Kontrastprogramm pur für den EHC

Waldkraiburg: Teams an den Endpunkten der Tabelle sind die nächsten Gegner

image_pdfimage_print

img_2535Die Teams an den Endpunkten der Oberliga-Süd-Tabelle sind die nächsten Gegner des EHC Waldkraiburg am kommenden Wochenende. Am Freitagabend geht es auswärts ab 20 Uhr gegen den derzeit überragenden Tabellenführer VER Selb. Am Sonntag kommt um 17.15 Uhr das aktuelle Schlusslicht der Liga, der EHV Schönheide, in die heimische Raiffeisen Arena.

Was die Wölfe vom VER Selb derzeit aufs Eis zaubern ist wahrlich aller Ehren wert: Seit sage und schreibe neun Spielen konnte die Mannschaft von Headcoach Henry Thom nicht mehr bezwungen werden. Die Oberfranken haben aktuell  stolze 34 Punkte und damit sechs Zähler mehr auf dem Konto als der Tabellenzweite Deggendorf und besiegten am vergangenen Wochenende Regensburg mit 4:2 und eben Deggendorf mit 5:2.

Im Hinspiel in Waldkraiburg waren die Löwen damals nahe dran am späten Ausgleich und folglich der Sensation- doch trotz Aufholjagd unterlag man am Ende knapp mit 2:3. Diesmal rechnet EHC-Coach Rainer Zerwesz allerdings mit einer etwas anderen Begegnung. „Ich denke, damals hat uns Selb vielleicht noch ein wenig unterschätzt, es war noch früh in der Saison. Inzwischen sind sie gewaltig ins Rollen gekommen und es wird richtig, richtig schwer für uns“, so der 47-Jährige.

Besonders ins Rollen gekommen ist bisher Kyle Piwowarczyk: Der 33-Jährige Kanadier ist mit 13 Toren und 12 Vorlagen in 12 Spielen der überragende Mann im Team der Wölfe, doch muss sich auch der zweite Kontingentspieler Landon Gare mit sechs Treffern und 18 Vorlagen in 12 Spielen nicht verstecken. Über Jared Mudryk (23 Scorerpunkte) muss man ohnehin kein Wort mehr verlieren, und dass Herbert Geisberger weiß, wo das Tor steht, beweist er bei Selb seit Jahren. Achim Moosberger sollte aber nicht unerwähnt bleiben: Der Stürmer ist erst 24 Jahre alt, mit elf Treffern aber zweitbester Torschütze des VER- ums es kurz zu machen: EHC-Keeper Björn Linda wird es in der Netzsch-Arena in Selb sicher nicht kalt werden.

Heiß hergehen soll es dann auch am Sonntag im Heimspiel gegen die Wölfe aus Schönheide. Das Hinspiel konnte der EHC im Erzgebirge dank eines überragenden Michael Trox, der drei Treffer selbst erzielte und zwei auflegte, mit 5:3 gewinnen, im Kader der Sachsen hat sich inzwischen aber etwas getan. Vor wenigen Tagen gab der EHV nämlich bekannt, sich mit Jakub Rumpel einen dritten Kontingentspieler im Try-Out zu leisten. Der 29-Jährige Slowake war in den letzten drei Spielzeiten beim Nord-Oberligisten in Herne aktiv und brachte es in 91 Spielen auf stolze 215 Scorerpunkte (96 Tore). In Schönheide möchte er sich nun durchsetzen und dementsprechend wird er alles daran setzen, bei den Löwen für das ein oder andere sportliche Ausrufezeichen zu sorgen. „Das Hinspiel in Schönheide konnten wir zwar gewinnen, doch das war schon glücklich, denn sie hatten viele Spielanteile“, erinnerte sich Löwen-Trainer Rainer Zerwesz an den ersten Vergleich mit den Wölfen.

„Unser Keeper hat uns damals im Spiel gehalten und wir haben unsere Chancen eiskalt genutzt. Das wollen wir jetzt am Sonntag wieder tun und Michael Trox darf gerne nochmal so aufspielen wie damals“ so Zerwesz weiter. Nicht dabei sein wird am Sonntag allerdings voraussichtlich Tobias Thalhammer, der noch immer mit einer Bänderverletzung zu kämpfen hat. Sein Trainer ist hier bisher pessimistisch, was einen Einsatz des 22-Jährigen Verteidigers angeht.

Was jedoch zum bald zum Einsatz kommen wird, sind die speziellen Weihnachts-Trikots der Löwen: Ab dem 1. Advent, also am Sonntag, 27. November, werden die Waldkraiburger erstmals in der Vereinsgeschichte in speziell designten Trikots auflaufen. Diese gibt es nirgends zu kaufen und sie werden noch vor Weihnachten versteigert. Eine tolle Aktion der Löwen kurz vor dem Fest! Tickets für den Festtag am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Schönheide gibt es Online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn und auf der Geschäftsstelle in der Raiffeisen Arena am Donnerstag zwischen 18 und 2 Uhr. Außerdem werden am Sonntag auch wie gewohnt an der Abendkasse ab 15.45 Uhr noch Karten erhältlich sein.

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