Fußball und noch viel mehr

81 Kinder kamen heuer in den Genuss eines Fußball-Camps, bei dem Fußballjugendleiter Gerhard Hartinger für viel mehr als nur Fußball gesorgt hatte. Sieben lizenzierte Trainer betreuten die fußballbegeisterten Kinder drei Tage lang, vermittelten ihnen viel Technik und Taktik, entfachten aber vor allem aber viel Begeisterung für und mit dem Umgang mit dem Fußball und anderen Bällen jeder Art. Darüber hinaus gab es drei Tage Vollverpflegung und Getränke – und ein Multifunktionsshirt und ein Trainingsball kamen noch mit dazu.

Auf sechs fußballspezifischen Stationen wurden Torschusstechniken, Angriffszüge, Ausspielvarianten, Pass- und Zuspielformen, An- und Mitnahme und kleine Spiele und Spielformen vermittelt, nachfolgend einige Beispiele.

 

Trainer Andreas Bauer, ein Pädagoge begeistert mit Spielformen.

 

Trainer Georg Schmelcher, Dribblings und Zweikampfvarianten vom erfahrenen Trainer.

 

Trainer Matthias Pongratz, ein erfahrener Pädagoge auf Augenhöhe mit den Kleinsten.

 

Trainer Markus Grill, Ballan- und –mitnahme mit einem Bezirksligaspieler.

 

 

Neben diese fußballspezifischen Stationen begeisterten sich die Kindern besonders für den sportartübergreifenden Ballparcours.

Dazu Fußballjugendleiter Gerhard Hartinger: „Wir wollen unseren Fußballkindern bewusst auch andere Sportarten und Bewegungsformen bieten. Gerade im besten Lernalter sind eine vielseitige Trainingsgestaltung und eine ansprechende Lernlandschaft wichtig, um die ganzheitliche Ausbildung und Entwicklung zu fördern. Der Ballparcours umfasst: Volleyball, Fußballtennis, Dart, Elfmeter- und Zielschießen, Baseball, Handball, Hockey, Tischtennis und Tennis, das können wir alles auf unserem Sportgelände anbieten.“

Fürs kalorienreiche Mittagessen sorgte der Wirt vom Gasthaus Oberndorf mit Pizza, Nudeln, Pommes und Würsteln. Ein besonderer Dank gilt dem Obst- und Gartenbauverein Oberndorf, der die hoffnungsvollen Jungtalente mit Obst und Gemüse reichlich versorgt hat, so dass auch noch eine gesunde Ernährung gesichert war.

Für dieses Angebot nimmt mancher auch mal eine etwas weitere Anreise in Kauf: ein Teilnehmer kam aus Luxemburg, ein Trainer aus Berlin – für das FußballCamp beim DJK-Sportverein Oberndorf ist offensichtlich kein Weg zu weit. JG

 




Auf zum Preiswatten nach Forsting

Zeichen geben is ogsogt – fürn Maxi oder fürn Hauptschlag oder fürn Trumpf, egal: Auf zum Preiswatten heißt’s am kommenden Samstag, 26. August, in Forsting im scheena Bräustadl! Sebi Edlbergmeier und Wolfgang Unger von den Blue Rangers haben ein großes Turnier organisiert mit Top-Preisen: 500 Euro warten auf den Sieger, 300 Euro auf den Zweiten und 100 Euro gibt’s für den dritten Stockerlplatz – zudem viele weitere Preise für die Teilnehmer!

Die Meldung ist ab 17.30 Uhr und der Start ist pünktlich um 19 Uhr …

Teilnahme ab 16 Jahren!

 




Unfall fordert eine Schwerverletzte

 

Eine Schwerverletzte und eine Verletzte forderte der Unfall am heutigen Nachmittag auf der „Kesselseestraße“ nahe der Abzweigung zum Stoa – wir berichteten. Zwei Kinder, ein siebenjähriger Bub und ein vierjähriges Mädchen blieben zum Glück unverletzt. Die Polizei Wasserburg bedankt sich am heutigen Abend an dieser Stelle bei allen Einsatzkräften und bei den Verkehrsteilnehmern, die als Ersthelfer agierten und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich die Verletzten versorgten. Zum Unfallhergang …

Eine 37-Jährige aus dem Altlandkreis befuhr mit ihrem Skoda Octavia die Verbindungsstraße aus Richtung Untersteppach kommend in Richtung „Kesselseestraße“. Im Auto der Mutter saßen ihre beiden kleinen Kinder

Zur gleichen Zeit befuhr eine 73-Jährige, ebenfalls aus dem Altlandkreis, mit ihrem VW Golf die „Kesselseestraße“ in Richtung Edling.

An der Einmündung zur „Kesselseestraße“ bog die Skoda-Fahrerin mit dem Auto nach links in Richtung Albaching auf die „Kesselseestraße“ ein. Dabei übersah sie – laut Polizei – den Golf. Die beiden Pkw prallten frontal zusammen. Der Skoda kam dabei auf der Fahrbahn der „Kesselseestraße“ zum Stehen – der VW Golf wurde in die nebenan liegende Wiese geschleudert, die Fahrerin wurde schwer verletzt.

