Da Done hält und Griesstätt siegt!

Hielt seinen Kasten sauber und hat gut lachen: Da Freiberger Done aus Griesstätt, Torwart des aktuellen Tabellenführers der Kreisklasse! Sehr effektiv konnte das Maier-Team im Derby gegen die Kreisliga-Reserve vom FC Grünthal deren Chancen zunichte machen und die eigenen nutzen. Unser Spielbericht …

Nach einer guten Möglichkeit durch Johannes Thaller in der zwölften Minute – sein Kopfball verfehlt da den Grünthaler Kasten noch knapp, scheitert wiederum auf der anderen Seite der starke Cosimo Torma aus halblinker Position nur mehr am Griesstätter Keeper Toni Freiberger. Besser macht es für die Hausherren Martin Stadler im direkten Gegenzug …

Seine umjubelte 1:0-Führung für Griesstätt nach gut einer halben Stunde Spielzeit aus zwölf Metern …

Und zum besten aller Zeitpunkte – direkt vor dem Pausenpfiff – erhöht Dominik Stiller für den Tabellenführer auf ein beruhigendes 2:0. Na dann, hoch die Tassen!

Glück für Griesstätt zum Auftakt in Hälfte zwei, als Tobi Voglmaier im Strafraum der Griesstätter zu Fall gebracht wird und der Pfiff des Schiri aber ausbleibt.

Wieder antwortet Griesstätt sehr effektiv in der 63. Minute – diesmal mit Johannes Thaller: Sein Kopfball aus kurzer Distanz nach einem Einwurf landet gefeiert zum 3:0 im Tor! Durchatmen und weiter …

Noch eine halbe Stunde bleibt den Grünthalern nämlich, das Blatt doch noch zu wenden.

In der 84. und 90. Minute pariert Griesstätts Torwart Freiberger aber Chancen allerbest der Gäste bravourös und hält das zu Null samt der Kreisklassen-Führung fest in seinen Händen …

Applaus: Der fünfte Sieg für Griesstätt im sechsten Spiel – mal eben unter Dach und Fach!

Foto: DJK-SV Griesstätt

So haben sie gespielt (links Griesstätt – rechts Grünthal II):

Anton Freiberger 1 1 Dominik Strohmaier
Alois Thomas Kaiser 2 2 Tobias Voglmaier
Bernd Pledl 3 3 Philipp Mittermaier
Daniel Rafschneider 4 4 Michael Obermayr
Benjamin Baumgartner 5 5 Michael Lochner
Benjamin Lemhoefer 6 6 Simon Janicek
Johannes Thaller 8 7 Cosimo Torma
Martin Stadler 9 8 Math. Scheitzeneder
Christoph Inninger 10 9 Michael Hochrinner
Dominik Stiller 11 10 Robert Grabl-Lenders
Christopher Wimmer 13 11 Matthias Binsteiner
Ersatzbank
Reinhard Ziegler 99 12 Markus Offenberger
Andreas Suess 7 13 Dominik Reisbich
Lukas Meier 12 14 Sven Baumann
Niklas Pauker 14
Trainer
Maier, Michael Spahmann Alex



Babensham verspielt seine Führung

Bei kühlem Regenwetter empfing der TSV Babensham den DJK SV Oberndorf zum Altlandkreis-Derby in der Fußball-Kreisklasse. Babensham hatte in der Anfangsphase der Partie mehr Spielanteile und konnte sich mit einer Serie von Standardsituationen wie Eckbällen und Freistößen in der Oberndorfer Hälfte gut festsetzen. Doch Oberndorf verteidigte geschickt, bewies stets Moral und kämpfte sich in Hälfte zwei zurück …

Foto: Renate Drax

Die beste Chance hatte hier der Babenshamer Edl König (Foto oben rechts), der sich nach einem Eckball energisch durchsetzen konnte und den Kopfball aber knapp neben das Oberndorfer Tor setzte.

Nach dieser Drangphase der Hausherren schlichen sich vereinzelt Fehler im Aufbauspiel ein. Diese nutzte Oberndorf für gefährliche Konter: Tom Achatz verzog einen Flachschuss aus 16 Metern und wurde kurze Zeit später nur durch einen guten Reflex vom Babenshamer Torhüter Thomas Frank an der 0:1 Führung für Oberndorf gehindert.

