur Freude für seine SG Reichertsheim/Ramsau: Bravo, Korbi Klein, bester Mann auf dem Platz und Schütze des Siegtreffers! Mit viel Leidenschaft hat die SG RR es geschafft – wie bereits kurz berichtet – der erste Sieg in der Bezirksliga ist unter Dach und Fach! Ausgerechnet beim Derby-Gegner Dorfen gelang er: Reichertsheim gewinnt vor 500 Zuschauern – zahlreich aus dem eigenen Lager angereist – mit einer starken, kämpferischen Leistung verdient mit 2:1. Unser Bericht, unsere Bilder …

Die SG RR wollte über den Kampf zum Spiel finden, ging dementsprechend beherzt in die Zweikämpfe, doch bereits der erste gefährliche Standard brachte die Dorfener Führung. Einen weiten Freistoß von Markus Mittermaier aus dem Mittelfeld köpfte Maximilian Lechner zum 1:0 für die Gastgeber in die Maschen (9).

Der TSV nun mit mehr Ballbesitz, doch aus dem Spiel heraus konnten sie keine Chancen kreieren. Ein weiterer Standard hätte ihnen aber fast den nächsten Treffer beschert, als Markus Wetzel in der 23. Minute nach einem weiten Freistoß den Ball knapp neben das SG-Tor köpfte (23).

In der Folgezeit übernahmen aber die Gäste aus Reichertsheim-Ramsau mehr und mehr das Spielgeschehen, spielten mutiger nach vorne und näherten sich mit Weitschüssen dem Dorfener Tor an.

In der 50. Minuten dann der verdiente Ausgleich für die SG RR, als Maxi Wieser im Strafraum Andy Hundschell bediente, der alleine vor dem Tor aus zwölf Metern das 1:1 erzielte (50). Unser Foto unten zeigt den Kapitän in der Mitte jubelnd abdrehen …

Die Gäste nun endgültig im Aufwind und nur sieben Minuten später mit der 2:1-Führung. Einen weiten Freistoß von Christian Bauer legte Sebastian Pichlmeier quer auf Korbinian Klein, der aus kurzer Distanz den Ball über die Linie bugsierte (57.) – unser Foto unten!

Die Dorfener Antwort war ein Flachschuss von Gerhard Thalmaier aus 14 Meter, der das Gehäuse knapp verfehlte (60), ansonsten stand die SG-Defensive recht sicher und Andy Wieser hätte in der 70. Minute alles klar machen können, doch alleine vor TSV-Keeper Wolf traf er den Ball nicht richtig.

Die SG RR spielte einige Kontermöglichkeiten nicht wirklich zu Ende, so blieb der TSV weiter im Spiel und TSV-Stürmer Michael Friemer hatte den Ausgleich auf dem Fuß, er verfehlte aus zwölf Metern nur knapp das Kreuzeck (80).

Die letzte Möglichkeit hatte aber die SG RR, als Sebastian Pichlmeier nach einem Pressschlag von Keeper Wolf und Andy Hundschell aus 25 Meter den Ball knapp neben das verwaiste Tor setzte (87).

„Es war ein leidenschaftlicher Sieg, die Mannschaft hat es sich erarbeitet. Wir wollen den Schwung mitnehmen und im Nachholspiel am Dienstag in Waldkraiburg auch etwas reißen“, so Trainer Elvis Nurikic nach dem Derbysieg.

Um 18.30 Uhr beginnt am morgigen Dienstagabend das nächste Bezirksliga-Derby gegen den VfL Waldkraiburg im Jahnstadion.

ws




Zwei Bullen werden Löwen

Der EHC Waldkraiburg kann zwei weitere neue Spieler im Kader der Löwen begrüßen. Aus Österreich kommen vom EC Red Bull Salzburg der 18-Jährige Verteidiger Christian Ettwein sowie der 19 Jahre alte Angreifer Michail Guft-Sokolov. Beide besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft und wollen ihre Chance beim bayerischen Playoff-Meister in der Oberliga nutzen.

