Orientierung im Notfall

Sich mit Standort des nächsten Rettungs-Treffpunktes und dessen Nummer vertraut machen

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Das wissen viele Bürger gar nicht: Seit dem vergangenen Jahr gibt es in Gemeindebereichen Rettungs-Treffpunkte! Unser Beispiel heute ist Albaching – hier sind zwei Rettungs-Treffpunkte ausgewiesen. Ein entsprechendes Schild (RO-L-1005) befindet sich an der Kaltenecker Kurve, der Einfahrt zum Kleinhaager Forst (unser Foto), und ein zweites im Gewerbebiet Oberdieberg bei der Einfahrt zum Landhandel Krieger (RO-L-2107). Solche Rettungs-Treffpunkte dienen der besseren Orientierung – dazu, dass in Notfallsituationen, insbesondere im unwegsamen Gelände, eine schnellstmögliche ärztliche Versorgung erfolgen kann …

Denn bei einem solchem Schild angekommen, wissen Sanitäter, Notarzt, Feuerwehr: Hier sind wir grundsätzlich richtig. Wichtig ist, dass diese Rettungs-Treffpunkte, die zunächst nur für professionelle Waldarbeiter eingerichtet wurden, nun auch von Waldbauern, aber auch von allen Bürgern beansprucht werden können – das heißt: Im Notfall sind diese auch für Wanderer, Radfahrer, Pilzesammler da.
Praktische Hinweise:
1. Nach Möglichkeit Arbeiten im Wald nur zu Zweit verrichten!
2. Auf jeden Fall ein Handy mit sich führen und bei Arbeitsbeginn prüfen, ob Empfang besteht.
3. Sich mit dem Standort des nächsten Rettungs-Treffpunktes und dessen Nummer vertraut machen.
4. Ausgedehnte Wanderungen, Radtouren und Schwammerl-Exkursionen ebenfalls nur zu Zweit machen.
5. Bei Notfall sofort Notruf 112 anrufen und nächstgelegenen Rettungs-Treffpunkt bezeichnen.
6. Danach sich sofort oder die Zweitperson zum Rettungs-Treffpunkt begeben und auf das Eintreffen des Rettungsdienstes warten.

Helmut Maier

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