Auch bei Standardsituationen zeigte sich Oberndorf gefährlich und kam zu einer guten Kopfballchance, die das Babenshamer Tor jedoch deutlich verfehlte.

Babensham aber spielte unbeirrt weiter und Tobi Aimer gelang kurz vor der Halbzeitpause die 1:0 Führung: Nach einem weiten Ball von Verteidiger Lukas Wagner konnte Aimer einem Oberndorfer Abwehrspieler den Ball abluchsen, zog nach innen und erzielte mit einem satten Flachschuss in das kurze Eck das erste Tor des Nachmittags.

Nach der Pause kam Babensham bestens ins Spiel und man baute gleich dank Tobias Oberlinner die Führung mit 2:0 aus: Oberlinner konnte sich am linken Sechzehnereck gegen zwei Bewacher durchsetzen und überraschte den Oberndorfer Torhüter mit einem gefühlvollen Heber unter die Latte.

Doch nur drei Minuten später endete diese Freude schon wieder: Mit einem verwandelten Foulelfmeter kam Oberndorf – dank Markus Stein – wieder richtig gut in die Partie. Babensham wirkte plötzlich völlig aus dem Konzept gebracht, spielte nun zunehmend unkonzentriert und unbedacht.

Folgerichtig erzielte Oberndorf nach einer Freißstoßflanke mit einem Kopfball durch Alex Stein den gefeierten Ausgleich zum 2:2.

Beide Mannschaften wollten in der noch verbliebenen knappen halben Stunde das Spiel für sich entscheiden. Kurz vor Schluss hatte König nach toller Vorarbeit von Frederik Friedelhuber die große Chance zum Babenshamer Siegtreffer, der Schuss ging aus kurzer Distanz jedoch um Haaresbreite am Oberndorfer Tor vorbei.

Den Schlusspunkt setzte Oberndorf mit einem Konter über den schnellen Achatz, dessen Abschluss aber auch knapp über das Babenshamer Tor ging.

Babensham konnte eine 2:0 Führung nicht über die Zeit bringen und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nach dem 2:1 Anschlusstreffer nicht auf die eigenen Stärken besonnen zu haben. Oberndorf bewies Moral und kam bei schwerem Geläuf zu einem verdienten Unentschieden.

lf

So haben sie das Derby gespielt (links Babensham – rechts Oberndorf):

Thomas Frank 1 1 Matthias Schwarz
Lukas Wagner 2 2 Christian Kronseder
Leonhard Kirchlechner 3 3 Philip Erhart
Stefan Oettl 4 4 Stefan Maier
Hans Lamprecht 5 5 Philipp Zacherl
Ludwig Frank 6 6 Christian Kirmaier
Thomas Estermann 7 7 Andreas Schwinghammer
Frederik Friedlhuber 8 8 Markus Stein
Tobias Aimer 9 9 Thomas Achatz
Eduard Koenig 10 10 Michael Schussmueller
Tobias Oberlinner 11 11 Alexander Stein
Ersatzbank
Emanuel Seidl 15 21 Christian Schöberl
Jonas Hintermayr 12 12 Christian Brumbauer
Stefan Fink 13 13 Matthias Kainz
Muctar Sow 14 14 Wolfgang Seigner
Trainer
Brack, Christian Lipp, Josef



Beliebter Inn-Weg schwer beschädigt

Der beliebte Inn-Weg von Wasserburg nach Gars, der den Wanderer oder Radfahrer auch am schönen Biergarten in Rieden vorbei führt, ist nach dem starken Unwetter, das vor einigen Tagen in weiten Teilen Bayerns und auch im Altlandkreis schwere Schäden angerichtet hat (wir berichteten ausführlich), leider nur noch eingeschränkt zu benutzen. Das meldet die Gemeindeverwaltung Soyen am heutigen Nachmittag und liefert – eigens zum Ferienende – gleich eine tolle Umleitung mit …

Der Buchen- und Fichtenbestand an der Innleite im Bereich zwischen dem gemeindlichen Pumphaus der Wasserversorgung in Zell und Rieden wurde durch die
orkanartige Böen schwer geschädigt. Alte Bäume wurden entwurzelt oder so schwer geschädigt, dass sie gefällt werden mussten, so Bürgermeister Karl Fischberger in der Mitteilung.
Die Aufräumarbeiten in dem schwer zugänglichen Gelände gestalteten sich äußerst schwierig. So musste mit schwerem Gerät gearbeitet werden, da eine Bergung der Bäume in Handarbeit nicht möglich und auch zu gefährlich gewesen wäre.

