SVO: Bewegt und bewegend

DJK-Sportverein Oberndorf zieht bei Jahreshauptversammlung Bilanz

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Mit dem Motto „bewegt und bewegend“ eröffnete die stellvertretende Vorsitzende Evi Brandl die Jahreshauptversammlung des DJK-Sportverein Oberndorf und erläutert das auch gleich: „Bewegung und bewegend ist bei uns deutlich mehr als Sport“. Viele Berichte nahmen bei der Versammlung die vielfältigen geselligen und gesellschaftlichen Angebote und Aktionen in den Blick, insbesondere die integrative Aspekte und Werte, das Wohlfühlen und das Miteinander im Verein. Vor über 70 Teilnehmern wurden auch zwei Vereinsehrenpreise verliehen.

Für besonderes Engagement wurde zum dritten Mal der Vereinsjugendpreis verliehen. Evi Brandl charaktierisierte dabei Quirin Glück aus Haag folgendermaßen: Immer voll motiviert und ehrgeizig, ein Supertalent und Vorbild, das kein Training auslässt und sich auch um den Nachwuchs kümmert, pflichtbewusst und inzwischen sozusagen gut eingelaufen im Verein. Er hat in 2016 über 20 Läufe bestritten, Höhepunkt war dabei die oberbayerische Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßenlauf U16. Mit den Worten: „Du hast für viele Glücksmomente gesorgt, glücklich, wer einen Glück in seinen Reihen hat“, überreichte sie zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Alfred Pongratz den Vereinsjugendpreis.

„Wenn´s laaft, dann laaft´s, und ich kann euch sagen, sie läuft ständig, im letzten Jahr knapp 4000 Kilometer“, damit leitete Brandl die nächste Ehrung ein. Petra Pommer läuft aber nicht nur selbst ununterbrochen, sondern hat inzwischen auch zwei Laufgruppen, darunter eine Jugendlaufgruppe, auf die Beine gestellt, sie gefordert und gefördert, sich um alles gekümmert, „manchmal telefoniert sich auch noch während des Laufens“, ergänzte Brandl. Oft trommelt sie die teilnehmerstärkste Gruppe zusammen und berichtet dann auch noch über all die Laufteilnahmen und Platzierungen.

Beim Rupertusthermen-Lauf in Berchtesgaden wurde Petra Pommer oberbayerische Meisterin im Halbmarathon in der AK 50. Brandl und Pongratz überreichten an sie den Vereinsehrenpreis.

Foto (oben, von links): Brandl, Pommer, Glück und Pongratz.

Weitere vereinsinterne Ehrungen, die alle mit einem kleinen Geschenk bedacht wurden:

Alfred Sattler und Martin Birkmaier kümmern sich seit zehn Jahren um die Pflege des gesamten Sportgeländes, um Rasen, Bäume, Blumen und auch ums Unkraut.

Michael Brestrich ist seit 2009 Trainer der Fußballmädchen. Er ist da schon in recht jungen Jahren mit viel Freude und Herzblut eingestiegen, das erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen, er hat damit aber auch sehr viel bewegt, so die Laudatorin.

Sandra Pongratz, die Geistliche Beirätin des Vereins, hatte zu Beginn im Geistlichen Impuls das Motto aufgegriffen im Bild von einer Schnecke, die auch vorwärts kommt, zwar langsam aber kontinuierlich.

Die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Haag, Sissi Schätz, bedankte sich beim Verein für die vielen Aktivitäten, ganz aktuell für die Beteiligung am Flüchtlingsprojekt, beim Schlossturmlauf und Straßenfest.

Der Kirchdorfer Bürgermeister Alfons Linner verwies auf die gute Altersstruktur in der Vereinsführung, das sichere dem Verein eine gute Perspektive.

Rosmarie Heimann, Ehrenvorsitzende des Vereins und gleichzeitig DJK-Vizepräsidentin lobte das gute Mitwirken des Vereins an DJK-Veranstaltungen, zum Beispiel Jugendfußballturnier, Benefizturnier, Spartenleitersitzung oder auch das Interview mit den Münchener Kirchennachrichten zur Integration.