Die Skoda-Fahrerin erlitt bei dem Aufprall leichtere Verletzungen. Ihre beiden Kinder blieben glücklicherweise unverletzt und kamen mit dem Schrecken, so die Polizei am Abend.

Beide Pkw mussten abgeschleppt werden.

Vor Ort waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt, die Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Außerdem waren die Freiwilligen Feuerwehren Edling, Albaching und Steppach mit 35 Mann vor Ort. Sie sicherten, räumten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr um. Die Kesselseestraße war an der Unfallstelle für zwei Stunden komplett gesperrt.

 

 

 

 




Trinkwasser: Bitte weiterhin abkochen!

Die Chlorwerte aus dem Pfaffinger/Albachinger Netz liegen am heutigen Montagabend aus allen 22 Messpunkten im Rathaus Pfaffing vor. Demnach wurde noch nicht in allen Endsträngen der erforderliche Chlorwert von 0,1 mg pro Liter erreicht, so Christian Thomas, der geschäftsführende Beamte am Abend gegenüber der Wasserburger Stimme. Damit gilt das Netz als „noch nicht vollständig desinfiziert“. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bleibt es vorerst beim „Abkochgebot“ …

Entscheider ist das Gesundheitsamt.

Deshalb gilt weiter für die Gemeinden Pfaffing und Albaching – wie seit dem vergangenen Donnerstag:




200 Bahn-Spezialkräfte im Einsatz

Auch bei der Bahn gab es in der ganzen Region – wie berichtet – erhebliche Schäden aufgrund des Unwetters. Rund 200 DB-Spezialkräfte waren im Einsatz, die zwischen Freitagnacht und Sonntagabend im Schnitt jeweils rund 30 Stunden arbeiteten. Zur Bergung von Bäumen und Ästen und Reparatur von Oberleitungsschäden wurden insgesamt sieben Spezialfahrzeuge, sogenannten Turm-Triebwagen eingesetzt. Eine Bilanz …

Mit Ausnahme der Bahnstrecke Passau – Pfarrkirchen konnten aber alle Schäden so weit behoben werden, dass seit dem gestrigen Sonntagabend die Züge wieder fahren konnten, meldet am heutigen Montag die Bahn. 

Zwischen Passau und Pfarrkirchen fahren noch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Zahlreiche Bäume waren auf die Gleise gestürzt.

Bei Engertsham fuhr eine Regionalbahn der Südostbayernbahn (SOB) in einen umgestürzten Baum und sprang dabei aus den Schienen. Um den Zug in die SOB-Werkstatt in Mühldorf abschleppen zu können, mussten zahlreiche Bäume von den Gleisen entfernt werden. Die Bergung des Zuges erfolgte aus Richtung Pfarrkirchen, weil der Streckenabschnitt Passau – Sulzbach bereits seit Ende Juli wegen einer lange geplanten Gleiserneuerung gesperrt ist.

Die wegen dieser Bauarbeiten ohnehin eingesetzten SEV-Busse fahren aufgrund der Sturmschäden derzeit die längere Strecke Passau – Pfarrkirchen. Da ab Freitag, 26. August, auf dem gesamten Abschnitt Passau – Pfarrkirchen ohnehin eine lange geplante Gleiserneuerung stattfindet, bleibt es beim SEV Passau – Pfarrkirchen bis zum Bauende am 31. August.

Der genaue Fahrplan der SEV-Busse ist auf der Homepage der SOB unter www.suedostbayernbahn.de/baustellen zu finden.

 




Auffahrunfall wegen Linksabbieger

Am Freitag blieb eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus Passau mit ihrem Auto auf der B 12 auf Höhe der Überführung Ramsau stehen, um nach links abzubiegen. Dort ist das Linksabbiegen allerdings verboten. Einige hinter der Passauerin befindliche Pkw fuhren an dem wegen des Gegenverkehrs bereits stehenden Auto der Passauerin rechts über die Grünfläche vorbei. Als ein 71-jähriger Österreicher mit seinem Pkw hinter der Passauerin zum Stehen kam, ….

… krachte ein bulgarischer Sattelzug auf die beiden stehenden Pkw. Verletzt wurde bei dem Auffahrunfall niemand. Gesamtschaden: Zirka 13.000 Euro.




Trinkwasser: Noch keine Entwarnung

In den Gemeinden Pfaffing und Albaching muss weiterhin das Trinkwasser abgekocht werden. Am Wochenende konnte noch keine Entwarnung gegeben werden. Seit vergangenen Freitag wird – wie ausführlich berichtet – das Wasser gechlort. In der Wasserversorgung der Gemeinde Pfaffing waren in drei Proben coliforme Keime nachgewiesen worden …

In der Gesamtbeurteilung der Lage hatte das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim zum Schutz der Bevölkerung am Donnerstag entschieden, eine Chlorung anzuordnen.