Die gewichtigen Forstmaschinen wie auch die Transportfahrzeuge der Waldarbeiter zur Abfuhr der Stämme hinterließen an dem Feld- und Waldweg ihre Spuren.

Solange die Aufräumarbeiten noch nicht abgeschlossen seien, habe es wenig Sin, den Weg instand zu setzen.
Um die Aufräumarbeiten und die Instandsetzung nicht zu behindern, wird die Gemeinde
Soyen diesen Wegabschnitt ab sofort sperren.

Die Gemeinde Soyen möchte die Wanderer und Radfahrer daher
in ihrem eigenen Interesse bitten, den Weg ab dem Pumphaus (siehe rote Markierung auf der Karte) solange nicht mehr zu benutzen, bis die Aufräumarbeiten beendet
sind und der Weg wieder in einem befahrbaren Zustand ist.

Die Umleitung

Da der Wetterbericht für die letzte Ferienwoche wieder sonniges Wander- und Radler-Wetter vorhersagt, schlägt die Gemeinde Soyen eigens folgende „Umleitung“ vor, um dem Naturliebhaber nicht den Spaß an dem schönen Weg von Wasserburg nach Gars zu verderben:

Von Wasserburg kommend über Zell fahren und dann rechts den Radweg am Inn entlang bis zum Pumphaus der Wasserversorgung Soyen. Kurz nach dem Pumphaus führt links ein schön ausgebauter Feldweg die Innleite hinauf (Grafik oben grüne Markierung).

Das erste Stück erfordert jedoch eine gewisse Kondition, aber oben angekommen, belohne der schöne ebene Weg nach Strohreit mit Blick auf Kirchreit.

Zum Biergarten Rieden gehe es dann weiter durch Strohreit und wenn Sie den neuen
Radweg benutzen, bis Wetterstett, anschließend rechts nach Rieden (historisches Schild abbiegen.

Wer sich den Anstieg am Pumphaus nicht zutraut oder mit einem Tourenrad oder Kindern unterwegs ist, ist gut beraten, ab Zell die asphaltierte und wenig befahrene Straße über Graben nach Strohreit zu nehmen, anschließend weiter wie oben beschrieben.

Der Weg zurück

Richtung Wasserburg fahren Sie bitte nicht wie bisher parallel zum Friedhof Rieden auf dem derzeit beschädigten Weg, sondern Richtung Strohreit und anschließend entweder kurz nach Strohreit links den Feldweg wieder zum Pumphaus oder weiter Richtung B15 – Graben – Zell.

Wir bitten die Wanderer und Radfahrer um Verständnis für die Sperrung und wünschen viel Spaß auf den alternativen Strecken, die vielleicht sogar schöner – aber in jedem Falle derzeit sicherer sind – sagt heute Soyens Bürgermeister …




20 Jahre in Partnerschaft verbunden

Mit einem feierlichen Festakt im Rathaus in  Lajoskomárom wurde das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen dem Markt Haag und der Gemeinde Lajoskomárom in Ungarn begangen. Eine 30-köpfige Haager Delegation und die ungarischen Gastfamilien wurden vom amtierenden Bürgermeister Zsolt Pirtyák willkommen geheißen.

In seiner Rede betonte Pirtyák, dass in den Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden nie die große Weltpolitik eine Rolle gespielt habe, sondern das gegenseitige Verständnis und das Interesse am Kennenlernen der unterschiedlichen Kultur. Diese Gedanken griff auch Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz auf, die an die Vereinbarungen in der Partnerschaftsurkunde erinnerte, die vor allem den Austausch der Jugend beinhaltet. „Wenn die Jugendlichen die Idee der Partnerschaft weitertragen, werden sich auch die kommenden Generationen freundschaftliche Beziehungen pflegen“, so die Bürgermeisterin. Bei der Gründung der Partnerschaft seien die ersten Begegnungen sicher spannend gewesen, denn man konnte sich nicht einfach im Internet über die Partnergemeinde und das Leben dort informieren.

