„Bin glücklich, wieder dabei zu sein“

Franzi ist zurück: Zwar hat die Top-Biathletin aus Albaching an diesem Wochenende gleich zweimal nur knapp das Stockerl bei den Deutschen Meisterschaften auf Rollern verpasst, aber Franzi Preuß strahlte trotzdem: „Die zwei vierten Plätze in Sprint und Verfolgung bedeuten mir sehr viel und ich bin sehr glücklich, wieder dabei zu sein!“ Die 23-Jährige (unser Foto zeigt sie gestern am Arber-Gebiet rechts mit Laura Dahlmeier) hatte nach ihrer so langen Verletzungspause (wir berichteten) erst im Sommer wieder intensiv mit dem Training beginnen können.

Foto: privat




Die totale Überwachung

The Circle, so heißt ein neuer Film mit Emma Watson in der Hauptrolle über den Verlust der Privatsphäre in unserem digitalen Zeitalter – zu sehen aktuell im Waldkraiburger Kino. Der etwas andere Horrorfilm nach einem im Jahre 2013 erschienenen Roman von Dave Eggers. Der Roman nahm vorweg, was mehr und mehr Realität zu sein scheint: Der Verlust der Privatsphäre.

Darum geht’s:

Die 24-jährige Mae Holland (Emma Watson) ist überglücklich. Sie hat einen Job in der angesagtesten Firma der Welt ergattert: Beim Circle, einem Internetkonzern, der alle Kunden mit einer einzigen Internet-Identität ausstattet, über die alles abgewickelt werden kann.

Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so das Ziel der drei Weisen, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität.

Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne, neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, Gratis-Konzerten und coolen Partys. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze.

Doch eine Begegnung mit dem mysteriösen Kollegen Bailey (Tom Hanks) ändert alles.

Regisseur: James Ponsoldt
Darsteller: Emma Watson, John Boyega, Tom Hanks, Bill Paxton
Drehbuch: James Ponsoldt, Dave Eggers
 
Länge: 110 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Montag 11.09
17.45 UHR Grießnockerlaffäre
18.00 UHR Ein Sack voll Murmeln
20.25 UHR Bullyparade – Der Film
20.30 UHR Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidts
Dienstag 12.09
17.45 UHR Weit – Die Geschichte von einem Weg um die Welt
18.00 UHR Dalida
20.25 UHR Bullyparade – Der Film
20.30 UHR Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidts
Mittwoch 13.09
17.45 UHR Grießnockerlaffäre
18.00 UHR Ein Sack voll Murmeln
20.25 UHR Bullyparade – Der Film
20.30 UHR Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidts




Rundum gelungener Sportnachmittag

Der DJK-Sportverein Oberndorf veranstaltete im Rahmen des Kirchdorfer Ferienprogramms für 21 Kinder und Teenager einen Sportnachmittag mit Spielen, Völkerball, Rasenhockey und natürlich Fußball. Zwischendurch ließen es sich die Kinder bei Grillwürstel und Eis gut gehen, so dass die drei Stunden Programm wie im Flug vergingen.

Ursprünglich war das Programm eine Woche früher geplant, doch das regnerische Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Eine Woche später hatte Petrus bei warmen Temperaturen ein Einsehen, so dass man vor dem großen Herbstfesteinzug in Haag noch sporteln konnte und auch fast alle Kinder am Ersatztermin teilnehmen konnten.

Ein großes Dankeschön galt allen Helfern beim Programm und denen, die am Vormittag noch den Kirchdorfer Sportplatz so schön kurz gemäht hatten.

 

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Licht und Schatten in Peißenberg

Der EHC Waldkraiburg hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel verloren – allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Sergej Hatkevitch am Sonntag beim 3:5 in Peißenberg gute Ansätze und auch die beiden Kontingentspieler Ken Neil und Brent Norris konnten ihre ersten Treffer für die Löwen markieren. In der kommenden Woche soll nun das Training in der Raiffeisen-Arena beginnen.

