„Da war nichts mehr zu machen“

Kommandant der Haager Feuerwehr nimmt zum Großbrand von gestern Stellung

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Das Heu im Dachstuhl des landwirtschaftlichen Gebäudes brannte lichterloh, das Gewitter brachte starke Windböen mit sich, die das Feuer immer wieder anfachten. Die Asche flog kilometerweit durch die Luft. Immer wieder brannte der Bauernhof an allen Ecken und Enden aufs Neue. Was sich den heimischen Feuerwehren bei dem Großbrand gestern in der Gemeinde Rechtmehring bot, war nicht gerade ein leichter Einsatz. „Im Grunde konnten wir eigentlich nichts mehr machen“, sagte Thomas Göschl, Kommandant der Haager Feuerwehr.

Natürlich sei der Großbrand nach Blitzschlag in Fachenliehen an sich nichts Außergewöhnliches gewesen. „Allerdings waren die Umstände alles andere als gut für uns“, so der Kommandant. Man habe eine 800 Meter lange Schlauchleitung zum nächsten Weiher legen müssen, was natürlich die Löscharbeiten nicht erleichtert habe. Die Anfahrt sei schwierig gewesen. Zudem sei bei dem relativ alten Gebäude sicher nicht davon auszugehen, „dass alle Möglichkeiten des Brandschutz ausgeschöpft waren“.

Göschl weiter: „Als wir eintrafen war vom Stallgebäude nur mehr ein Gerippe zu sehen, der Dachstuhl des Wohnhauses hatte bereits Feuer gefangen.“ So habe man auch das Wohngebäude nicht mehr retten können. Letztlich müsse man froh sein, dass weder Mensch noch Tier zu Schaden gekommen seien. „Auch unsere Feuerwehrmänner und -frauen blieben zum Glück alle unverletzt.“

Fotos: Der Tag nach dem Großbrand in Fachenliehen bei Rechtmehring. Fotos: MP

 

 

 

Blitzschlag: Bauernhof in Flammen

 

 

 

 

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