TSV Soyen: „Pflichtaufgabe erfüllt“

A-Klasse: Mühsam erkämpfter 4:2-Erfolg gegen die Zweite Mannschaft des TSV Eiselfing

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Der TSV Soyen hat am Wochenende mit einem 4:2-Erfolg gegen die Zweite vom TSV Eiselfing „seine Pflichtaufgabe“ erfüllt. Die Soyener mussten sich gegen die gut organisierten Eiselfinger lange in Geduld üben, ehe sie von Yannik Mayer (Foto) und Thomas Probst in der Schlussphase geknackt wurden.

Die Begegnung begann ganz anders als erwartet. Nicht die Heimelf machte das Spiel, sondern die Gäste versuchten von Anfang an die Mayerelf unter Druck zu setzen. Erst nach 20 Minuten konnte Soyen sein verfahrenes Spiel offensiver gestalten. Genau in dieser Phase ging Eiselfing durch Nik Müller und durch Mithilfe von Torwart Markus Stangl verdient in Führung.

Soyens Bemühungen, schnell den Ausgleich zu schaffen, scheiterten, zumal die Gäste einen präzisen Konter, wiederum durch Müller, zur 2:0-Führung nutzten. Eher glücklich zu bewerten war dann der Anschlusstreffer der Heimelf. Nach einem Torwartfoul von Keeper Mühlbauer an Soyens Probst konnte Tobias Uschold in der 45. Minute den fälligen Strafstoß verwandeln.

Wer jetzt meinte, Soyen wäre nun bedacht, sein Spiel präziser aufzuziehen, sah sich getäuscht. Eiselfing war in dieser Phase das stärkere Team, Soyens spielerische Mittel im Offensivspiel waren begrenzt. Erst in der 70. Minute erzielte Yannik Mayer mit einer schönen Einzelleistung den Ausgleich.

Von nun an war Soyen das erste Mal in diesem Spiel das dominantere Team. Beim beherzten Draufgehen von Yannik Mayer gegen einen Eiselfinger Abwehrspieler entstand ein Pressball, der sein Ziel zu Überraschung aller Beteiligter im Gästetor zur 3:2-Führung fand.

Eiselfings Widerstand war damit gebrochen, nun rollte ein Konter nach dem anderen auf das Tor der Gäste. Obwohl Eiselfing mit einem Lattentreffer noch die Möglichkeit  zum Ausgleich hatte, war Soyen nicht mehr vom Sieg abzubringen. Noch einmal schlug die Soyener Offensive über einen schnellen Konter durch Thomas Probst zu. Zuviel des Guten wäre es dann gewesen, wenn ein Lattenschuss noch das 5:2 gegen einen gleichwertigen Gegner gebracht hätte.

Fazit: Soyen konnte gegen gleichwertige Eiselfinger erst in der Schlussphase das enge, spielerisch schwache Spiel für sich entscheiden.     OP

 

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