Erneut traten die Löwen ohne Max Kaltenhauser und Michael Trox an, außerdem fehlte auch Neu-Verteidiger Ludwig Synowiec verletzt. Mit samt seien Krücken war er aber dennoch mit zu den Eishacklern gereist, im Tor stand diesmal Fabian Birk. Bei den Löwen war zu erkennen, dass nach wie vor viel Arbeit ansteht: Zu ungenau agierten die Industriestädter im Spielaufbau, vor dem Tor machte man sich durch komplizierte Varianten selbst das Leben schwer und auch vom Tempo her gilt es noch zuzulegen, wenn die Oberliga-Teams anrücken.

Außerdem fing sich die Truppe von Coach Sergej Hatkevitch viele Strafzeiten ein, was ein Eishockeyspiel bekanntlich nicht leichter macht- auch wenn es gegen einen vermeintlich tieferklassigen Gegner geht. Dass in Peißenberg aber eine Mannschaft spielt, die nicht zur Laufkundschaft der Bayernliga zählt, dürfte sich aber inzwischen auch unter den Kritikern des Waldkraiburger Eishockeyprojekts herumgesprochen haben.

Nun gab es aber auch Erfreuliches zu berichten aus dem Pfaffenwinkel: Zum Beispiel den frühen Treffer zum 1:0 durch Brent Norris (03:31), welcher damit sein erstes Tor für sein neues Team erzielen konnte. Zwar glich Tobias Estermaier wenig später aus (04:13) und nach einem schwachen mittleren Spielabschnitt erhöhten die Hausherren  dank der Peißenberger Tore von Estermaier (20:26), Valentin Hörndl in Überzahl (24:14) und Max Brauer (33:11). Dazwischen konnte aber auch Ken Neil (32:55) seinen Premierentreffer feiern.

Der letzte Abschnitt ging dann an die Löwen, da Nico Vogl den einzigen Treffer der letzten 20 Minuten erzielen konnte (56:22). Zudem kassierte Lukas Wagner eine Peißenberger Zärtlichkeit, für die sich EHC-Verteidiger Florian Ullmann (Foto) mit einer Wangenmassage des Gegenspielers revanchierte und 10 Minuten kassierte. Bei Wagner ist aber kein Ausfall zu befürchten und so darf in der kommenden Woche im Eistraining in Waldkraiburg weiter gearbeitet werden, um bis zum Freitag bei der Saisoneröffnung in der Raiffeisen Arena gegen Erding (Beginn: 19:45 Uhr) die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.

Eishockey-Oberliga 2017/2018, Vorbereitung. TSV Peißenberg – EHC Waldkraiburg 5:3 (1:1/ 4:1/ 0:1). Tore: 0:1 03:31 Norris B. (Ettwein Ch.), 1:1 04:13 Estermaier T. (Lenz D.), 2:1 20:26 Estermaier T. (Vogl D., Morley B.), 3:1 24:14 Hörndl V. (Ebentheuer D., Morley B. PP1), 3:2 32:55 Neil K. (Ullmann F. PP1), 4:2 33:11 Brauer Maximilian (Mooslechner M.), 5:2 36:07 Estermaier T. (Hörndl V, Ebentheuer D. PP1), 5:3 56:22 Vogl N. Strafen: TSV Peißenberg 12 Strafminuten + 20 Minuten Spieldauerstrafe (Unkorr. Körperangriff, Vogl D.), EHC Waldkraiburg 20 Strafminuten + 10 (Disziplinarstrafe, Ullmann F.). Zuschauer: 444. GM




Mittergars holt sich Wanderpokal

Mittergars heißt der diesjährige Sieger des Sparkassen-Wanderpokalturniers im Stockschießen in Albaching. Allerdings brauchte das Sieger-Team dazu in der letzten Spielrunde  die Schützenhilfe der Oberndorfer Mannschaft. Und tatsächlich vermasselten die Oberndorfer mit einem Sieg über den bis dahin führenden Vorjahressieger aus Eiselfing den Turniersieg und damit die endgültige Inbesitznahme des Wanderpokals.

