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Berufswahl auf ganz modern: Unter „Typisch ich“ neues Angebot der Arbeitsagentur

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Bist ein Handwerker oder doch eher der Pflegetyp? Jugendliche können sich jetzt über WhatsApp einwählen und durch ein Frage-Antwort-Spiel der Arbeitsagentur Rosenheim einen Hinweis auf ihren Traumberuf bekommen. Julien Bam als Berufsberater: Der Youtube-Star (unser Foto) ist das Gesicht des neuen Angebots der Bundesagentur für Arbeit und bietet für Jugendliche eine erste Orientierung zur Berufswahl an. „Der What´sMeBot stellt dir jetzt acht Fragen, die dir helfen, heraus zu finden, welcher Beruf typisch für Dich sein könnte“, begrüßt der Youtube-Star mit schwarzer Wuschelfrisur die jungen User.


Jugendliche verbringen ohnehin viel Zeit mit WhatsApp, sei es um Informationen auszutauschen, oder um einfach nur zu chatten. Wieso soll man in dem Portal dann nicht auch gleich den Einstieg in die Berufswahl machen – so der Gedanke der Arbeitsagentur.

Den Dialog führt dann aber doch nicht Julien Bam, sondern ein Social Bot, eine Software, die auf die Eingabe der Jugendlichen reagiert.
Jugendliche finden unter www.dasbringtmichweiter.de unter dem Button „Typisch ich“ die Telefonnummer, mit der sie sich in WhatsApp einwählen können, um dann gleich mit dem unterhaltsamen Frage-Antwort-Spiel zur Berufswahl loszulegen.

Dieses wird durch motivierende Kommentare wie „Alles klar. Klingt nach einem guten Plan.“ oder „Geht klar. Du Bist der Boss“ und lustige Bilder unterstützt, sei es der schlafende Eisbär, bevor es zu der Frage geht – „Was tun in einer langweiligen Schulstunde?“ – oder das Pferd, das über den Zaun schaut und die nächste Frage mit der Bildunterschrift ankündigt: „Gleich ist Partytime“.

Die Jugendlichen haben auf jede Frage vier Antwortmöglichkeiten, zum Beispiel: „Eure Abschlussparty steht an. Bei welchen Aufgaben bist Du dabei?“
1. Ich sorge für Essen, Trinken und dafür, dass alle Spaß haben.
2. Ich plane die Party – jemand muss ja den Überblick haben.
3. Ich mach auf jeden Fall die Deko.
4. Ich baue Bühne und Anlage auf.

Antworten kann man mit der passenden Zahl, oder mit einem Emoji.
Am Ende bekommen die Jugendlichen ihre Profilkarte, aus der hervorgeht, ob sie eher der „handwerklich-technische“, kaufmännisch-verwaltende“, „sozial-pflegerische“, oder „kreative Anpacker“ Typ sind.
Julien Bam nennt im Anschluss daran gleich den Link auf die Seite
http://dasbringtmichweiter.de/typischich/ ,der zum passenden Berufsfeld des Chat-Partners führt.

Hier können sich die Jugendlichen dann über alle Bereiche noch einmal detailliert informieren.
Christoph Schneider, der das Projekt bei der Bundesagentur für Arbeit betreut, betont, dass der Test keine verbindliche Empfehlung, sondern eine grobe berufliche Orientierung liefern soll: „Bei der Berufswahl muss man so viele unterschiedliche Informationen abwägen – mit dem Test wollen wir junge Menschen dazu bringen, sich überhaupt an diese Aufgabe heranzuwagen. Am besten wäre, die Teilnehmer gingen mit den Ergebnissen aus dem What’sMeBot zu einem Berufsberater, denn eine gute Gesprächsgrundlage liefert das Ergebnis auf jeden Fall.“

Und der Berufsberater ist vielleicht nicht Julien Bam – aber ein kompetenter Gesprächspartner, der bei der Entscheidung unterstützt und den Lotsen im Informationsdschungel spielt.

Eine Anmeldung zur Face-to-Face-Berufsberatung geht am einfachsten über die kostenfreie Hotline 0800 4 5555 00 oder per E-Mail an Rosenheim.berufsberatung@arbeitsagentur.de .

Foto-Quelle: Youtube

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