Das war’s mit weißer Weihnacht!

Weiter Schmuddelwetter - Erst Anfang Januar könnte sich der Winter zu Wort melden

image_pdfimage_print

„Es tut sich nicht mehr allzu viel. Weihnachten 2016 erwartet uns Schmuddelwetter mit Regen, Wind und milden Temperaturen. Für Deutschland ist das mittlerweile schon typisches Weihnachtswetter“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Doch über den Jahreswechsel hinaus gibt es jetzt offenbar für alle Winterfreunde einen kleinen Hoffnungsschimmer.

„Die Wahrscheinlichkeit beim Thema Winterwetter nimmt deutlich zu. Nach den aktuellen Trends könnte es um den 3. Januar herum erheblich kälter werden. In vielen Landesteilen wäre dann sogar leichter Dauerfrost möglich und dazu wird aktuell sogar Schneefall berechnet. Es sieht somit nach einem winterlichen Jahresauftakt aus“, so Dominik Jung.

Bild oben: Kalter Russenkuss, aus Osteuropa könnte sich tagsüber leichter Dauerfrost einstellen, Trend 31. Dezember bis 8. Januar, www.wetter.net.

Bis zum Jahreswechsel wird es langsam aber sicher immer kühler, aber nicht wirklich winterlich. Zumindest nachts gibt es dann schon wieder verstärkt Frost. Mit dem Beginn des neuen Jahres könnte sich dann die Wetterlage umstellen. Aus Nordosten strömt zunächst kalte Luft zu uns. Das hat zur Folge, dass es auch am Tag kaum über 0 Grad raus gehen würden. Dazu scheint sich dann aus Nordwesten auch noch feuchte Luft darunter zu mischen. Diese würde dann für Niederschläge sorgen und das wäre dann zum größten Teil Schnee. Und schon ist der Winter da!

Temperaturtrend Berlin: nach Weihnachten geht es mit den Höchstwerten wieder langsam bergab, www.wetter.net

Wie gestern aber bereits gesagt ist es noch ein ganzes Stück hin. Wir reden hier von zehn Tagen in die Zukunft. Da kann sich noch einiges tun. Wir müssen das zunächst als ersten Trend sehen. Die Abkühlung Richtung Jahreswechsel ist allerdings schon mal recht wahrscheinlich.

Zwischen den Jahren beruhigt sich das windige Weihnachtswetter wieder, hohe Luftdruck dominiert dann wieder. Damit werden die Tage erneut oft trüb und neblig ausfallen. Nachts gibt es stellenweise Frost. Wer also zwischen den Jahren mit  Auto oder Bahn unterwegs ist, der muss zumindest nicht mit Behinderungen durch Winterwetter rechnen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.