Diesen darf nun das Mittergarser Team für ein Jahr in ihre Vitrine stellen und hoffen, dass ihnen in den nächsten Jahren ein weiterer Turniersieg gelingt. Denn bereits im Jahre 2014 gingen die Mittergarser als Sieger von der Sportanlage. Und bei dreimaligem Gewinn in unterbrochener Reihenfolge beziehungsweise bei zweimaligem Gewinn hintereinander geht der Wanderpokal in den endgültigen Besitz über.

Trotz widriger Witterungsverhältnisse konnte das Turnier bei noch akzeptablen Spielbedingungen und Bahnverhältnissen durchgeführt werden. Das Turnier war geprägt von ständigen Führungswechseln.

Für das siegreiche Team aus Mittergars begann das Turnier wenig verheißungsvoll. Denn im ersten Spiel mussten sie eine hohe Niederlage gegen die Hacklthaler Stockschützen einstecken. Doch davon gut erholt blieben sie in den nächsten sieben Spielen siegreich und konnten sich damit den Turniersieg letztendlich holen.

Das Bild zeigt die siegreichen Stockschützen aus Mittergars von links nach rechts mit Martin Ziegelgänsberger, Jürgen Bauernschmid, Rudi Schuster und Theoa Giglberger.

Ergebnisliste:

1. Mittergars                14:2        1,750

2. Eiselfing                  12:4        1,733

3. Rott                         11:5        1,052

4. Hacklthal                 10:6        1,809

5. Albaching                10:6        1,317

6. Oberndorf                 7:9         1,127

7. Pfaffing                   6:10         0,862

8. St. Wolfgang           2:14         0,556

9. Hohenlinden           0:16         0,236




Jetzt gibt´s auch in Deutschland Sturm

Hurrikan „Irma“ ist nun über weite Teile Floridas hinweggezogen und hält sich mit seinem Auge nun an der nördlichen Westküste Floridas auf. Dort wurden in den vergangenen Stunden Spitzenböen bis zu 200 km/h gemessen. Teilweise fielen pro Stunde (!) bis zu 55 Liter Regen pro Quadratmeter. In Deutschland entspricht das an einigen Orten einer ganzen Monatsmenge im September. Auch in Deutschland wird es diese Woche zeitweise sehr stürmisch werden. „Wir erwarten den ersten Herbststurm der Saison“, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

„Wir erwarten den ersten größeren Herbststurm der Saison. Am Mittwoch gibt es von der Mitte bis zum Norden verbreitet Sturmböen über 80 km/h, an den Küsten können es sogar bis zu 120 km/h werden – also Orkanböen. Außerdem steht uns eine sehr wechselhafte Septemberwoche bevor. Von schönem Altweibersommerwetter ist erstmal nichts zu sehen. Vom Saarland über Rheinland-Pfalz bis nach Hessen und Thüringen können dabei 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel kommen“, sagt Jung.

Grafik oben: Im Nordwesten werden am Mittwoch gegen 11 Uhr MESZ Spitzenböen um 100 km/h erwartet, lokal sogar noch mehr: Deutschland erwartet den ersten Herbststurm der Saison, www.wetter.net

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

Montag: 15 bis 23 Grad, erst trocken, dann aus Nordwesten Regenwolken

Dienstag: 14 bis 20 Grad, wechselhaft mit einem Mix aus Sonne, Wolken und Schauern, windig

Mittwoch: 15 bis 20 Grad, zunehmend stürmisch, an der See sogar Orkanböen möglich, viele Wolken und zeitweise Regen

Donnerstag: 12 bis 17 Grad, besonders in der Mitte starker Regen und weiterhin recht windig, sonst einzelne Schauer

Freitag: 12 bis 19 Grad, in den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf unter 2000 m, mal scheint die Sonne, mal ziehen Wolken mit Schauern durch

Samstag: 10 bis 19 Grad, besonders im Südosten Regen, sonst auch mal Sonnenschein

Sonntag: 12 bis 20 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Schauern




Kai Gut hat den Schönsten!

