Schach: Festival der Stockerlplätze

Wasserburger bei Inn-Chiemgau-Einzelmeisterschaft der Jugend in Mühldorf erfolgreich

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Die Inn-Chiemgau-Einzelmeisterschaft der Jugend im Schach in Mühldorf wurde für die Wasserburger zu einem Festival der Stockerlplätze. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten konnte der SK Wasserburg wieder sechs Teilnehmer*innen entsenden, fünf davon holten Pokale und qualifizierten sich damit für die Oberbayerische EM.

In dem hart umkämpften Feld der höchsten Altersklasse von 18 Jahren und jünger holte Rudolf Kobl (links) Bronze. Als Titelverteidiger hatte er sich mehr ausgerechnet, aber eine vermeidbare Niederlage, gleich in der ersten Partie, warf ihn aus der Spur. In der U14 gingen drei Innstädter an den Start.

Überraschend konnten Kenzo Strauß (Foto unten)  und Fabian Meyer ganz vorne mitmischen und belegten nach drei Tagen die Plätze 2 und 3. Auch bei Selina Racky scheint der Durchbruch zum Erfolg gekommen: unter zehn Kämpen in der U12 errang sie den 3. Platz.

Den Vogel schoß aber – wieder einmal – der sieben Jahre junge Benedikt Racky (Foto oben) in der U10 ab. Er legte seine Konkurrenten durch trickreiches Spiel reihenweise auf die Matte und holte Silber.

 

Pokalgewinner der Altersklassen

U18, 8 Teilnehmer

1. Oliver Schumann, SK Zorneding/Pöring, 4 Punkte (13 Wertungspunkte)

2. Anthimos Russakis, PSV Dorfen, 4 (12)

3. Rudolf Kobl, SK Wasserburg, 3,5

 

U16, 6 Teilnehmer

1. Leopold Kern, PSV Dorfen, 4,5

2. Ivan Speter, PSV Dorfen, 4

3. Frank Michael, SK Töging, 3

 

U14, 16 Teilnehmer

1. Fabian Gieb, SK Töging, 4,5

2. Kenzo Strauß, SK Wasserburg, 4

3. Fabian Meyer, SK Wasserburg, 3,5

15. Andrej Rau, SK Wasserburg, 1

 

U12, 10 Teilnehmer*innen

1. Patrik Schuster, SK Töging, 5

2. Stelio Russakis, PSV Dorfen 4

3. Selina Racky, SK Wasserburg 3

 

U10, 9 Teilnehmer

1. Denis Geist, PSV Dorfen, 5,5

2. Benedikt Racky, SK Wasserburg, 5

3. Vitus Schweinsteiger, SF Brannenburg, 4

Die umgebaute Jugendherberge Mühldorf mit dem angrenzenden Vereinsheim sorgten für angenehmes Ambiente. Die Jugendleiter Friedbert Krieg und Dr. Gisbert Wolfram freuten sich über die rekordverdächtige Beteiligung mit insgesamt 49 Anhänger des königlichen Spiels.

Am Samstag besuchten die Denksportler den Dokumentarfilm „Magnus – Der Mozart des Schachs”, der am 10. November erstmals in die deutschen Kinos kam. Der Film begleitet die Karriere von Magnus Carlsen (Norwegen) vom Kleinkind bis zum Erringen des Weltmeistertitels. Unter den Zuschauern war sicher kein Weltmeisteraspirant aber manch einer der im Turnier Platzierten kann noch auf eine erfolgreiche Schachkarriere hoffen. Die nächste Sprosse der Leiter können die Qualifizierten Anfang März 2017 bei der Oberbayerischen Jugend-EM in Riedenburg erklimmen.

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