Im Folgenden nur die Höhepunkte und Besonderheiten der Berichte aus den Abteilungen und Ressorts:

Fußball: Philipp Zacherl berichtete von insgesamt 13 Mannschaften, darunter acht im Jugendfußball mit über 100 Kindern und Jugendlichen und 14 eigenen Trainern und Betreuern. Hier wurden 18 Turniere im Sommer und 42 Hallenturniere bestritten.

Tennis: Martin Eder-März berichtete von den Punktspielergebnissen und von vielen weiteren Aktivitäten der Abteilung, erstmalig haben wieder Vereinsmeisterschaften stattgefunden, diese werden beibehalten.

Stockschießen: Fritz Deuschl konnte mit einer DJK-Meisterschaft und einer Vizemeisterschaft aufwarten. Vereinsmeister wurden Brigitte Bachmaier und Josef Zeiler.

Fitness und Gesundheit: Martin Ostermaier ließ Bilder und Musik sprechen für die vielen Angebote, Aktionen und Veranstaltungen seiner Abteilung. In 2016 haben nochmal drei Übungsleiterinnen die C-Lizenz erworben, auch Lauf 10 wird wieder angeboten.

Lukas Kölsch aus dem Jugendteam gab gekonnt und fundiert Einblick in die Aktivitäten der Sportjugend und stellte die neue Jugendleitung mit Christine Langenfeld, Johanna Schambeck und den neu gewählten und bestätigten Thomas Achatz und das Jugendteam mit Dominik Lindlmaier, Thomas Bauer, Lina Hundschell und ihm selbst vor.

Erstmals gab auch Sportwart Martin Anzenberger einen Überblick über die schier unendlichen Arbeiten und Maßnahmen, die übers Jahr auf dem Sportgelände anfallen, und bedankte sich bei der Gemeinde für die gute Unterstützung. Besonders verwies er auf den komplett neu gestalteten Kinderspielplatz, hier wird am 18. Mai im Rahmen des Hoffnungslauf die feierliche Eröffnung mit kirchlicher Segnung stattfinden.

Öffentlichkeitsarbeit: Johann Grundner lenkte den Blick auf die dezidierte Außendarstellung des Vereins in Richtung Heimat, soziales und christliches Engagement, Jugend, Ehrenamt und Werteorientierung – ein bewegter und bewegender Verein.

Der Vorsitzender Alfred Pongratz vertiefte diesen Gedanken mit eine Sozialbilanz, die einprägsam die sozialen Leistungen des DJK-Sportvereins für Schulen, Vereine und Gruppen, politische und kirchliche Gemeinde und vor allen für die Jugend verdeutlichte. Von den derzeit 936 Mitgliedern engagieren sich gut 100 ehrenamtlich und betreuen dabei über 400 Kinder und Jugendliche. „Der von Martin Eder-März vorgestellte Hauptpreis ,DJK for YOUth‘ mit dem Gütesiegel ist zusammen mit den schon erworbenen Gütesiegeln ,Sport pro Gesundheit‘ und ,rauchfreier Sportverein‘ ein eindeutiges Qualitätskriterium für die hervorragende Arbeit unseres Vereins“, betonte Pongratz. Er schloss seinen Rückblick auf ein bewegtes und bewegendes Vereinsjahr mit vielen Aktionen und Veranstaltungen mit der Feststellung: „Unser Verein ist nicht nur ein herausragender Sportverein, sondern deutlich mehr als das!“

Kassier Stefan Deuschl gab einen Überblick über die Bilanzsumme (zirka 290.000 Euro) und über Gewinn und Verlust und über die Rücklagen des Vereins. Das Jahr 2016 schloss mit einem Überschuss von gut 20.000 Euro, die vorgeschlagenen Rücklagen für Tennisplätze, Sportheim, etc. wurden genehmigt und der Kassenprüfer fand bei knapp 700 Buchungen keine zu beanstanden. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Der Vorsitzende Pongratz kündigte abschließend eine Arbeitsgruppe an, die sich mit den weiteren Planungen zur Sportheimerweiterung befassen wird. Die kritischen Anmerkungen und konstruktiven Hinweise aus den Abteilungsversammlung werden aufgegriffen, verfeinert und weiter entwickelt. Die Versammlung stimmte bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen mit deutlicher Mehrheit für diesen Vorschlag. JG

 

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