Die Geflügelpest rückt näher

Verdachtsfall am Chiemsee - Landratsamt: Tiere in Ställen halten, keine Gefahr für Menschen

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hahn-1Es besteht ein dringender Verdacht, dass die Geflügelpest nun auch am Chiemsee angekommen ist. Das meldet das Landratsamt Rosenheim am heutigen Morgen. In 18 am Chiemsee verendet aufgefundenen Reiherenten sei Aviäres Influenza Genom vom Subtyp H5 nachgewiesen worden – zur weiteren Klärung wurden die Proben an das Friedrich-Löffler-Institut weitergeleitet. Geflügelhaltern rund um das Gebiet wird dringend empfohlen, ihre Tiere im Stall zu halten.

Eine Bestätigung, ob es sich tatsächlich um das H5N8-Virus handelt, wird bis Donnerstag erwartet. Zehn Vögel wurden im Landkreis Traunstein aufgefunden, acht weitere im Landkreis Rosenheim. Die Veterinärämter der beiden Landkreise wollen noch heute die weitere Vorgehensweise abstimmen.

Geflügelhaltern in einem Abstand von drei Kilometern um den Chiemsee wird dringend empfohlen, ihr Hausgeflügel im Stall zu halten. Wichtig ist, dass kein Kot von überfliegenden Wildvögeln in den Bereich des Hausgeflügels gelangt. Auch sollen Wild- und Hausgeflügel keine gemeinsamen Tränken und Futterplätze nutzen.

Die Veterinär-Ämter Traunstein und Rosenheim weisen ausdrücklich darauf hin, dass für Menschen keinerlei Gefahr besteht. Auch können weiterhin Geflügel und Eier ohne Einschränkung gekauft und verzehrt werden. Diese Lebensmittel sollten wie sonst auch stets gut erhitzt und durchgegart werden.

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