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Haag: Premiere fiel ins Wasser

Dauerregen und Kälte: Spielleitung strich gestern um 20.45 Uhr die Segel

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Nachmittags sah alles noch prima aus, doch je näher der Startschuss rückte, um so mehr verdunkelte sich der Himmel. Gegen 20.45 Uhr war dann klar: Die Premiere zum „Wirtshaus im Spessart“ im Haager Schlosshof findet nicht statt. Rund 350 durchnässte Besucher, Darsteller und Helfer der Haager Bühne machten sich unverrichteter Dinge wieder auf den Nachhauseweg. Dauerregen und Kälte ließen ein Freiluftspiel gestern einfach nicht zu. Die Premieren-Aufführung wird am Donnerstag 27. Juli, nachgeholt. Karten behalten …

… ihre Gültigkeit.

Bereits 30 Minuten vor dem geplanten Start um 20.30 Uhr begann es wie aus Kübeln zu regnen. So mancher Besucher suchte sich eine trockene Nische (Foto), stellte sich im Schlosstor unter oder verkroch sich unterm Regenschirm. Und der Regen wollte einfach nicht aufhören. „Wir mussten dann die Aufführung leider Absagen. Heute steht fest: Es war die richtige Entscheidung, denn das Wetter wurde auch die nächsten Stunden nicht besser“, so Bernd Rehbein, Vorsitzender der Haager Bühne.

Heute, Samstag, wird der zweite Versuch gestartet. Die Wettervorhersage hat sich über Nacht stark verbessert. Es soll auf jeden Fall trocken bleiben.

Karten für heute, Samstag, und morgen, Sonntag, Beginn: 20.30 Uhr, gibt es noch an der Abendkasse an der großen Freitreppe zum Hof ab 18.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Zum Stück: Während einer Wanderung kehren die Handwerksburschen Felix und Hans eines Abends in ein Gasthaus ein. Das befindet sich im Spessart, der berüchtigt ist für Raubüberfälle. Deshalb beschließen die beiden Männer erst gar nicht schlafen zu gehen, um nicht ausgeraubt zu werden. Zu ihnen stößt eine junge Comtesse mit ihrem Gefolge. Die Räuber haben ihrer Kutsche „ein Bein gestellt“. Nach Mitternacht kommt der Hauptmann der Räuber mit seinem Gefolge angeritten. Allerdings haben es die Banditen nicht auf die Handwerksburschen, sondern nur auf die Comtesse abgesehen. Die Räuber wollen sie entführen, sodass ihr Vater, Graf von Sandau sie freikaufen muss. Hans kommt eine Idee: Er verkleidet sich als die Comtesse und wird statt ihrer Geisel. Eine turbulente Verwechslungs-Komödie entwickelt sich. Und natürlich gibt es ein Happy-End.

Dauer: Zweimal 45 Minuten zuzüglich Pause.

Zu sehen ist „Das Wirtshaus im Spessart“ an den Wochenenden 14. bis 16. Juli, 21. bis 23. Juli und 28. bis 30. Juli. Mehr Infos unter www.haager-buehne.de

Karten zu 14 Euro (plus Vorverkaufsgebühr) und acht Euro ermäßigt gibt es wochentags bei allen Filialen der Sparkasse Wasserburg sowie online unter: 

https://ticketservice.sparkasse-wasserburg.de/regional.htm

… und natürlich an der Abendkasse am Schlossturm.

 

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