Große Protestaktion der Helferkreise!

Gegen die aktuelle Asylpolitik: Morgen ist eine Sternfahrt nach München

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Das Arbeitsverbot für nicht anerkannte Flüchtlinge und die Abschiebung von afghanischen Asylbewerbern in ihr Heimatland hat in den vergangenen Wochen deutschlandweit für Aufregung und Diskussionen gesorgt. Um auf diese Missstände in der Asylpolitik aufmerksam zu machen, so die Helferkreise in ganz Bayern, ist am morgigen Samstag eine Sternfahrt nach München von rund 100 Asyl-Helferkreisen – auch aus dem Altlandkreis – geplant. Das Patenprojekt Asyl in Wasserburg zum Beispiel lädt auf seiner Homepage engagierte Bürger dazu ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen. 

Es heißt dort:

Am Samstag, 4. März, gibt es eine große Aktion aller oberbayerischen Helferkreise. Mit einer Sternfahrt nach München und einem gemeinsamen Treffen auf der Theresienwiese wollen wir – Helfer und Asylbewerber – auf die Missstände in der Asylpolitik aufmerksam machen, insbesondere die Arbeits- und Ausbildungsverbote und die Abschiebungen nach Afghanistan.

Meldet euch doch bitte hierfür auch über das Kontaktformular, wenn ihr teilnehmen möchtet! Ihr erhaltet dann genauere Informationen. Es ist auch geplant, am Vormittag ein Foto am Bahnhof zu machen, das dann verschickt und ebenfalls präsentiert wird. So können auch Leute teilnehmen, die nicht so viel Zeit haben, aber sich mit uns verbunden fühlen.

Die Idee ist, dass mit Nahverkehrszügen Vertreter aus mehr als 100 Helferkreisen aus allen Ecken Oberbayerns in einer Sternfahrt in die Landeshauptstadt kommen (siehe Foto oben).

Um 12 Uhr treffen sich alle auf der Theresienwiese unterhalb der Bavaria zu einem Gruppenbild, das Innenminister Hermann in den nächsten Tagen zusammen mit der so genannten Tutzinger Resolution überreicht wird.

Wer will kann Warnwesten mitbringen und sie dann gemeinsam beschriften.

Übrigens: Wer lieber mit dem Auto nach München fährt, kann dies natürlich tun. Wichtig ist, pünktlich um 12 Uhr am Treffpunkt an der Bavaria auf der Theresienwiese zum Gruppenbild zu sein – das sagen die Organisatoren.

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