Lajoskomároms Altbürgermeister Pál Macher führte aus, warum er und die damaligen Gemeinderäte eine Partnergemeinde im Westen suchten: „Lajoskomárom suchte nach der Wende den Kontakt dorthin, wohin es immer gehört hat – nach Europa“. Er erinnerte an den herzlichen Empfang der ungarischen Delegation in Haag durch Altbürgermeister Hermann Dumbs, den damaligen Zweiten Bürgermeister Hans Kürzeder und den bereits verstorbenen Gemeinderat Erwin Kohl.

Die Gemeinderäte beider Gemeinden beschlossen 1997 die Partnerschaft und ein reger Austausch mit gegenseitigen Besuchen, Brauchtumsfesten und Sportveranstaltungen begann. Sogar eine Ehe mit zwei Kindern ist aus der Gemeindepartnerschaft entstanden. Pál Macher ermunterte alle, die Fotoausstellung zu besuchen, die anlässlich des Jubiläums zusammengestellt wurde.

Auch Haags Altbürgermeister Hermann Dumbs, der seinen Ruhestand in Lajoskomárom verbringt, blickte auf die vergangenen 20 Jahre zurück: „Wir Haager konnten auch mit einigen Dingen behilflich sein, die in Ungarn dringend benötigt wurden.“ So wurde zum Beispiel die Feuerwehr mit Ausrüstungsgegenständen unterstützt, die in Haag aufgrund neuer DIN-Normen ausgetauscht werden mussten. Auch die im Landkreis Mühldorf ausrangierten Mülltonnen tun heute noch ihren Dienst in Lajoskomárom.

Anschließend ehrte Ljoskomároms Bürgermeister Zsolt Pirtyák mehrere Bürger aus beiden Gemeinden, die sich langjährig um die Partnerschaft verdient gemacht haben. Aus Haag wurden geehrt: Hans Kürzeder, Sepp Burger, Gabriele Friedl, Hermann Jäger, Krisztina Daumoser-Csida, die Familien Ellinger, Wandinger, und Rumpfinger.

„Wie erleben wir unsere Partnerschaft und was wünschen wir uns für die Zukunft?“, diese Frage stellte Péter Marikuczsa, damaliger Mitinitiator der Partnerschaft an alle Festteilnehmer. In den Redebeiträgen wurde immer wieder hervorgehoben, wie wertvoll die persönlichen Begegnungen sind, die das Verständnis zwischen den Kulturen fördern. Der ehemalige Gemeinderat Sepp Burger, der von Anfang an die Partnerschaft fördert und persönliche Freundschaften pflegt, mahnte an, dass sich mehr und vor allem jüngere Leute in den Austausch einbringen sollten.

Zum Abschluss des Festakts wurde feierlich vor dem Rathaus der neugestaltete „Platz der Partnerschaft“ mit einem Brunnen und den Wappen der Partnergemeinden eröffnet, an dessen Errichtung sich auch der Markt Haag finanziell beteiligt hatte. Anschließend wurden die Gespräche bei der Fotoausstellung fortgesetzt und Erinnerungen ausgetauscht.   

Foto oben: Geschenkübergabe beim Festakt im Rathaus von Lajoskomárom mit den Bürgermeistern Schätz und Pirtyak.

 

Ehrung von Bürgern beider Gemeinden, die sich um die Partnerschaft verdient gemacht haben: Bürgermeister Pirtyak, Krisztina Daumoser-Csida.

 

Die Altbürgermeister Macher und Dumbs, die jetzigen Bürgermeister Schätz und Pirtyak bei der feierlichen Eröffnung des neuen Platzes der Partnerschaft in Lajoskomárom.

