Wieder erhöhte Waldbrandgefahr!

Regierung von Oberbayern ordnet heute bis morgen Luftbeobachtung an

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Man glaubt es kaum, die ersten warmen Sonnenstrahlen und schon herrscht bei uns bereits erhöhte Waldbrandgefahr – und zwar in ganz Oberbayern! Das meldet die Regierung heute am Freitagvormittag und hat eine Luftbeobachtung bis einschließlich Samstag angeordnet – in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Drei Jahre ist es her, es war im April 2014, als in Pfaffing bei Öd ein Waldstück lichterloh brannte (unser Foto). Aufgrund der zunehmenden Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahrenindex nun heute aktuell für einzelne Bereiche in Oberbayern eine hohe Waldbrandgefahr aus: Stufe 3 bis 4! Mittlerweile jedes Jahr ist das nun im April so. Besonders gefährdet seien Wälder auf leicht sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Die Regierung teilt weiter mit, dass von den Stützpunkten Mühldorf am Inn und Ohlstadt geflogen werde. Die Luftbeobachtung sei eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung.

Die Regierung von Oberbayern trage die Kosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stelle die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Bereichen der Katastrophenschutzbehörden.

Bitte folgende Warnhinweise beachten, die auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind, gelten:

Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon

– keine offene Feuerstätte zu errichten oder zu betreiben

– kein Feuer anzuzünden oder zu betreiben

– keine Bodendecken abzubrennen oder Pflanzen/Pflanzenreste flächenweise     abzusengen

– kein offenes Licht anzuzünden oder zu verwenden
– keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen

– nicht zu rauchen!

Siehe auch:

Waldbrand bei Pfaffing: Feuer unter Kontrolle

 

 

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