Die Chlorung ist bis auf weiteres aufrecht zu erhalten, heißt es. Das Leitungsnetz gilt als desinfiziert, wenn im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser nachgewiesen werden.

Die drei Proben waren am Montag, 14. August, genommen worden. Dabei wurden coliforme Keime in zwei Kammern des Hochbehälters und im Übergabeschacht nach Steinhöring entdeckt.

Wegen Auffälligkeiten nach Starkregen war eine Entnahme von Wasserproben jeweils danach bereits vor einem Jahr angeordnet worden.

Eine mögliche Ursache für den Nachweis der coliformen Keime könnte auch ein größerer Wasserrohrbruch im Pfaffinger Ortsnetz bei Ebrach gewesen sein. Die Klärung der Ursache übernimmt der örtliche Betreiber der Wasserversorgung.




Das Ausmaß der Verwüstung aus der Luft

Das ganze Ausmaß der Verwüstungen, die der gewaltige Sturm gestern Nacht auf dem Haager Herbstfest-Gelände hinterließ (wir berichteten), ist aus der Luft am besten zu erkennen. Unser Fotograf Georg Barth machte am heutigen Morgen diese Aufnahmen …

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Haag: Der Tag nach dem großen Sturm

Der Sturm, der gestern Nacht über Haag hinwegfegte, hat ein Bild der Verwüstung hinterlassen (wir berichteten). In nur wenigen Minuten wurde auf dem Herbstfest-Gelände das neugebaute Zeilinger-Festzelt völlig zerstört, ebenso das zum Teil aufgebaute Festzelt „Zum Suranger“. Bauers Cafe und der Weinstadl sowie das komplett errichtete Unertl-Furch-Festzelt blieben weitgehend von Schäden verschont. Heute Morgen tagte ein Krisenstab. Klar ist: Das Haager Herbstfest findet wie geplant statt. Fotos: Georg Barth

Das Zeilinger-Festzelt war noch nicht komplett aufgerichtet. Trotz der bereits verankerten Zeltsteher hatten die Sturmböen genug Kraft, um das Zelt dem Erdboden gleich zu machen. Teile der Planen und Alusteher landeten hierbei auf dem Festgelände.

Beim Festzelt „Zum Suranger“ waren nur das Alugerüst mit den Dachplanen errichtet, was den Sturmböen eine breite Angriffsfläche bot. Das Unertl-Festzelt war bereits komplett errichtet und trotzte deshalb ohne größere Schäden dem Sturm.

Weiterer Schaden außerhalb des Geländes durch herumfliegende Teile konnte durch den bereits errichteten Bauzaun zur Schäfflerstraße hin vermieden werden.

Bereits um 8 Uhr fand eine Krisensitzung mit allen beteiligten Festwirten am Festgelände statt. Dabei wurde beschlossen, dass alles unternommen wird, um die beiden beschädigten Zelte bis zum Festbeginn neu zu errichten.

Die Verbundenheit mit dem Haager Herbstfest zeigte sich schon am Morgen nach dem Sturm, als viele regionale Lieferanten, die Zeltbaufirmen, die Feuerwehr Haag und die Mitarbeiter der Festwirte ihre Unterstützung anboten oder bereits die ersten Aufräumarbeiten verrichten.

Der Veranstalter und die Festwirte bedanken sich schon jetzt bei allen Helfern für die spontane Hilfe.

„Der finanzielle Schaden ist zurzeit noch nicht überschaubar. Für uns und die Festwirte wäre es deshalb die größte Freude, wenn zahlreiche Besucher sich solidarisch zeigten und das Haager Herbstfest vom 8. bis 17. September besuchen würden“, sagte Organisator Bernd Furch.

 




Haager Herbstfest: Ein einziges Trümmerfeld!

Es war gegen 21.30 Uhr, als das Gewitter über Südostbayern besonders stark die Marktgemeinde Haag traf. Extreme Sturmböen fegte auch über den Platz, auf dem gerade das Haager Herbstfest vorbereitet wird. Drei Zelte wurden in Mitleidenschaft gezogen – das Zeilinger Zelt praktisch komplett zertrümmert! „Wir sind am Boden zerstört“, sagte gegen Mitternacht Festorganisator Bernd Furch. „Der Schaden geht in die Hunderttausende. Morgen um 8 Uhr ist Krisensitzung. Dann entscheiden wir, wie es weitergeht. Irgendwie schaffen wir das schon.“

Die Feuerwehren in Stadt und Altlandkreis Wasserburg haben derweil alle Hände voll zu tun. Umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller halten die Floriansjünger auch nach Mitternacht auf Trab. In Rott und Ramerberg sowie in Teilen der Gemeinde Soyen fiel stundenlang der Strom aus. Die Kesselsee-Strecke zwischen Albaching und Edling ist auch um 0.45 Uhr noch komplett gesperrt.

 

Fotos: Georg Barth