Kai Gut (Foto) hat den schönsten Bart: Rund 1000 Stimmen wurde bei unserer Bartprämierung in den letzten Tagen abgegeben. Fast ein Viertel davon konnte der Wasserburger Bartträger auf sich vereinigen. Er räumte damit den ersten Preis ab. Auf den Plätzen folgten Andreas Gerhartsreiter aus Schnaitsee (14%), Oliver Pfetsch aus Wasserburg (11%) und  Matthias Lex aus Wasserburg (8%). Auch sie können sich über tolle Preise freuen… 

Der erste Preis: Hau mal richtig auf den Putz! Mit den besten Spezln und bloßer Manneskraft ein Auto zertrümmern … Das Auto und das Zerstörungswerkzeug werden zur Verfügung gestellt vom Autohaus „Dengler & Crüwell“ in Rott.

Der zweite Preis: Mach Deinen Body so schön wie Deinen Bart! Ein kostenloses Vierwochen-Spezial-Training im Sportpark Fit&Fun mit Top-Trainern:

Geräteeinweisung im Milon-Zirkel
Drei Trainingseinheiten pro Woche im Milon-Zirkel
Messungen zum Anfang, Zwischentermin und Endtermin

Der dritte Preis: Nach durchzechter Nacht genau das Richtige – ein Weißwurstfrühschoppen für Vier mit Weißbier in der Backstube Deliano.

Der vierte Preis: Da wird sich dein Bart freuen! Bart- und Haarpflege-Produkte von „Tailor’s“ im Wert von 50 Euro vom „Friseur Fellner“ in Wasserburg.

 

Hier nochmals die Plätze zwei bis vier:

Andreas Gerhartsreiter (14%)

 

Oliver Pfetsch (11%)

 

Matthias Lex (8%)




Acht abwechslungsreiche Aktionen

Die Sommerferien 2017 neigen sich dem Ende zu und auch der letzte Ferienprogrammpunkt von insgesamt acht Angeboten, ist nun vorbei. Die Kinder, Jugendlichen und auch Familien hatten viel Freude bei den abwechslungsreichen Aktionen. Rund 200 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, um Abwechslung in ihre großen Ferien zu bringen.  Das „Kasterl Kunterbunt“-Ferienprogramm war wieder ein voller Erfolg.

Nicht nur in den Sommerferien gibt es Angebote und Kurse vom „Kasterl Kunterbunt“. „Wir haben das ganze Jahr über Programm und bieten für alle Generationen etwas an“, heißt es von der Organisatorin Christl Schwarzenbeck und von Angela Schreier, das Team vom „Kasterl Kunterbunt“. Alle Freizeit- und Bildungsangebote ideal für jeglichen Alters , ob im Früling, Sommer, Herbst oder Winter, können unter www.kasterl-kunterbunt.de eingesehen werden.




Am Sonntag: „The Heimatdamisch“

Neben dem neu gestalteten Zelt bietet das Festzelt Zeilinger ein weiteres Highlight zur Herbstfestzeit in Haag: Am 17. September gibt „The Heimatdamisch“ ein Konzert im Bierzelt, präsentiert von Fichters Kulturladen. Veranstalter Christian Wimmer schmunzelt: „Die Musiker spielen auf höchstem musikalischem Niveau, und werden das Publikum mit ihren eigenwilligen Interpretationen überraschen.” Wir verlosten zweimal zwei Karten – die Gewinner gibt’s ganz unten …

Die Band rund um Bananafishbones-Schlagzeuger Florian Rein interpretiert bekannte Chart-Hits auf ihre eigene Art – und die ist durch und durch bayrisch. Nenas 80er Jahre Welthit „99 Luftballons“ als Landler, AC/DC und Joe Cocker im Oberkrainer- Sound: die Acht-Mann-Kapelle in klassischer Besetzung mit Tuba, Akkordeon, Bläsern, Gitarre und Drums schreckt vor keinem Chart-Hit zurück und lässt bekannte Pop- und Rock-Songs im neuen Gewand erklingen.