Es ist und bleibt ziemlich spannend, das Projekt „EHC Waldkraiburg 2017/2018“. Die Vorstandschaft arbeitet seit Wochen ja akribisch mit Neu-Coach Sergej Hatkevitch am Kader für den kommenden Winter und hat dabei einige schwere Aufgaben zu bewältigen: Zum einen den personellen Umbruch stemmen, der mit einer Verjüngung des Kaders immer einhergeht. Zum anderen Spieler zu finden, die sportlich passen und die zuletzt auch nicht den Budget-Rahmen sprengen. Geduldig wird gearbeitet, bisher läuft es ganz gut und wenn die Mannschaft ihr Potenzial aufs Eis bringt, könnten die Fans viel Freude in der Raiffeisen Arena haben.

Die zwei nächsten Puzzleteile sind nun aus Salzburg nach Waldkraiburg gekommen. Verteidiger Christian Ettwein, der in München geboren wurde und beim ERSC Ottobrunn das Eishockeyspielen begann, ist das Erste. Mit 1,89 Metern Größe und einem Gewicht von 84 Kilogramm kommt er schon mal mit Gardemaßen in die Industriestadt und in den letzten vier Jahren, in denen er beim EC Red Bull Salzburg aktiv war, entwickelte er sich prächtig. In der vergangenen Saison spielte er für Salzburg in der EBYSL – der „Erste Bank Young Stars League“. Dies ist die höchste Nachwuchsliga im österreichischen Eishockey und ist wie die EBEL international besetzt mit Mannschaften aus Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Tschechien. Dabei stand der Linksschütze in 40 Spielen auf dem Eis und verbuchte 8 Tore und 17 Vorlagen. Zwei Jahre zuvor gewann er mit dem EC Red Bull Salzburg die Erste Bank Juniors League- die höchste Junioren-Liga, die ebenfalls mit Teams aus vier Nationen besetzt war. Bei seinem neuen Team in Waldkraiburg erhält Christian Ettwein die Nummer 12.

 

Der zweite rote Bulle, der in Zukunft ein Löwe sein wird, ist Stürmer Michail Guft-Sokolov. Der 19-Jährige Linksschütze wurde im Norden der Ukraine in Schytomyr geboren und begann das Eishockeyspielen beim ESC München. Nach Stationen im Nachwuchs des TEV Miesbach und dem Augsburger EV ging es für ihn 2014 nach Salzburg und an der Seite von Christian Ettwein gewann auch er prompt die Junioren-Meisterschaft mit Salzburg. Ettwein blieb sein Teamkollege und in der Vorsaison drehte der 1,84 Meter große und 80 Kilogramm schwere Stürmer richtig auf: in 37 Spielen erzielte er 20 Tore und bereitet 15 Treffer vor. Aktuell hatten auch andere, zum Teil höherklassige Teams, ein Auge auf ihn geworfen, doch auf Anraten von Helmut de Raaf, seines Zeichens elfmaliger deutscher Meister, Mitglied der deutschen Eishockey Hall of Fame und Direktor der Eishockey-Akademie des EHC Red Bull München und des EC Red Bull Salzburg, kommt Guft-Sokolov zum EHC Waldkraiburg. Hier erhält der Angreifer die Rückennummer 14 und auf seinem Trikot wird auf eigenen Wunsch nur Sokolov stehen. GM

 




Manu Küspert rettet Edling ein Remis

Vor 180 Zuschauern hatten sich beide Teams mehr versprochen, doch eine Punkteteilung verdankte am Ende Team Edling vor allem ihm: Manuel Küspert (unser Foto) glänzte gestern mit Super-Paraden! Mit einem 1:1 Unentschieden und gemischten Gefühlen kehrte so vor allem der FC Grünthal in der Kreisliga vom Altlandkreis-Derby aus Edling zurück. Es war das dritte ungeschlagene Spiel des FCG in Folge, man trauerte den zahlreich vergebenen Chancen hinterher, denn der erste Saison-Sieg der Grünthaler lag in der Luft …

Foto: Renate Drax

Nach einer kurzen Abtastphase beider Mannschaften kam Grünthal gut ins Spiel und hatte nach fünf Minuten die erste Chance der Partie durch Irfan Selimovic.

Edling konnte sich nach zwölf Minuten seine erste Torchance herausspielen, der Schuss wurde jedoch von der Hintermannschaft des FCG geblockt. Die Grünthaler wirkten in dieser Phase aktiver im Spielgeschehen und hatten in den darauffolgenden 15 Minuten zwei Hochkaräter auf ihrer Seite. In der 19. Spielminute steuerte Irfan Selimovic nach Pass von Philipp Asenbeck alleine auf Edling-Keeper Manu Küspert zu, der den Schuss bravourös klärte.

