„Bei uns lebt man sicher“

Haager Polizei zieht im Rathaus überwiegend positive Bilanz

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„Bei uns lebt man sicher.“ Das war der Tenor des Sicherheitsgespräches, das für den Dienstbereich der Polizeistation Haag mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden sowie dem Ersten leitenden Hauptkommissar Georg Deibl von der Polizeiinspektion Waldkraiburg stattfand. Die Präsentation der neuen Kriminalstatistik stellte Dienststellenleiter und Hauptkommissar Dirk Schreyer aus Haag vor …

Konzipiert war der Sicherheitsbericht mit einer differenzierten Betrachtung der einzelnen Gemeinden nach Straftaten. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass im Dienstbereich der Polizeistation Haag die Häufigkeitszahl – Straftaten pro 1000 Einwohner – mit 28,6 weit unter dem Bayerischen Durchschnitt (48), dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd (42) und dem Landkreis Mühldorf (37) liegt.

Daraus ergab sich für Schreyer der erfreuliche Schluss: „Bei uns lebt man sicher“.
Sehr erfreulich sei, dass in der Statistik keine Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu verzeichnen und die Anzahl der Einbrüche leicht rückläufig ist.

Ein leichter Anstieg ist bei Rohheitsdelikten und Vermögens- und Fälschungsdelikten festzustellen. Berücksichtigt man jedoch, dass im westlichen Landkreis mit dem Volksfest in Gars sowie dem Faschingszug und dem Herbstfest in Haag regelmäßig Großveranstaltungen mit mehreren tausend Besuchern stattfinden, stimmen Schreyer diese Zahlen zuversichtlich: „Die Sicherheitskonzepte für die Veranstaltungen greifen gut, die Feste und Veranstaltungen sind größtenteils friedlich.“

Beim zweiten Teil der Konferenz, der Gesprächs- und Fragerunde mit den Bürgermeistern Alfons Linner aus Kirchdorf, Sebastian Linner aus Rechtmehring, Annemarie Haslberger aus Reichertsheim, Norbert Strahllechner aus Gars sowie Josef Kirchmaier und Sissi Schätz aus Haag wurden kurz die für heuer geplanten größeren Veranstaltungen besprochen.

Die Veranstaltungs-Bescheide der Gemeinde werden jeweils mit der Polizei im Vorfeld besprochen. Schreyer: „Es gibt einfach in der heutigen Zeit mehr und andere Anforderungen an die Sicherheit. Die Bürger müssen sich im Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen auf intensivere Personenkontrollen einstellen.“ Dies sei der derzeitigen Sicherheitslage in Bezug auf terroristische Anschläge geschuldet. Um die Kontrollen so einfach wie möglich zu gestalten, solle man sich beispielsweise grundsätzlich überlegen, ob große Taschen oder Rucksäcke zu öffentlichen Veranstaltungen mitgenommen werden müssen.

Das Fazit aus dem Sicherheitsgespräch lautete auch von Seiten der Bürgermeister: „Der Großteil der Bürger begrüßt die Präsenz der bayrischen Polizei zur Sicherheit auf Großveranstaltungen.“ AO

Titelbild von links: Norbert Strahllechner, Sebastian Linner, Josef Kirchmaier, Alfons Linner, Annemarie Haslberger, Sissi Schätz, PHK Georg Deibl aus Waldkraiburg und PHK Dirk Schreyer aus Haag.

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