Mission Bezirksliga: Der Showdown!

Schafft es Reichertsheim direkt? Muss Wasserburg in die Relegation gegen Traunreut?

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Die Rechnung ist einfach: Gewinnt Reichertsheim (weißes Dress) am Samstag in Prien, dann ist die SG RR ein Bezirksligist! Es wäre für die zahlreichen Fans ein Fest – beim vierten Anlauf hintereinander! Und Wasserburg (schwarzes Dress) wäre – Sieg hin oder her gegen Schloßberg am Samstag – der Zweite der Kreisliga. Wie ist dann der noch mögliche Weg in die Bezirksliga für den Zweitplatzierten in einer Relegation? Zuerst geht’s nächsten Mittwoch schon gegen den Zweitplatzierten der Kreisliga 2 – das wäre vor dem letzten Spieltag Traunreut – und dann geht’s …

… gegen den Gewinner der Relegation der Kreisliga Donau/Isar – das wäre derzeit der Sieger aus der Begegnung Etting oder Pfaffenhofen gegen die BSG Taufkirchen (jeweils Hin- und Rückspiel)!

Situation Reichertsheim

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den Zweiten TSV Wasserburg führt die SG RR mit einem Punkt Vorsprung weiterhin die Tabelle der Kreisliga 1 an und kann mit einem Sieg gegen den TuS Prien den Aufstieg perfekt machen.
Jetzt heißt es für die Mannen um die Trainer Klaus Michel und Elvis Nurikic noch einmal konzentriert zu trainieren und dann am Samstag noch einmal alles zu geben. Am Kader wird sich nichts ändern und die Verletzten Markus Eisenauer und Matthias Neumaier werden die Elf leider nur von der Seitenlinie aus anfeuern können.
Der TuS Prien machte durch den 2:0-Auswärtssieg beim ASV Großholzhausen einen Sprung in der Tabelle und hat jetzt einen Dreipunkte-Vorsprung auf den momentanen Abstiegsreleganten aus Schloßberg. Damit sie sicher wieder ein Jahr Kreisliga planen können, werden sie einen Punkt anstreben, da sie ja den direkten Vergleich gegen Schloßberg verlieren würden.

Die SG RR setzt zu diesem Spiel einen Fanbus ein. Abfahrt ist in Reichertsheim am Samstag um 13 Uhr und in Ramsau um 13.15 Uhr!

Showdown in Wasserburg 

Am letzten Spieltag der Kreisliga-Saison kommt es im Wasserburger Badriastadion am Samstag ebenfalls zeitgleich um 15 Uhr zum abschließenden Spiel der regulären Runde gegen den SV Schloßberg-Stephanskirchen.

Die Konstellation ist klar. Nur ein Sieg könnte sowohl den Schloßbergern, wie auch den Wasserburgern eventuell die Relegation ersparen.
Schloßberg muss dabei zudem auch noch auf Ausrutscher von Grünthal, Amerang oder Prien hoffen, um dadurch noch den Klassenerhalt direkt zu sichern.

Die Wasserburger wiederum hoffen dagegen, dass der TuS Prien den favorisierten Reichertsheimern Punkte abknöpfen kann.
Dann wäre bei einem eigenen Sieg der lange fast sicher erscheinende Aufstieg in die Bezirksliga doch noch direkt möglich.
Die Stimmung in der Wasserburger Truppe ist trotz der zuletzt eher mäßigen Leistungen gut. Dazu beigetragen hat sicher auch die deutliche Leistungssteigerung am letzten Wochenende beim Aufstiegsaspirant in Ramsau (wir berichteten).
Bei Wasserburg fehlen nach wie vor Niki Wiedmann und Marco Kleinschwärzer. Valid Alemi wird seinen Kameraden in den USA sicher auch wieder die Daumen drücken. Für Benni Mleko wird die Zeit bis zum Anpfiff wohl zu knapp. In Ramsau musste er bereits nach drei Minuten wegen erneuter muskulärer Probleme den Platz verlassen. Jetzt wird er mit großer Sicherheit nicht in der Startformation stehen.
Michael Pointvogel ist aber wieder soweit fit, dass einem Einsatz am Samstag nichts im Wege stehen dürfte.

Alle hoffen auf einen starken Fight …
Wasserburg setzt außerdem auf eine ähnlich große Fanunterstützung wie beim Auswärtsspiel bei der SG Reichertsheim/Ramsau.
Auch falls der direkte Aufstieg nicht realisiert werden sollte, sind die Löwenspieler voll motiviert, die Bezirksliga über die Relegationsspiele zu erreichen.
Diese beginnen schon am kommenden Mittwoch, 7. Juni! Der Gegner, der zuerst Heimrecht hätte, wäre nach aktuellem Tabellenstand der TuS Traunreut.

 

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