Am 17. September spielen „The Heimatdamisch“ im Festzelt Zeilinger auf dem Haager Herbstfest. Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 20  Uhr, Tickets für 12 Euro bei den Vorverkaufsstellen von InnSalzachTicket, der Raiffeisenbank Haag (0 80 72/91 72-0) und Bücher Herzog Wasserburg (0 80 71/47 14).

Wir verlosten zweimal zwei Karten für den 17. September. Und das sind die Gewinner: Sepp Andres auf Pfaffing und Andrea Mayer aus Soyen. Sie werden auch per Mail benachrichtigt.




Riesenjubel um Sebi Pichlmeier!

Top-Einstand für den neuen Trainer Michael Ostermaier und Riesenjubel um ihn – Sebastian Pichlmeier (unser Foto): Die SG Reichertsheim-Ramsau hat gestern das so brisante Kellerduell der Bezirksliga gegen den TSV Ottobrunn knapp, aber hochverdient mit 1:0 gewonnen! Nur mehr drei Punkte fehlen zum ‚rettenden Ufer‘ und das bei einem Spiel weniger … Wunderbar helles Licht am Horizont endlich für die SG Reichertsheim/Ramsau!

Mit ihrem ersten richtigen Angriff konterte die SG RR die Ottobrunner Heimmannschaft klassisch aus. Markus Eisenauer passte auf Sebastian Pichlmeier und dieser vollstreckte alleine vor dem Tor flach zum 1:0 für die SG Reichertsheim-Ramsau (15).

Yes, yes, yes – Reichertsheim can!

Die Ottobrunner dann weiterhin mit mehr Ballbesitz, doch die gefährlichere Mannschaft war die SG RR, die jetzt gefällig kombinierte und zu mehreren guten Möglichkeiten kamen.

Nach einem schnellen Freistoß von Alex Baumgartner legte Andi Hundschell auf Sebastian Pichlmeier, dessen Schuss aus acht Meter, noch leicht abgefälscht, knapp neben dem Tor landete (35). Dann lenkte der Ottobrunner Keeper Daniel Deseive einen Schuss von Matthias Neumaier aus kurzer Distanz noch zur Ecke (40) und einen Kopfball von Korbinian Klein konnte er noch über die Latte bugsieren (44).

Die SG RR in Durchgang zwei dann klar tonangebend und mit mehr Spielanteilen. Der TSV Ottobrunn kam nur noch phasenweise ins Spiel und konnte sich gegen eine gut stehende SG-Defensive nicht so recht durchsetzen.

Die klareren Chancen hatte die SG RR, die mit dem zweiten Tor vorzeitig alles klar machen hätte können. Nach einer Ecke köpfte Christian Bauer am kurzen Pfosten um Zentimeter neben das Tor (55). Felix Maier, der in der zweiten Halbzeit für Markus Eisenauer kam, zielte einmal aus zwölf Meter über den Kasten (60). Dann wurde er von Andy Hundschell schön freigespielt, konnte aber alleine vor dem Tor den Ottobrunner Keeper Deseive nicht überwinden (74).

Dem TSV Ottobrunn fehlten an diesem Tage die Mittel, um sich gegen eine kompakte SG-Defensive entscheidend durchzusetzen. Nur einmal noch kam ihr Goalgetter Simon Plieninger zum Kopfball, doch er konnte den Ball nicht mehr richtig platzieren (85), so dass die SG RR einen wichtigen Dreier in der Fremde holte und der Anschluss an das Tabellenmittelfeld ist wieder in Sichtweite.