In der 29. Minute erreichte eine maßgeschneiderte Flanke von Patrick Schmid Matthias Bernhart, der den Ball alleinstehend vor dem Tor ebenfalls nicht im Edlinger Tor unterbringen konnte.

Die erste richtig gute Chance der Edlinger hatte Torjäger Freddy Schramme in der 35. Minute, sein Schuss ging jedoch knapp am linken Pfosten vorbei.

Der FCG hatte dann vor der Halbzeit noch weitere gute Gelegenheiten durch Selimovic, Schmid und den eingewechselten Mathias Binsteiner.

So gingen beide Teams mit einem torlosen Unentschieden in die Pause. Der Anfang der zweiten Halbzeit gehörte wiederum den Grünthalern. Ein Pass von Kapitän Christoph Schmid erreichte Irfan Selimovic, dessen Schuss alleinstehend vor dem Tor wieder glänzend von Küspert pariert werden konnte.

Die Führung für den FCG wäre nun aufgrund dem deutlichen Chancenplus verdient gewesen. Dass sich so eine Fahrlässigkeit vor dem Tor aber irgendwann rächen kann, zeigten die Edlinger in der 70. Spielminute. Ein Querpass im Sechzehner von Freddy Schramme erreichte Benni Schwaiger, dessen Schuss zunächst noch geblockt werden konnte, gegen den Nachschuss aus kurzer Distanz jedoch FCG-Keeper Asenbeck völlig machtlos war – 1:0 für Edling.

Der FCG wirkte etwas geschockt und Edling bekam nun Aufwind. In den nächsten zehn Minuten versuchten sie den Deckel zuzumachen und spielten sich einige Male gefährlich vor das Grünthaler Tor. Die Hintermannschaft hatte jedoch immer wieder ein Bein dazwischen und so blieb es zunächst bei der knappen Führung.

Doch inmitten der Edlinger Drangphase konnte der FCG durch eine schöne Kombination über Anton Manhart auf Philipp Asenbeck ausgleichen, dessen überlegter Schuss aus rund elf Metern im linken Eck einschlug.

Die Reiter-Elf aus Grünthal wollte nun noch unbedingt die drei Punkte aus Edling entführen und hätte dies auch kurz vor Schluss beinahe noch geschafft. Nach einer guten Ecke von Manuel Freutsmiedl stieg Patrick Schmid am höchsten und brachte den Ball per Kopf scharf auf das lange Eck, eine Super-Parade von Manu Küspert verhinderte jedoch den Einschlag und so blieb es bei einem 1:1 Unentschieden.

Der DJK-SV Edling hatte sich für diesen Spieltag mehr vorgenommen, muss jedoch unterm Strich mit dem Unentschieden noch zufrieden sein. Für den FCG war an diesem Tag wie so oft mehr drin, jedoch brachte man sich aufgrund der dürftigen Chancenauswertung um den verdienten Lohn.   ps

Am nächsten Sonntag kommt Tabellenschlusslicht Amerang nach Unterreit zum FCG und hier will die Reiter-Elf endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Edling dagegen muss am Samstag zu wem – agrad zum aktuellen Tabellenführer Prien!

So haben sie gestern gespielt (links Edling – rechts Grünthal):

Manuel Kuespert 1 1 Thomas Asenbeck
Christoph Schex 2 3 Raimund Asenbeck
Thomas Rotherbl 3 4 Denis Reiter
Philipp Hofmann 4 5 Manuel Freutsmiedl
Lukas Fuchs 6 6 Patrick Schmid
Andreas Hammerstingl 8 7 Philipp Asenbeck
Freddy Schramme 9 8 Tobias Eberl
Kenny Weinzierl 10 9 Anton Manhart
Maximilian Fredlmeier 11 10 Christoph Schmid
Cedric Mayr 13 11 Matthias Bernhart
Benedikt Schwaiger 18 14 Irfan Selimovic
Ersatzbank
Robert Plischke 5 21 Dominik Strohmaier
Guiseppe Costanzo 7 2 Michael Obermayr
Tobias Spötzl 12 12 Patrick Strohmaier
Kilian Baumgartner 14 13 Matthias Binsteiner
Trainer
Kurzinger, Thomas Reiter, Hermann