 




Zum Auftakt Starbulls bei den Löwen

In gut drei Wochen beginnt die Hauptrunde der Eishockey-Oberliga – und der Spielplan beschert den Starbulls Rosenheim gleich ein Auswärts-Derby in Waldkraiburg am Freitag, 29. September, sowie als Heimspiel-Auftakt am Sonntag, 1. Oktober, den EV Landshut! Ab kommenden Dienstag, 12. September, übrigens schon ist das emilo-Stadion (unser Foto) in Rosenheim wieder für den allgemeinen Eislauf geöffnet. Es gelten grundsätzlich folgende Öffnungszeiten

Öffentlicher Eislauf:

Montag:  8 – 11.50 Uhr und 14.30 – 15.50 Uhr

Dienstag:  8 – 12.50 Uhr

Mittwoch: 8 – 11.50 Uhr

Donnerstag: 8 – 12.50 Uhr und 20.15 – 22.00 Uhr

(Achtung: Donnerstag, 15. September, findet abends noch kein allgemeiner Eislauf statt.)

Freitag: 10 – 12.50 Uhr

Samstag: 13 – 15.50 Uhr

Sonntag: 13 – 15.50 Uhr

(Bei Sonntags-Heimspielen der Starbulls endet der öffentliche Eislauf um 15.15 Uhr.)

Die aktuellen Öffnungszeiten für jede neue Woche sind außerdem im Internet unter https://www.rosenheim.de/kultur-freizeit/sport/sportstaetten.html einzusehen oder als Aushang im Eingangsbereich des Eisstadion.

Foto: Starbulls

 

 




Der Effekt des Wassers

Der Effekt des Wassers – so heißt ein neuer, bereits mehrfach ausgezeichneter Auslesefilm aus Frankreich und Island demnächst im Wasserburger Kino. Die isländische Filmemacherin Sólveig Anspach erzählt den holprigen Auftakt einer Liebesgeschichte, der vom französischen Montreuil in die bizarre isländische Landschaft führt, als unterhaltsame Komödie und setzt auf eine gelungene Mischung aus naturalistischen und märchenhaft-skurrilen Momenten. 

Darum geht’s:

Der Kranführer Samir verliebt sich in einer Kneipe auf den ersten Blick in eine junge Frau, die sich patent gegen die Anmache eines Typen wehrt. Samir findet heraus, dass Agathe als Bademeisterin im Pariser Vorort Montreuil arbeitet, kauft eine Badehose und gibt sich als Schwimmanfänger aus, um seiner Flamme näher zu kommen.

Samirs Schwindel fliegt auf, als er eine ertrinkende Frau rettet und sich als vollendeter Schwimmer outet. Agathe reist kurz darauf nach Island, Samir folgt ihr spontan, um die Situation zu klären – doch eine Reihe von Wendungen müssen die Liebenden noch überstehen. 

Frankreich/Island

2016

FILMREIHE Auslesefilm

REGIE Solveig Anspach

DARSTELLER Samir Guesmi, Florence Loiret Caille, Didda Jónsdóttir, Philippe Rebbot, Estéban, Olivia Côte, Frosti Runólfsson, Johanna Nizard, Ingvar Eggert Sigurðsson

KAMERA Isabelle Razavet

AB 6 JAHRE

LÄNGE 83 MIN.

Das Kino-Programm in Wasserburg an den nächsten Tagen:

Dienstag 05.09
17.45 UHR Grießnockerlaffäre
18.00 UHR Weit – Die Geschichte von einem Weg um die Welt
20.25 UHR Bullyparade – Der Film
20.30 UHR Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidts
Mittwoch 06.09
15.00 UHR Bigfoot Junior
15.15 UHR Bullyparade – Der Film
17.45 UHR Grießnockerlaffäre
18.00 UHR Siebzehn
20.25 UHR Bullyparade – Der Film
20.30 UHR Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidts
Donnerstag 07.09
15.30  – Der Film
17.45 UHR Tigermilch
18.00 UHR Ein Sack voll Murmeln
20.25 UHR Bullyparade – Der Film
20.30 UHR Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidts




Ein 42-Jähriger wird vermisst!

Seit gestern Abend um 19.30 Uhr wird ein 42-jähriger Mann aus einer Therapie-Einrichtung im Landkreis Mühldorf vermisst! Der Mann war gestern seit 16.30 Uhr mit seinem Fahrrad unterwegs und hätte am Abend zurück sein müssen. Die eingeleitete Großfahndung mit mehreren Polizeistreifen und einem Hubschrauber-Einsatz führte bisher leider zu keinem Ergebnis. Die Beschreibung des 42-Jährigen …

Er ist 187 cm groß, kräftig, hat dunkelblonde, sehr kurze Haare, blau-graue Augen.