Trainer Michael Ostermaier freute sich nach dem Spiel: „ Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nun heißt es, den nächsten Schritt zu machen.“

ws

So haben sie gestern in Ottobrunn gespielt (rechts Reichertsheim):

keeper Daniel Deseive 99 1 Matthias Loew keeper
player substitution home Moritz Welzenbach 4 2 Matthias Neumaier player
player substitution home Boris Jungic 7 3 Alex Baumgartner yellow card player
player Ruben Adelmund 8 4 Christian Bauer player
player Maximilian Finke 11 5 Thomas Schaberl player
player Nico Steinegger 14 6 Korbinian Klein player
player Joseph Bukenya 15 7 Stefan Sperr player
captain Marius Schwer 16 8 Max Wieser substition guest player
player Adrian Knöpfler 17 9 Markus Eisenauer substition guest player
player yellow cardsubstitution home Rene Winkler 18 10 Sebastian Pichlmeier substition guestgoal player
player Simon Pleninger 20 11 Andreas Hundschell yellow card captain
Ersatzbank
substitute Leopold von Peinen 2 23 Lucas Vaas keeper
substitute substitution home Enrique Suarez 9 12 Andreas Wieser substition guest substitute
substitute substitution home Khalid Bakhouz 10 13 Peter Huber substition guest substitute
substitute substitution home Lamine Alassani 19 14 Felix Maier substition guest substitute
Trainer
Kocatepe, Tarkan Michael Ostermaier / Elvis Nurikic



TSV Soyen: „Pflichtaufgabe erfüllt“

Der TSV Soyen hat am Wochenende mit einem 4:2-Erfolg gegen die Zweite vom TSV Eiselfing „seine Pflichtaufgabe“ erfüllt. Die Soyener mussten sich gegen die gut organisierten Eiselfinger lange in Geduld üben, ehe sie von Yannik Mayer (Foto) und Thomas Probst in der Schlussphase geknackt wurden.

Die Begegnung begann ganz anders als erwartet. Nicht die Heimelf machte das Spiel, sondern die Gäste versuchten von Anfang an die Mayerelf unter Druck zu setzen. Erst nach 20 Minuten konnte Soyen sein verfahrenes Spiel offensiver gestalten. Genau in dieser Phase ging Eiselfing durch Nik Müller und durch Mithilfe von Torwart Markus Stangl verdient in Führung.

Soyens Bemühungen, schnell den Ausgleich zu schaffen, scheiterten, zumal die Gäste einen präzisen Konter, wiederum durch Müller, zur 2:0-Führung nutzten. Eher glücklich zu bewerten war dann der Anschlusstreffer der Heimelf. Nach einem Torwartfoul von Keeper Mühlbauer an Soyens Probst konnte Tobias Uschold in der 45. Minute den fälligen Strafstoß verwandeln.

Wer jetzt meinte, Soyen wäre nun bedacht, sein Spiel präziser aufzuziehen, sah sich getäuscht. Eiselfing war in dieser Phase das stärkere Team, Soyens spielerische Mittel im Offensivspiel waren begrenzt. Erst in der 70. Minute erzielte Yannik Mayer mit einer schönen Einzelleistung den Ausgleich.

Von nun an war Soyen das erste Mal in diesem Spiel das dominantere Team. Beim beherzten Draufgehen von Yannik Mayer gegen einen Eiselfinger Abwehrspieler entstand ein Pressball, der sein Ziel zu Überraschung aller Beteiligter im Gästetor zur 3:2-Führung fand.

Eiselfings Widerstand war damit gebrochen, nun rollte ein Konter nach dem anderen auf das Tor der Gäste. Obwohl Eiselfing mit einem Lattentreffer noch die Möglichkeit  zum Ausgleich hatte, war Soyen nicht mehr vom Sieg abzubringen. Noch einmal schlug die Soyener Offensive über einen schnellen Konter durch Thomas Probst zu. Zuviel des Guten wäre es dann gewesen, wenn ein Lattenschuss noch das 5:2 gegen einen gleichwertigen Gegner gebracht hätte.

Fazit: Soyen konnte gegen gleichwertige Eiselfinger erst in der Schlussphase das enge, spielerisch schwache Spiel für sich entscheiden.     OP