Zehn Tore und eine Botschaft …

Wer mal eben in 90 Minuten zehn Tore sehen wollte, der war am heutigen Sonntagnachmittag in Albaching richtig. Erinnerungswürdig am Ende vor allem durch ihn – Julian Neumeier (unser Foto) und der Botschaft: NIEMALS AUFGEBEN! Es war die A-Klassen-Partie zwischen dem SVA und den Weidenbachern. Und man muss es leider schreiben: Albaching führte zur Pause schon mit 5:2 – und hat dann doch den Sieg noch verspielt! Ein Tore-Festival im Vier- und Acht-Minuten-Takt …

Jonas Stauß in der achten Minute und Matthias Sanftl in der zwölften Minute machten für Albaching den Auftakt, da waren noch gar nicht alle Fans an ihrem Platz.

Doch Weidenbach ließ sich nicht beeindrucken und antwortete seinerseits mit einem Doppelschlag: Erst Tobi Werner in der 20. Minute, dann Philipp Rimböck in der 24. Minute. Alles auf Anfang: 2:2!

Ja, wirklich nicht, dachte sich Albaching und stellte erneut auf Sieg – erst traf Pat Kainz in der 32. Minute zur erneuten Führung: 3:2. Dann jubelte Torjäger Matthias Bareuther nur zwei Minuten später: 4:2 und wiederum nur acht Minuten später durch ihn das 5:2!

Was folgte, das war der Halbzeitpfiff.

Und der Wiederanpfiff war für Weidenbach ein Zeichen: Kämpfen, noch ist nichts verloren. Philipp Rimböck gelang bereits in der 49. Minute der Anschlusstreffer: Nur mehr 3:5.

Eine halbe Stunde lang sah Albaching noch wie der Sieger aus. Doch dann kamen die zwei Minuten des 24-jährigen Weidenbacher Capos, Julian Neumeier! In der 80. Minute sein 4:5, in der 81. Minute sein 5:5!

Noch zehn Minuten blieben nun Albaching, erneut auf Sieg zu stellen – oder auch Weidenbach, die Partie noch komplett zu drehen. Aber es blieb beim 5:5 – das alle, die dabei waren, nicht so schnell vergessen werden.

So haben sie am Nachmittag heute gespielt (links Albaching):

Heinz Schmeiser 1 1 Daniel Heumeier
Stefan Bauer 2 2 Tobias Schwarzbaeck
Thilo Simke 3 3 Johannes Brummer
Thomas Gaech 4 4 Philipp Rimboeck
Andreas Schreyer 5 5 Adrian Rasch
Michael Binsteiner 6 6 Dominik Bohner
Christ. Katterloher 7 7 Kilian Kobler
Patrick Kainz 8 8 Julian Neumeier
Jonas Stauß 9 9 Tobias Werner
Matthias Sanftl 10 10 Lukas Perzlmaier
Matthias Bareuther 11 11 Markus Nicklbauer
Ersatzbank
Manuel Krebs 17 12 Julian Ernst
Daniel Halik 12 13 Jonas Bauer
Daniel Neumann 13 14 Lukas Häuslaigner
Josef Grabl 14
Trainer
Krebs, Manuel Krainhöfner, Stefan



Ramerberg spielt heute nicht

Land unter auf einigen Fußball-Plätzen – auch wenn’s nicht ganz so extrem wie beim Hochwasser vor vier Jahren ausschaut (unser Foto): Wie zu erwarten war, gibt es an diesem Fußball-Wochenende ein paar Spielabsagen in der Heimat! So war schon gestern in der Kreisklasse die Partie in Vogtareuth gegen die Oberndorfer  abgesetzt worden. Auch die Ramerberger können am heutigen Sonntag nicht in Schwindegg antreten. Rechtmehring dagegen durfte gestern jubeln …

… und die Zweite aus Wasserburg ganz am Ende auch noch a bissal im gestrigen A-Klassen-Spiel bei den Taufkirchnern: Dario Antunovic gelang wenige Sekunden vor dem Abpfiff gerade noch der 1:1-Ausgleich!