Er trägt einen schwarzen Fahrradhelm und ist mit einem Herrenrad unterwegs. Vermutlich hat er auch einen Rucksack bei sich.

Hinweise bitte dringend an die Polizei in Waldkraiburg unter 08638/94470 oder jede andere Polizeidienststelle.




Ein Stern, der deinen Namen trägt

Ein neuer Monat hat begonnen und das bedeutet für uns: In den Himmel schauen. Denn unser Astronom Manuel Philipp kann wieder viel Sehenswertes am Firmament entdecken und auch erklären. Sein besonderer Tipp: In der nächsten Woche vom 16. bis 18. September gibt’s morgens gegen 6 Uhr tolle Anblicke über dem Osthorizont. Mars und Merkur stehen ganz eng, dazu die Venus und der Löwe-Stern Regulus.

Dazu noch der abnehmende Mond, der sich in einer schmalen Sichel zeigt und am 18. den Stern Regulus bedeckt, der am Morgen noch frei war, weil da der Mond noch weiter entfernt stand.

Auch im September bestimmen einige Highlights den Sternenhimmel:

Das hoch über unseren Köpfen (im Zenit) stehende Sommerdreieck, das sich aus den Sternen Wega (Sternbild Leier), Deneb (Sternbild Schwan) und Atair (Sternbild Adler) zusammensetzt, das prächtig-majestätische Band der Milchstraße, die sich vom Nordosthorizont quer über die ganze Himmelshalbkugel (und mitten durch das Sommerdreieck) bis zum Südwest-Horizont zieht und zuletzt genau in diesem Areal knapp über dem Horizont die herrlichen Sternbilder Schütze und Skorpion.

Beide machen sich allerdings Nacht für Nacht immer mehr vom Acker.

Der Skorpion verschwindet unter dem Südwest-Horizont bereits Mitte September; der Schütze bleibt uns noch etwa einen Monat länger erhalten, bevor auch in der Abenddämmerung am Südwest-Horizont wegtaucht.

In Richtung Osthorizont sieht man indes die Fische immer besser (und zwar unterhalb des Sternbildes Pegasus) und vor allem macht sich das Sternbild Andromeda (mitsamt der Andromeda-Galaxie) Nacht für Nacht immer mehr in Richtung Zenit auf den Weg.

Im November steht dann die (mit bloßem Auge durchaus sichtbare) Andromeda-Galaxie fast genau im Zenit. Direkt über dem Ost-Horizont schiebt sich jede September-Nacht zunächst der Fuhrmann und gegen Ende des Monats auch der Stier empor. An ihnen ist unmissverständlich zu erkennen, dass wir Herbst haben und es bald schon in Richtung Winter gehen wird … Na ja, also demnächst.

Noch mehr zu den Sternbildern gibt’s auf:

Der Sternenhimmel im September 2017




Ziagn, wos da Finger (aus)hoit …

Die alten Traditionen leben hoch auf dem Haager Herbstfest mit einem urigen Wettkampf: Der Chiemgauer Ranggler- und Haklerverein lädt recht herzlich zur Chiemgau-Meisterschaften im Finger- und Boahakeln ein. Am kommenden, ersten Wiesn-Sonntag ab 12 Uhr im Festzelt „Zum Suranger“ werden im wahrsten Sinne des Wortes reihenweise g´standene Mannsbuider über den Tisch zog´n.

Mitmachen darf, wie bei einer offenen Meisterschaft üblich, jeder, der sich traut. Anmelden kann man sich am Meisterschaftstag ab 10 Uhr im Festzelt oder bereits vorab per Email an festzelt@suranger.de.

Und wer das Spektakel lieber gemütlich bei einer frischen Maß Bier und einer Brotzeit anschauen will, ist freilich willkommen. Der Eintritt ist frei und zur musikalischen Unterhaltung spielt „Fast nur Blech“.

Fingerhakeln ist eine urige altboarische Traditionssportart, die ihren Ursprung im Alpenländischen hat und früher zur Austragung von Streitigkeiten Mittel zum Zweck war.