Vorsicht vor Falschmeldungen!

Aus aktuellem Anlass Presseerklärung des Polizeipräsidiums - Erfundener Facebook-Post

image_pdfimage_print

Einfach über Menschen irgendetwas zu behaupten, Lügen zu verbreiten – das ist strafbar und wird als Rufmord geahndet. Immer wieder tauchen – vor allem in den sozialen Medien – nun auch Meldungen über angebliche Straftaten auf. Heute am Dienstag wurde das Polizeipräsidium in Rosenheim auf eine solche Falschmeldung (unser Foto) hingewiesen. Das Social Media-Team des Polizeipräsidiums reagierte „im Netz“ umgehend …

Heute Morgen wurden wir auf einen Facebook-Post mit folgendem sinngemäßen Inhalt aufmerksam gemacht, so die Polizei:
Schwere Vergewaltigung in #Mühldorf a. Inn – Täter Asylbewerber – Maulkorb – es wird nicht berichtet

DIESE MELDUNG IST FALSCH! Das sagt das Polizeipräsidium in einer eigens deshalb soeben herausgegebenen Presseerklärung heute am frühen Mittag.

Weiterhin stellt das Polizeipräsidium deutlich fest:

– Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Kollegen vor Ort.
– Wir haben und werden verbreitete Inhalte und verantwortliche Personen Facebook melden.
– Wir prüfen die strafrechtliche Relevanz solcher Postings insbesonders hinsichtlich des bewussten Vortäuschens von Straftaten sowie etwaige Aufwandsansprüche.
– Wir berichten sachlich und offensiv bei tatsächlichen Vorfällen.
– Wir bitten User, vergleichbare Vorfälle umgehend der Polizei zu melden und nicht wahllos im Internet zu verbreiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.