Bei den Rechtmehringern hatte Johannes Anzenberger bei Kreisklassen-Neuling Söchtenau das Golden Goal geschafft – man gewann mit 1:0 durch seinen Treffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Der zweite Sieg für das Team Vital/Brandl …

So haben sie in der Kreisklasse gespielt (rechts Rechtmehring):

Michael Schmidpeter 1 1 Thomas Wagner
Andreas Dorner 3 2 Korbinian Schefthaler
Andreas Schuster 4 3 Matthias Vital
Lukas Lindner 5 4 Manuel Vorderwestner
Robert Egginger 6 5 Simon Reger
Markus Hartmann 7 6 Robert Rappolder
Hannes Schmidmayer 14 7 Johannes Anzenberger
Andreas Egginger 16 8 Richard Achatz
Peter Linner 18 9 Thomas Brandl
Andreas Linner 19 10 Josef Wagenstetter
Johannes Schuster 25 11 Michael Bachmaier
Ersatzbank
Josef Hölzl 32 12 Michael Boschner
Manuel Böhm 34 13 Franz Linner
Christian Schiessl 44 14 Matthias Bernhard
15 Tobias Kussinger
Trainer
Böhm, Thomas Vital, Gerhard / Brandl Thomas



Bann gebrochen: Sieg in Dorfen!

Der Bann ist gebrochen – so ein Tag, so wunderschee wia heid: Riesenjubel um die SG Reichertsheim/Ramsau vor 500 Zuschauern! In der Bezirksliga konnte heute am frühen Abend der erste Sieg eingefahren werden! Ausgerechnet bei den Dorfenern, die vor kurzem im Toto-Pokal Wacker Burghausen ausscheiden haben lassen und die am kommenden Dienstag auf die Münchner Sechzger treffen … Kapitän Andi Hundschell und Korbi Klein hatten gleich nach der Halbzeit das Blatt gewendet …

In der 9. Minute schon hatte Max Lechner die Dorfener in Führung gebracht.

Unser ausführlicher Spielbericht folgt!

So haben sie heute gespielt (rechts SG Reichertsheim/Ramsau):

Alexander Wolf 1 1 Matthias Loew
Benjamin Trokic 2 2 Matthias Neumaier
Sebastian Dallmeier 3 3 Alex Baumgartner
Timo Lorant 4 4 Christian Bauer
Andreas Hartl 6 5 Thomas Schaberl
Gerhard Thalmaier 9 6 Korbinian Klein
Maximilian Lechner 11 7 Stefan Sperr
Benedikt Hönninger 14 8 Peter Huber
Markus Wetzel 19 9 Max Wieser
Alexander Heilmeier 23 10 Sebastian Pichlmeier
Markus Mittermaier 27 11 Andreas Hundschell
Ersatzbank
Andreas Gunderlach 12 23 Jonas Hundschell
Marco Zöller 7 12 Florian Koroschetz
Thomas Ertl 8 13 Andreas Wieser
Andreas Brenninger 22 14 Josef Müller
Michael Friemer 31 15 Georg Empl
Trainer
Kostner, Michael Elvis Nurikic



Doppelschlag von Thomas Probst

Mit einem Doppelschlag in der ersten halben Stunde hat Thomas Probst, Soyens Nummer zehn, alles klar gemacht gestern im A-Klassen-Match bei Waldkraiburgs Zweiter – ein 2:0 gerade noch vor dem großen Unwetter. Damit landete das Mayer-Team seinen zweiten Saison-Sieg und verpasste der Bezirksliga-Reserve die zweite Niederlage …

So haben sie gestern am Abend gespielt (rechts Soyen):

Tobias Neumann 1 1 Markus Stangl
Andreas Dubiel 2 4 Matthias Redenboeck
Marc Rene Fray 3 5 Paul Neugebauer
Hermann Plez 4 8 Alexander Groeger
Leonhard Hinterleitner 5 9 Tobias Proksch
Dimitrij Knoll 6 10 Thomas Probst
Rasaq Bayonle 7 13 Yannick Mayer
Marvin Müller 8 14 Michael Baumgartner
Luciano Liquiliqui 10 15 Matthias Held
Christian Feichs 11 17 Tobias Uschold
Janis Schönfeld 14 21 Tom Schiller
Ersatzbank
Ferdinand Hinterleitner 9 11 Thomas Eder
Michael Simon 12 18 Dominik Gruner
Daniel Meisig 13 37 Michael Kulinyak
Hasan Tasci 16 82 Marc Tjong
Arthur Dreiling 19
Sven Strutz 20
Thomas Grabowy 35
Trainer
Leibel, Slawa Mayer, Wolfgang